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jungen Aesten in eiförmigen, kahlen Aehren, ziemlich gross, scharlachrot. Adelphien vielmännig, fast handförmig.vielspaltig, ihre Nägel so lang wie die Kronblätter. — M. hypericifölia Sm. Bis 3 m hoher, baumartigerHochstrauch mit schlanken, sdilaffen, kahlen, bräunlichen Aesten. Laubblätter kreuzständig, elliptisch-länglichbis lanzettlich, 3=nervig, 18 bis 40 mm lang. Blüten in dichten, länglichen, kahlen, seitenständig stehenden,dunkelsdiarlachroten Aehren. Adelphien mit verlängertem Nagel, vielmännig; Staubfäden strahlig. — M.gibbösa Labill. Bis 3 m hoher, baumartiger Hochstrauch. Laubblätter dicht gedrängt, kreuzständig, seltenzu 5 quirlständig (= f. im b r i c ä t a hört.), klein, 2 bis 3, selten bis 5 mm lang, eirundlich oder verkehrt.eiförmig,stumpf, 3=nervig, blau oder graugrün. Zweige, Kelch und die wenigblütigen Blütenähren kahl. Adelphienvielmännig, ihr Nagel so lang wie die rosalilafarbenen Kronblätter. Alle diese australischen, über Sommerblühenden Arten eignen sich sehr gut zu feineren Blumengebinden. — Vielfach als Ziersträucher in Kalt«häusern und selbst in Zimmern finden sich verschiedene Arten der etwa 11 Arten umfassenden GattungCall ist em o n l ) R. Br., Schönfaden. Hohe Sträucher oder kleine Bäume mit wechselständigen oder zerstreuten,lanzettlichen oder linealischen, bisweilen stielrunden, undeutlich» nervigen Laubblättern. Blüten in einer vonder Hauptachse übergipfelten Aehre, meist prächtig gefärbt. Kelchblätter 5, ± trockenhäutig, fast stets abfallend.Staubblätter zahlreich, stets lang hervorragend, in der Regel am Grunde zu Büscheln verwachsen. Fruchtknoten3« bis 4»fächerig. Kapsel vielsamig. Die wichtigsten und schönsten der Arten sind: C. speciösus DC.Grosser Strauch oder kleiner Baum, mit Ausnahme des Blütenstandes und der jungen, seidenhaarigen Sprossekahl. Laubblätter sdimallanzettlidi, dick, stumpf oder mit einer Schwielenspitze, am Grunde verschmälert,meist 7 bis 10 cm lang, dicht seitennervig, steiflich. Blütenähren leuchtend rot, dicht, zylindrisch, bis 12 (15) cmlang; Spindel und Kelche meist dichtzottig. Staubblätter 2 bis 3 cm lang, am Grunde ± deutlich (bisweilensehr kurz) zu 5 Adelphien verwachsen. — Sehr ähnlich ist C. Phoeniceus Lindl., der aber Laubblättermit sehr undeutlichen Seitennerven, gewöhnlich kahle Blütenähren und immer völlig freie, leuchtend roteStaubblätter besitzt. — C. lanceolätus DC. Fig. 2182. Buschiger oder baumförmiger Strauch, mit Aus«nähme der lodcer« oder seidenhaarigen, jungen Sprosse und des gewöhnlich flaumigen Blütenstandes kahl.Laubblätter lanzettlich, meist spitz und 4 bis 5 cm lang, steiflich, ± deutlich seitennervig. Blütenähren 5 bis10 cm lang, meist ziemlich lodcer. Kelchblätter breit und stumpf, weich und kurzhaarig, selten ganz kahl.Staubblätter bis 3 cm lang und schön rot oder 1,5 cm lang und blasser (var. citrina), völlig frei oder amGrunde zu einem sehr kurzen Ringe verwachsen. — VI bis VIII oder in einer kleinen, buschigen Form(f. semperflörens hört.) auch zu anderen Zeiten. — C. salignus DC. Strauch oder Baum mit sehr ver-änderlichen Laubblättern. Blütenähren gewöhnlich kahl. Staubblätter blassgelb bis grünlich, selten leichtgerötet. Das Holz dieser vielgestaltigen Art ist ausserordentlich hart und gehört zu den festesten australischenHölzern. — C. pinifölius DC. Laubblätter lineal.pfriemlich, rinnig, stielrund. Blüten grünlichgelb. WeitereKalthaus« und Wintergartenpflanzen stammen aus den nahe verwandten und ähnlichen Gattungen Künzea 8 ) (soK. Baxt^ri Schauer, K. corifölia Rchb.) und Leptospermum"), welch letztere mit etwa 25 Artenvorzugsweise auf Australien, ferner auf Neuseeland, Neu«Kaledonien und im Malayischen Archipel heimisch ist.Immergrüne Sträucher oder Bäume mit kleinen, wechselständigen, meist steifen Laubblättern. Blüten einzelnoder zu wenigen, end. oder achselständig (nie in Köpfchen), sitzend oder seltener kurz gestielt. Kelchblätter 5,krautig oder häutig. Kronblätter 5. Staubblätter massig, zahlreich, l.reihig, die Kronblätter nicht überragend,Fruchtknoten (3» bis 4«) 5» bis 12«fächerig. Frucht mehr« bis vielsamig. — Häufiger gehalten werden: L. flav^scensSm. Völlig kahler oder nur an den jüngsten Sprossen fein seidig behaarter Strauch. Laubblätter lineallanzettlichbis verkehrt«eirund, stumpf oder kaum spitz, steif, flach oder mit zurückgekrümmten Rändern, nervenlos oder1« bis 3»nervig, meist weniger als 1,5 cm lang. Achsenbecher ganz kahl, breit.glockig oder halbkugelig.Kelchblätter eirund, so lang wie der Achsenbecher, häutig oder in der Mitte verdickt. Samen alle schmal«linealisch, ohne Flügelrand. — L. scopärium Forst. Steifer, sehr verzweigter, gewöhnlich aufrechter, bis4 m hoher Hochstrauch mit oft seidigen Sprossen, später in der Regel ganz verkahlend. Laubblätter lineal«lanzettlich bis breit=eirund, steif, hohl oder flach, spitz. Blüten einzeln, achselständig, sitzend, selten an kurzenSeitenzweigen, endständig. Kelch ganz kahl. — L. arachnoideum Sm. In der Tracht der vorigen Artähnlicher Strauch. Laubblätter steif, lineal, gewölbt, stachelspitzig. Blüten meist an den Enden kurzer,beblätterter Seitenzweige. Kelch am Grunde breit und stumpf, ziemlich gross, locker »wollig behaart. Kapsel
1 ) Gebildet aus griech. xaXXoe [kallos| = Schönheit und ote /Mor [stemon] = Staubblatt; infolge derschön gefärbten und zahlreichen Staubblätter in der Blüte, die wie bei Thalictrum aquilegifolium, vielen Akazienusw. einen wirksamen floralen Schauapparat darstellen. Die Gattung wird in den Gärten bisweilen als Reiher,busch bezeichnet.
2 ) Benannt nach dem Professor Kunze (geb. 1851) in Leipzig.
') Zusammengesetzt aus griech. Xenrös [leptös] = dünn und antobet [sperma| = Same, da die Samen
klein und dünn sind.