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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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(Fig. 2098 b) aus der Sektion Platycentrum mit grossen, bis über 30 cm langen und bis über 20 cm breiten,sdiief>eirunden bis herz.förmigen, kurz zugespitzten, am Rande buchtig-gezähnten, oberseits kahlen oder zerstreutbehaarten, schwärzlichen bis purpurnen oder silberweissen, unterseits gewöhnlich roten Laubblättern und mitlanzettlichen, borstig zugespitzten Nebenblättern. Blütenstandsachsen so lang oder länger als die meist rötlichenBlattstiele. Blüten rosarot, seltener weiss oder gelblich. DieKönigs-Begonie" wird in zahlreichen Formen (z. T.Kreuzungen mit Knollenbegonien) als interessante Blattpflanze in Zimmern gehalten. Bei der merkwürdigen ComtesseLouise Erdödy ist der eine der beiden Grundlappendes Laubblattes schneckenförmig eingerollt. B. GriffithiiHook. f. (= Platycentrum annulätum C. Koch) aus Ostindien. Blattstiele und Blütenstandsadisen mit filzigen, gelbrotenHaaren besetzt. B. xanthina Hook. f. mit gelblichen Blüten. B. heracleifolia Cham, et Schlecht,aus Mexiko. Pflanze stammlos, Laubblätter handförmig, tief 7-lappig, fast kreisrund. B. imperidlis Lern,aus Mexiko. Laubblätter breit-eirund, spitz, fast ganzrandig, samtartig (Fig. 2097), smaragdgrün, unterseitsausgehöhlt netzig. Seltener sind B. aspl^nifölia Hook. f. aus den Gebirgen des tropischen Westafrika, mitzarten, farnkrautartig-fiederschnittigen Laubblättern und weissen Blüten, B. peponifölia Vis. von Jamaika,B. älbo-coccinea Hook, f., B. ricinifölia A. /-~x

Dietr. (= B. heracleifolia X B. peponifolia) u. a.

(vgl. auch f. Wehleäna hört., Fig. 2098 a). Als B.rhlzohybrida werden alle jene, meist Stengel»lose Kulturformen zusammengefasst, die keinen knol-ligen, sondern einen wagrechten oder schiefen Erd»stock aufweisen.

Vondenhalbstrauchigen" oderstrauchigen"

Begonien ist die fast das ganze Jahr hindurch blühende,wenig empfindliche und deshalb für Gruppen imFreien wie als Zimmerpflanze allgemein verwendeteB. semper flörens Link et Otto, .Gottesauge", diebekannteste (Fig. 2102). Stengel und Aeste fleischig.

Laubblätter schief-eirund, gekerbt-wellig, am Grundeherzförmig. Nebenblätter bleibend, schwach be-wimpert. Blütenstandsachse mit 2 bis 10 Blüten.

Blüten weiss oder rosaweiss, bei den vielen Züch-tungen auch rosarot bis blutrot. B. cucullätaWilld. (= B. spathuldta Lodd.) aus Brasilien. Aehnlidi,aber die Laubblätter am Grunde eingebogen unddie Nebenblätter gross. B. magnifica Warsc.aus Zentralamerika. Pflanze robust. Stengel ver-holzend; Aeste, Blatt« und Blütenstiele rostfarben,weichhaarig. Blüten purpurn oder scharlachrot. Kannim Sommer ins Freie gepflanzt werden. B.

Hoegeäna Regel und Schmidt. Halbstraudiig, bis2,5 m hoch. Stengel z. T. mittelst Haftwurzeln klet-ternd. Laubblätter glänzend-grün, breit-eirund, langzugespitzt (Warmhauspflanze). B. nitida Ait. ausJamaika. Pflanze strauchig, ästig, ausgebreitet, kahl.

Laubblätter schief-eirund, glänzend, 7-nervig, unter-seits punktiert. B. suav£olens Lodd. aus Zentral-amerika. Halbstrauchig. Laubblätter schief-eirund,spitz, deutlich gekerbt. Blüten klein, weiss, wohl-riechend. B. Schmidtiäna Regel aus Brasilien.

Kleiner Halbstrauch. Laubblätter schief herzförmig-eirund, spitz,kerbig.gesägt, fast lederig, beiderseits kurz-haarig, oberseits metallisch-dunkelgrün, unterseits

blutrot. Blüten zu 3 bis 7 achselständig. B. maculäta Raddi (= B. argyrostigma Fisch., = B. älbo-pictahört., = Gaerdtia maculäta Kl.) aus Brasilien. Bis 1,5 m hoher Strauch mit schief-eiförmigen, lederigen, amRande knorpeligen, welligen, oberseits weiss fleckigen, unterseits i purpurroten Laubblättern. B. L u b b e r s i iMorr. aus Brasilien. Winterblütiger Strauch mit sdiildförmig-lanzettlichen, nach beiden Seiten zugespitzten,oberseits silbernetzig, unterseits bronziert dunkelrot. Blüten sdineeweiss. B. metdllica G. Smith ausBrasilien. 50 bis 75 cm hoher, ästiger, von weissen Borsten kurzhaariger Halbstrauch mit langgestielten,

Fig. 2102. Begonia semperflorens Link et Otto, a BlühendePflanze, b Männliche Blüte (von oben), c Weibliche Blüte, d Frucht-knoten mit Narben, e Querschnitt durch denselben.