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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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und Heleochareta acicularis, mit den Isoetes-Arten, Limosella aquatica usw., die Wasserformen mit Myriophyllunialterniflorum und Trapa, im Norden mit Lobelia Dortmanna, die Landformen mit Riccia« Arten, Ardiidium phascoides,Botrydium granulatum, tsolepis setacea, Cyperus-Arten usw., oft sehr gesellig. Die kleinen Samen (vgl. überderen eigenartigen Bau unter Elatine Aisinastrum pag. 538, sowie M. Seubert [I.e.], Fr. Müller [Unter«suchungen über die Struktur einiger Arten von Elatine. Flora, 1877] und Baillon [Histoire des Plantes, T. IX])werden wohl weniger durch Wasser und Wind als epizoisch (besonders durch Wasservögel) verbreitet. Soerzog Kern er Elatine Hydropiper neben Isolepis, Cyperus« und Juncus»Arten, Centunculus, Limosella usw.öfter aus dem an Ufervögeln anhaftenden Teichschlamm. Sernander fand Sprossstücke einer Elatine inder Ostseedrift und nimmt daher auch vegetative Hydrodiorie an. Aus dieser Verbreitungsweise und deneigenartigen Standortsansprüchen, zu denen wohl auch eine sehr geringe Konkurrenzfähigkeit kommt, erklärtsich, warum meist mehrere Arten zusammen und oft in grösster Menge in einzelnen Teich« und Seengebietenauftreten, in benachbarten aber ganz fehlen oder doch nur vereinzelt und vorübergehend erscheinen (so imnördlichen Alpenvorland mit seinen vorwiegend stark basisdien Gewässern) und warum die meisten Elatine«Arten ganz ähnlich wie Trapa so ausgedehnte, aber zerrissene Areale haben.

Näheres über die Standortsmodifikationen in den pag. 535 genannten Monographien und im III. Bd.von Glücks Biologischen und morphologischen Untersuchungen über Wasser« und Sumpfgewächse (Jena 1911,pag. 301 ff.). Die Kriechsprosse besonders der Feuchtschlammformen bilden an den Knoten reichlich Beiwurzeln.Die Stengel und Wurzeln der Wasserformen sind im Rindenparenchym von weiten Luftkanälen durchzogen.In den Stengeln sind diese durch einschichtige, radial angeordnete Gewebeplatten voneinander getrennt, inden Wurzeln dagegen nur von radialen Parendrymzellfäden durchzogen. Auch in den Blattstielen finden sichin der Regel zwei weite Lufträume. Parasiten scheinen ganz zu fehlen.

1. Laubblätter quirlständig, ungestielt. Stengel aufrecht oder aufsteigend, unverzweigt oder nur amGrunde ästig (Sektion Potamopithys Seubert) E. Aisinastrum nr. 1913.

1*. Laubblätter gegenständig, gestielt. Stengel niedergestreckt, am Grunde wurzelnd, ästig . . 2.

2. Staubblätter 3, in 1 Kreise angeordnet. Laubblätter länglich.eiförmig bis lineal, ihr Stiel kürzerals die Spreite. Samen nicht oder nur wenig gebogen (Sektion Crypta Seubert) 3.

2*. Staubblätter 6 oder 8, in 2 Kreisen angeordnet. Laubblätter eilänglich oder länglich.elliptisch(Sektion Elatin6lla Seubert) 4.

3. Blüten fast sitzend E. t r i a n d r a nr. 1914.

3*. Blüten mit bis 2,5 mm langen Stielen E. ambigua pag. 539.

4. Blüten 3«zählig. Laubblätter eilänglich, ihr Stiel nicht länger als die Spreite. E. hexandra nr. 1915.

4*. Blüten 4-zählig; Staubblätter 8. Laubblätter länglich=elliptisch bis spatelig; Stiele, wenigstens die der

unteren und mittleren Laubblätter, länger als die Spreite 5.

5. Samen gerade E. orthosperma pag. 543.

5 4 . Samen sichel« oder hufeisenförmig gebogen 6.

6. Blüten fast sitzend. Kronblätter länger als die Kelchblätter . . . E. Hydropiper nr. 1916.

6°. Blüten deutlich gestielt. Kronblätter kürzer als die Kelchblätter . . E. Hungarica pag. 543.

1913. Elatine Alsinästrum 1 ) L. (= E. verticilläta Lam.). Quirl» Tännel, Mierenstern=Tännel.

Franz.: Elatine fausse alsine. Fig. 2016,

Ausdauernde oder 1 »jährige Pflanze. Stengel kahl, 2 cm bis nahezu 1 m lang, aufrechtoder aufsteigend, einfach oder sich verzweigend, an den unteren Knoten wurzelnd. Unter»wasser=Blätter in 8= bis 16=zähligen Quirlen, zurückgeschlagen, schmal*linealisch, 1 »nervig, bis5 cm lang, sehr zart (Fig. 2016a, b) ; Luftblätter in 3=zähligen Wirtein, eiförmig, derber, mehr»nervig, 6 bis 12 mm lang, 3 bis 8 mm breit; alle sitzend und kahl. Nebenblätter einzeln oderzu 2 zwischen je 2 Laubblättern (Interpetiolärstipeln), sehr zart, aus einer einzigen Zelllagebestehend, farblos, ungeteilt oder (an den Wassersprossen) ± sich in lineale Zipfel auflösend,1 bis 2,5 mm lang. Blülen einzeln in den Achseln fast aller Luftblätter, teilweise auch derUebergangsblätter, sitzend oder sehr kurz gestielt, 4=zählig mit 2=Staubblattkreisen (Fig. 2016 gund h). Kelchblätter am Grunde deutlich verwachsen. Kronblätter grünlichweiss, denKelch kaum überragend. Frucht eine zartwandige, fast kugelige, etwas niedergedrückte Kapsel,

') Zuerst von Vaillant 1727 als Alsinästrum Gälii fölio beschrieben. Aisinastrum = falsche Alsine(vgl. Bd. III, pag. 389).