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(Sclerelden oder Idioblasten) im Mesophyll der Laubblätter (Fig. 1991 k) und im Stamme gekennzeichnet. Als Genuss.mittel hat der Teestraudi die grösste Bedeutung. Er gehört zur Sektion Euthöa Szysz. mit gestielten, nickendenBlüten und nicht abfallenden Kelchzipfeln. Als Stammpflanze des Grün, und Schwarztees kommen zwei Haupt,arten (Th6a Sinensis L. und Thea Assdmica Masters) in Betracht (letztere, oft nur als Unterart von TheaSinensis aufgefasste Pflanze, hat bedeutend grössere und an der Spitze deutlich ausgezogene Laubblätter), sowiezahlreiche Kreuzungen
zwischen den beiden. '- V k Y-jfex
Die Assam • Hybriden
bilden heute die Grund« jk/» m
läge vieler Kulturen.
Beide Arten sind in ^WV®
der Kultur reidi ver. Qs. I /.
zweigte, 1 bis 3 m hohe
Sträucher (in wildem ' "S.
Zustande mehr bäum«
artig) mit dunklen, 1 Wprf?
immergrünen, kurz ge»stielten, länglich.lanzett»liehen oder lang»eiför»migen, am Rande grob»gesägten, deutlich netz,aderigen, in der Jugendseidig.flaumigen Laub»blättern und mit einzeln,zu 2 oder 3 in denBlattachseln stehenden,kurzgestielten, weissenoder schwach rosaroten,zirka 3 cm breiten Blü»ten von jasminartigemDuft. Die 5 bis 6 Krön»blätter fallen beim Ver»blühen nicht ab ■, diezahlreichenStaubblättersind am Grunde (wenig»stens die äusseren) mit«einander verwachsen.
Die Frucht ist eine 3»fächerige, grünlich»braune, holzige Kapsel(Fig. 1191 e) mit 3 gros»sen, runden, braunen,ölreichen, nährgewebe»losen Samen. Die überder Erde sich entfalten»den Keimblätter sinddick (Fig. 1991 i), halb»kugelig. Die Heimatdes Teestrauchs liegt im
südlichen Asien, in Assam, im nördlichen Hinterindien (Ober=Birma und Schanstaaten), sowie in Südchina. Bis ins19. lahrhundert blieb die Kultur auf China und Japan (dort angeblich 1191 aus China eingeführt) beschränkt;1841 wurde der Teestrauch auf Ceylon (bis 2500 m), 1826 durch Si eb o ld auf Java eingeführt} 1885 in Batumam Schwarzen Meere, 1810 versuchsweise in Brasilien (in den Staaten Rio de Janeiro und Sao Paulo), ebenso inMexiko, 1828 in Kalifornien, Süd.Carolina und Texas, Jamaika, 1859 in Australien, auf den Azoren, Philippinen,Borneo, in Tonkin, bei Singapore, Penang, auf St. Helena. Versuche zeigten, dass er auch in Oberitalien (Pallanza,Isola Madre, Pavia) reife Früchte hervorbringen kann. Heute wird er im grossen in China (zwischen dem22. und 36. Breitengrade), in Japan (nördlich bis zum 43.°), in Britisch.Ostindien (im Himalaya bis 2200 m Höhe),
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Fig. 1991. Thea Sinensis L. a Blühender Zweig, b Laubblatt, c Blüte im Längsschnitt, d Zweigmit Frucht. «Aufgesprungene Kapsel. /Samen, g Zweig von Thea Assamica Masters, h Laub-blatt. i Keimling, k Querschnitt durch das Laubblatt mit Idioblasten (nach Moeller). — Cola VeraK. Schum. I Getrocknete Frucht (*/a natürl. Grösse), m Samen.