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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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zu verwildern. So wird er, zusammen mit seiner var. Clüsii (Willd.) von einem felsigen Abhang in Ärcoangegeben. Nach Schübe fand er sich in den schlesischen Gärten der Renaissance«Zeit. In den Nerven»winkeln der Laubblalt.Unterse te finden sich Domaüen. R. Libanötica Boiss. Ein in der Tracht derR. alpina ähnlicher Strauch, aber niedriger, knorriger und mit kürzeren Trieben. Zweige feinfilzig. Laub»blätter aus rundlichem oder plötzlich leicht zugespitztem Grunde breit verkehrt-eilänglich, am Rande gekerbt,mit meist 11 bis 15 Nervenpaaren, beiderseits fein weichhaarig, mit feinfilzigem Blattstiel. Blüten aufbehaarten Stielen, grünlich, vielehig>2»häusig. Ein Gebirgsstrauch, der in Syrien bis Cilizien und PamphylienHöhen zwischen 1500 und 2100 m bewohnt und erst 1898 in Deutschland eingeführt worden ist. R. ime»reti'na Booth. Aufrecht verästelter Strauch von der Tracht der R. alpina subsp. fallax, aber mit feiner,weicher Behaarung auf beiden Laubblattflächen. Junge Zweige fein behaart, erst später verkahlend. Laub»blätter lang.eiförmig, bisweilen mit fast parallelen Blatträndern, fein gesägt, am Grund abgerundet, vorn ineine kurze Spitze zusammengezogen, bis über 18 cm lang und 8 cm breit, mit 15 bis 25 (30) Nervenpaaren.Blütenstiele bis 20 mm lang. Ein schöner, winterharter Gebirgsstrauch gemischter Waldungen aus dem west-lichen Kaukasus, der sich für trockene, sonnige Lagen sehr wohl eignet. Er wurde 1864 eingeführt und wirdneuerdings öfter in Anlagen angetroffen. R. costdta Maximowicz. Tradit wie bei der vorangehenden Art.Zweige kahl. Laubblätter in Behaarung und Farbe ebenfalls jener ähnlich, aber kleiner, breiter (Länge zuBreite 9 i 5 bis 14 s 7,5), mit etwa 20 Nervenpaaren. Blütenstiele bis 25 (30) mm lang. Samenspalt ganzgeschlossen. Heimat: Bergwälder von Japan. Seit 1906 in Europa in Kultur. R. lanceolata Pursh.Hoher, aufrechter Strauch mit kahlen oder behaarten Trieben. Junge Zweige grau. Laubblätter von Anfangan kahl oder oberseits auf den Rippen und unterseits sehr fein behaart (Mikroskop!), frisch grün, mit meist7 bis 9 Nervenpaaren, am Rande fein gekerbt. Blüten auf 2 bis 4 mm langen Stielen, zu 2 bis 3 zusammen,stehend. Samen breitfurchig. Ein sehr zierlicher, feuchte Böden liebender Straudi aus dem mittleren undsüdlichen Teile der Vereinigten Staaten von Nordamerika. R. alnifölia L'Herit. (= R. franguloidesMichx.). Niedriger, ausgebreiteter, bis 1 m hoher Straudi mit meist anfangs behaarten, braunroten oderolivgrünen, später grauen Trieben, stets dornenlos. Laubblätter mit meist keiligem Grunde, kahl oder unter»seits auf den Nerven schwach behaart, grob gekerbt, mit 6 bis 8 Nervenpaaren, 5 bis 10 cm lang und 2,5 bis5 cm breit. Blüten zu 2 oder 3 an zur Fruchtzeit bis 8 mm langen Stielen. Samen flach, nicht oder kaumgefurcht. In Nordamerika von Neu.Braunschweig bis Kalifornien heimischer Strauch sumpfiger Orte, der seit1778 in Kultur ist. R. Palläsii Fisch, et Mey. Meist niedriger, seltener bis 2 m hoher, aufrechter, sparrig breitverästelter Strauch mit wechselständigen, anfangs ± fein behaarten, später verkahlenden, seltener von Anfangan kahlen Trieben und meist verdornten Aesten. Laubblätter jung beiderseits i locker fein behaart, spatel»förmig bis breit.lanzettlich, 25 bis 40 mm lang, 2 bis 6 mm breit, an der Spitze stumpf, allmählich in denBlattstiel verjüngt, am Rande i fein gezähnt. Heimat: Armenien, Kaukasien und Nordpersien. Der bereitsseit langem in den Gärten eingeführte, kalkholde Strauch steigt in seiner Heimat bis 2000 m und ist im Gebietfast winterhart. Meist wird er als R. erythröxylon Pall. bezeichnet; doch soll nach Maximovicz derechte R. erythroxylon aus Transbaikalien, Dahurien und der Mongolei nicht mit R. Pallasii überein»stimmen. Aendert ab: var. spathulaefölia Maximovicz. Laubblätter i schmal rhombisch oder schmaleilanzettlich, vorn zugespitzt, bis 6 cm lang und 1,8 cm breit. Diese im östlichen Transkaukasien bis zumrussischen Armenien und Nordpersien verbreitete Form scheint erst 1908 von C. K. Schneider eingeführtworden zu sein. R. persicifölia Moris. Mit R. cathartica eng verwandter Strauch aus Sardinien, dervon diesem durch fein behaarte Zweige und schmal eiförmig«lanzettliche, beiderseits verschmälerte Laubblätterabweicht und bisweilen in botanischen Gärten zu finden ist. R. ütilis Decne. Schlankwüchsiger Strauchmit anfangs kahlen, ± olivgrünen, später tief rotbraunen Zweigen. Laubblätter dünn, aber derb, oft amRande fein grannig»gesägt, länglich=elliptisch, 3 bis 4 cm lang und 1 cm breit, oberseits hellgrün, unterseitsgelbgrün, mit 5 bis 8 Nervenpaaren. In West»China heimisch. Diese Art wird häufig mit R. DavüricaPall. aus Transbaikalien, der Mandschurei und Nord.China verwechselt, die sich aber wohl kaum in Kultur befindetund in folgenden Merkmalen wesentlich abweicht: Zweige ± gelblichgrau oder graubraun. Laubblätter breiter,im Verhältnis 2 bis 3:1, meist 9 bis 10 cm lang, mit 4 bis 6 Nervenpaaren. Zur Zeit der Renaissancesoll nach Schübe in Schlesien die südafrikanische R. ericöides in Gärten gezogen worden sein.

1. Zweige bedornt (nur ausnahmsweise dornenlos) und wie die Laubblätter gegenständig. Blüten4»zählig, getrenntgeschlechtig (Cervispina) 2.

I 4 . Zweige dornenlos und wie die Laubblätter wechselständig. Blüten 4« oder 5»zählig (Espina) 3.

2. Blattstiele 2» bis 4»mal so lang wie die Nebenblätter, 1 bis 2,5 cm lang. Laubblätter gross, inder Regel 3 bis 6 cm lang, mit 3 bis 4 (5) Nervenpaaren. Samen meist nur am Grunde offen.

R. cathartica nr. 1881.

2*. Blattstiele etwa so lang wie die Nebenblätter. Laubblätter klein, 1 bis 3 cm lang, mit 2 bis4 Nervenpaaren. Samenspalt der ganzen Länge nach offen R. saxatilis nr. 1882.