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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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Fehlt in Deutschland. In Oesterreich in Südtirol an der Cima del Frate (?), im Val Vestino beiBolone, am Molvenosee, Vezzano, Sarche, Trient (Sarcagna, Monte di Povo, Celva, Marzola), Arco, Nomi,am Cengialto n den Lavini di Marco, Vallarsa, San Colombano, zwischen Mori, Brentonico und Riva, amPönale, Avio, Vall'Artilone (?) und am Revoltopass; in Kärnten nur südlich der Drau bei Pontafel, im Römertalbei Bleiberg.Kreuth, Vorderloibl, Loibl, unter der Kosutta, ob dem Hanschbauer, Tabra bei Eisenkappel undKappel; in Untersteiermark auf dem Donatiberg bei Rohitsch und im Stadtwald von Cilli (der Bestätigungbedürftig), in Krain im Bereich der Julischen Alpen im Römertal und am Römerpass, südlich vom Triglav ander Studor vrh, an der Crna prst, in den Sanntaler Alpen am Pod podmi, am Kankerpass, an der Kosataund bei Unterloibl im südwestlichen Innenkrain reichlich innerhalb der Linie Idria St. Peter am KarstKrainer Schneeberg, so am Jelenk, Sliuc, am Südhang des Nanos (besonders bei Praewald), um Adelsberg(z. B. am Sovic und bei der Adelsberger Grotte, bei St. Andrae, unter dem Ostri vrh, am Bababerg), südlichvon St. Peter, mehrfach am Tabor, auf den westlichen Ausläufern des Krainer Schneeberges (besonders bei

Crnidol); mehrfach im Küstenlande. In der Schweiz im Anschluss andas französische Verbreitungsgebiet nach Ueberspringung des Genfer» undWaadtländer (uras im Neuenburger Jura (Noiraigue, Fleurier bei Corps»de»Gardede Moron, Tete.de'Calvin beim Saut-de-Doubs, Treymont, Dos d'ane, Creuxdu Van), reichlich im Basier« und Solothurner Jura (ostwärts bis Lostorf,vielleicht am Gugen und an der Rütfluh ob Stüsslingen); für den AargauerJura fraglich (Zwilfluh, Ramsfluh), im Kanton Genf bei Veyrier (sowie amSaleve); in der Waadt spärlich in Alpen des Rhonebedeens östlich der Rhoneund in den Saane.Alpen (La Pierreuse, Rocher du Midi); im Wallis nur imzentralen Teile (Bernerseits an der Diablerets und ob Leukerbad, auf derpenninischen Seite bei Catogne, Roc pered, la Fory, l'Aromanet, Grand Sex,im Binntal, zwischen Visp und Stalden; im Kanton Freiburg bei Charmey, la Tine,Monbovon, Col de Neuschels; im Berner Oberland am Südhang der Stock,hornkette (Weissenburgbad, Talberg, Sdvwarzenmatt); im Kanton Luzern (nachSteiger [1860] am Schwenden Tossen der Schafmatt, angeblich (nach Haller)auch am Rigi; im Kanton Uri am Frohnalpstock ob Sisikon und am KleinenMythen; im Kanton Graubünden bei Trimmis, Felsberg, Ruine Nieder»Juvalta,zwischen Rothenbrunnen und Tomils, Flims (?); im Tessin bei Lucomagno, SanBernardino, Camoghe, Alp Sertena, Monte San Giorgio und am Monte Generoso.

Allgemeine Verbreitung: Französische (und Spanische?)Pyrenäen, Gebirge westlich der Rhone von Aude über die Sevennenbis zur Cöte d'Or, östlich der Rhone von den Seealpen bis zurFranche=Comtee, bis zum Saleve, Schweiz, Südtirol, Kärnten, Küsten»land, Italienische Alpen und Ligurischer Apennin, Küstenland, Nord=Bosnien und Nord»Serbien; Kleinasien; Nordafrika.

Aendert ab: var. petioläta v. Keissler. Stamm aufrecht, spärlich verzweigt. Aeste lang, gerade,aufwärts gerichtet, meist in der ganzen Länge beblättert. Laubblätter lanzettlich, spitz oder sehr schmal»eiförmigszugespitzt, alle 0,3 bis 0,4 cm lang gestielt. So in Krain an zahlreichen Orten um Adelsberg, Voit»schiza, am Nanos bei Praewald, am Monte Baba (ferner noch in Istrien und im ungarischen Litorale).

Daphne alpina ist ein dem grossen europäischen Hochgebirgsbogen angehörendes, submediterran»praealpines Element von thermophilem Charakter, das vorwiegend der submediterranen Weisseichenregionangehört und dessen nächste V er wandte weiter im Osten (D. S ö p h i a Kalenic. in Russland, D. Caucäsica Pall.in den Kaukasusländern und D. Altdica Pall. in Zentralasien) heimisch sind. Der niedrige, buschige Strauchtritt gern an sonnigen, nicht zu trockenen Hängen zusammen mit Juniperus communis, Cotoneaster integerrimaund C. tomentosa, Amelanchier ovalis, Globularia cordifolia, Koeleria cristata, Stipa pennata, Carex humilis,Allium senescens, Polygonatum officinale, Dianthus inodorus, Thalictrum foetidum, Kernera saxatilis, Hippo«crepis comosa, Helianthemum nummularium, Teucrium montanum, Thymus serpyllum usw. auf. Ueber eineähnliche Begleitflora vgl. Silene saxifraga (Bd. III, pag. 2S4). Im Graubündner Föhrengebiete, wo er nur anwenigen Orten bekannt ist, wächst er nirgends üppiger als auf den Mauerresten der Ruine Nieder.Juvalta,wohin er nach Braun»Blanquet erst in den letzten Jahrhunderten durch die Vermittlung von Vögelngekommen sein kann. A.Gr ab er (La Flore des Gorges de l'Areuse et du Creux.du.Van, 1924) zählt diePflanze mit Kernera saxatilis, Cotoneaster integerrima, Athamanta Cretensis u. a. zu den Charakterarten derPotentilla caulescens-Assoziation. An den Felswänden des Saleve wird der Strauch von Christ zusammen

a Blütenzweig. b Längsschnittdurch die Blüte.