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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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891
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891

Tafel 190.

Fig.

1.

Trapa natans (pag. 884). Habitus.

Fig.

3 c.

Fruchtknoten.

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I a.

Blüte.

4.

Hedera Helix (pag. 915). Blütenspross.

V

1 b.

Fruchtknoten, aufgeschnitten.

V

4 a.

Unfruchtbarer Zweig.

1 c.

Pollen.

»

4 b.

Blüte.

1 d.

Frucht.

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4 c.

Fruchtknoten, quergeschnitten.

2.

Myriophyllum spicatum (pag.901).Habitus.

J*

4 d.

Samen, längsgeschnitten.

2 a.

Männliche Blüte.

V

5.

Hydrocotyle vulgaris (pag. 952). Habitus.

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2 b.

Weibliche Blüte.

V

5 a.

Blüte.

3.

Hippuris vulgaris (pag. 906). Habitus.

V

5 b.

Frucht.

»

3a,b. Blüten.

Rosetten ab, und auch schon vorher sinken die sich ablösenden reifen Nüsse auf den Grund, wo ihre Hüllemeist rasch verwest, wobei die Widerhaken an den Hörnern freigelegt werden und als Anker dienen können(Ankerklettentypus). Erst die leeren, geschwärzten Nüsse steigen wieder empor und werden an den Ufernoft in Menge zusammengeschwemmt. Die Angelhaken scheinen aber auch oft epizoische Verbreitung zuermöglichen, indem sie an Wasservögeln (nach Areschoug und Nathorst besonders an Graugänsen undHöckerschwänen), Säugern (besonders wohl Fischottern und Bibernj Biberreste werden häufig mit solchen derWassernuss zusammen fossil gefunden; E. H. L. Krause denkt auch an Wisent und Elch), vielleicht auch angrossen Fischen hängen bleiben. Dass aber audi hydrochore Verbreitung ganzer Sprosse vorkommt, hatbesonders Chitrowo betont, und Nathorst, Andersson und Sundelin haben diese Verbreitungsweisenamentlich für das Ancylusstadium der Ostsee angenommen.

Ausser der Kalkscheu begrenzt die Verbreitung der Trapa auch das hohe Wärmebedürfnis ihrerBlüten und Jungen Früchte. Im nördlichen Alpenvorland und in Südskandinavien entwickeln sich diese gegenwärtignur noch in besonders warmen Sommern. Enquist hat berechnet, dass die heutige Nordgrenze der Trapamit derjenigen Linie zusammenfällt, von der an die Tagesmaxima der Luftschattentemperatur an weniger als63 Tagen im Jahr 22° übersteigen. Malmströms Vergleichung der Mitteltemperaturen an der heutigen undder wärmezeitlichen Trapagrenze ergibt für den Hochsommer nur sehr geringe Differenzen, für den Frühlingund Herbst dagegen sehr grosse. Es scheint somit die Dauer der Wassererwärmung, über die leider erst sehr wenigvergleichbare Daten vorliegen, von ausschlaggebender Bedeutung zu sein. Nach ihrem Nährstoffgehalt sind diemeisten Trapagewässer als paraeutroph.oligochalikisch, d. h. reich an Humus« und Nährstoffen, aber arm anKalk zu charakterisieren. Ihr Plankton ist durchwegs reich an Cyanophyceen, Peridineen, Pediastrum» undoft auch Coelastrum« und Melosira.Arten. Als besonders bezeichnende Begleiter der wärmezeitlidien Trapain Schweden gelten die heute viel weniger häufigen Surir6lla Caprönii und Nitzschia scaläris. Von höheren Begleit«pflanzen seien Stratiotes aloides, die Najas, und Ceratophyllum. Arten, Nuphar, Nymphaea, Potamogeton natansu. a. genannt, deren Reste man in wärmezeitlichen Gyttjaschichten häufig zusammen mit Trapa findet, fernerLimnanthemum nymphaeoides und in Vorderasien Nelumbium nuciferum. Wo die Gewässer nicht so seichtsind, dass fast die ganze Wasserfläche von Trapa, Stratiotes usw. eingenommen wird, nehmen diese meistdenselben Gürtel wie Nuphar und die Potamogetonen ein. Aus dem Wernsdorfer See in Brandenburg wurdeeine Verdrängung der Trapa durch Elodea gemeldet. In Anhalt ist sie seit 1923 geschützt.

Dass Trapa sowohl in den interglazialen wie in der postglazialen Wärmezeit viel verbreiteter warals heute und auch noch in den letzten Jahrhunderten zurückgeht, zeigen schon die mitgeteilten Verbreitungs«angaben (vgl. Fig. 2269). Im Ostseegebiet hat sie sich, abgesehen von den ziemlich zahlreichen Interglazial«funden auf der kimbrischen Halbinsel und östlich davon bei Grodno usw. schon in der borealen Periode(Ancyluszeit) ausgebreitet (so im borealen Lebertorf von Stangenwalde in Westpreussen), die meisten Stand«orte in Schweden und Finnland aber erst beim Zurückweichen des Litorinameers (Eunotia Clevei» und Mastogloia«Zone, z. T. auch schon in bradcischen Lagunenbildungen mit Campylodiscus echineis, Zannichellia pedunculata,Ruppia) besiedelt. Während Najas flexilis, Cladium und Carex Pseudocyperus schon in der borealen Zeit (?)Skandinavien erreicht haben, war dies bei Trapa wie bei Najas marina, Ceratophyllum u. a. anscheinend erstim Neolithikum und in der Bronzezeit der Fall. Diese späteren Abschnitte der Litorinazeit hat Anderssongeradezu als die Zeit der Trapa natans bezeichnet. Dass das Aussterben der Pflanze an sehr vielen Ortenmit der Klimaverschlechterung zu Beginn der Eisenzeit zusammenfällt, haben für Schweden besonders Sern ander,vonPost, Malmström u. a., für Finnland V. Auer, für Mitteleuropa H. G a m s und R. Nordhagen gezeigt.Von den anderen, für den Rückgang der Wassernuss verantwortlich gemachten Gründen kommt den meisten keineregionale Bedeutung zu. Es handelt sich da um Erschöpfung von Salzen (T a n f i 1 i e f f in Revue sc. nat. Petersburg,1890), Verlandung und Austrocknung von Gewässern (Fleroff u. a.), Hochwasser, Ausrottung des Bibers, Aus»