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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
Entstehung
Seite
802
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einzeln in den Blattachseln, mit 8 bis 12 mm langen Stielen. Achsenbecher 7 cm lang, gelb. Kelchblätterlänglich.lanzettlich, zurückgebogen, braunrot, am Schlünde grünlich. Pollen bläulich. Beeren sehr gross, 2bis 2,5 cm im Durchmesser, verkehrt.eiförmig, hellrosenrot, weissbereift. Namentlich als Ampelpflanzebeliebt F. procümbens R. Cunn.

2*. Kronblätter (bei den nachfolgend angeführten Arten) stets vorhanden, ansehnlich. Samen mittel,gross, zahlreich (mit etwa 50 Arten namentlich im westlichen Südamerika lebende Sektion Eufüchsia) . 3.

3. Blüten achselständig. Achsenbecher höchstens so lang wie die Kronblätter 4.

3*. Blüten in beblätterten Endtrauben. Achsenbecher wenigstens doppelt so lang wie die Kelchzipfel.

Laubblätter ganzrandig oder nur undeutlich gezähnt 6.

4. Achsenbecher mehr als halb so lang als die Kelchblätter, karminrot. Junge Zweige nie tief rotbraun,im 2. Jahre hellgelbgrau (falls im ersten Jahre tief braunrot = F. discolor Lindley). Blüten schlank, auf meistkürzeren Stielen. Laubblätter meist gegenständig, lanzettlich bis lanzettlich.eiförmig, gezähnt. Heimat: Mexiko(Fig. 2188g bis m) F. gräcilis Lindl.

4*. Achsenbecher höchstens halb so langals die Kelchzipfel 5.

5. Laubblätter lanzettlich . eiförmig, bis5,5 cm lang und 2,3 cm breit, entfernt buchtig ge»zähnt, anfangs gewimpert, sehr kurz (bis 4 mm lang)gestielt, gegenständig oder zu 3 quirlständig. Blüteneinzeln. Kelchblätter fast trichterförmig, scharlachrot.Kronblätter violettblau, kürzer als die Kelchblätter jFig. 2189e. Heimats Chile (= F. Magellänica Lam.= F.ölegansSalisb.). Christusträne. F. coccinea Ait.

5*. Laubblälter i eirund, kahl, gestielt,gegenständig, mit roten Nerven. Blüten etwas kür.zer als ihre Stiele. Kelchblätter sdiarlachkarminrot,bisweilen auch weiss oder lachsfarben, in der Knospefast kugelig, bei geöffneter Blüte zusammengeneigt,mit einwärts gebogenen Spitzen. Kronblätter lebhaftviolettblau, doppelt so lang als die Kelchblätter, stumpf,zusammengerollt. Heimat: Peru, Mexiko (= F. Le-gans Paxt. non Salisb.) . . . F. globösa Lindl.

6. Zweige kurzweichhaarig, rot. Laubblätter

eiförmig bis länglich.eiförmig, 10 bis 20 cm lang und

5 bis 12 cm breit, zugespitzt, am Grunde herzförmig,

ganzrandig oder nur undeutlich gezähnt. Blüten in

beblätterten, dichten Trauben. Achsenbecher bis

. .... . .. , . c , . p. . . 10 cm lang, mennigrot. Kelchblätter 1,5 cm lang,

Fig. 2190. Ein etwa 50 Jahre alter Stock einer r nchsia-Hybriue.

Phot. Dr. G. Hegi, München. mit grünlicher oder weisslicher Spitze. Kronblätter

etwa 1 cm lang, stumpf, scharlachrot. Beeren grün,glänzen d, nach Aepfeln riechend. Heimat: Mittelamerika F. fülgens DC.

6*. Zweige kahl 7.

7. Laubblätter länglich oder länglich-eiförmig, zugespitzt, ganzrandig; Stiel und Nerven rot. Blütenin endständigem, vielblütigem, hängendem, fast doldentraubigem Blütenstand. Achsenbecher trichterförmig,7 bis 9 cm lang, oben fast 1 cm breit, karminrot. Kelchblätter 2 bis 2,5 cm lang, zurückgeschlagen. Krön,blätter so lang wie die Kelchblätter, länglich, scharlachrot. VII bis X. Heimat: Peruanische Anden. Einesehr schöne, auch im Freiland willig blühende Art. Fig. 2189a bis d . . . . F. corymiflöra Ruiz et Pav.

7*. Laubblätter länglich.eiförmig, spitz, ganzrandig oder gezähnelt, bewimpert, auf der Oberseitemetallisch.dunkelrot, unterseits lebhaft rotbraun, mit behaarten Nerven, gegen, oder zu 3 quirlständig. Blütenfeurig.korallenrot. Kelchblätter lanzettlich.eiförmig, etwas länger als die länglich.lanzettlichen Kronblätter. Fastdas ganze Jahr blühend. Heimat: San Domingo (= F. racemösa hört.) . F. triphylla Humb., Bonpl. et Kth.

Seltener anzutreffende Arten sind: F. arbor ^scens Sims, aus Südamerika, leicht an dem rispigen(beikeiner Oenotheracee wieder auftretend), vielblütigen, 3.gabelig verzweigten Blütenstand kenntlich. Blüten blass«rosarot. F. splöndens Zucc., aus Mittelamerika, mit fast 3-kantigen Zweigen und 2.kielig zusammen,gedrücktem, scharlachrotem Achsenbecher. Kelch, und Kronblätter grüngelb. Schon um 1S60 in Salzburg inKultur. Ein bis 9 m hoher Baum von bis 1 m Stammdurchmesser und mit eilanzettlichen, unterseits Silber«