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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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land, Grossbritannien, Frankreich), als derenWahrzeichen" die Stechpalme geradezu genanntwerden kann; an der norwegischen Küste unter dem Einfluss des Golfstromes bis 65° nördl.Breite (bis Omsund auf der Nordlaufsinsel in der Nähe von Christiansund), Balkanländer;Vorderasien, Kaukasus (hier bis -2340 m ansteigend), Transkaukasien, Nordpersien; ferner imMittelmeergebiet (Algier, Tunis, Italien, Iberische Halbinsel). In einem weit östlich vorge*schobenen Vorposten kommt die Stechpalme in Zentralchina (in der Provinz Hupeh) vor(in der Varietät Chinensis Loes.). Ein Vorkommen in Indien (Kohima, Manipur?) ist nochnicht ganz sichergestellt.

Nach dem geographischen Vorkommen lassen sich verschiedene Varietäten der Stechpalme unter»scheiden. Die in Europa vorkommenden Formen gehören zur var. Occident&lis Loes., die durch weiss«liehe Kronblätter und im getrockneten Zustand ± grünliche Laubblätter mit oberseits undeutlichen Nervengekennzeichnet ist. Im übrigen sind die Laubblätter in Form, Berandung und Grösse sehr veränderlich. Diegewöhnliche Form Ist f. vul»g ä r i s Ait. Laubblätter buchtigund stachelig gezähnt; Blatt«rand i siark gewellt (an altenIndividuen schwindet an denoberen Zweigen die Bestäche»lung des Blattrandes). Haupt-sächlich im Mediterrangebiet,aber auch in Deutschland z. B. inSchleswig«Holstein nicht selten,istdief.integriföli aN olte ver»breitet. Laubblätter oval oderdie oberen schmäler, stacheligoder ganzrandig, oben zuge«spitzt und meist in einenStachel auslaufend. Von be«achtenswerten Formen wärenoch die f. platyphylloides(Christ.) Loes. zu nennen, derenLaubblätter fast doppelt sogross wie bei der gewöhnlichenForm (bis 13 cm lang und9 cm breit), breit«eiförmig bisfast kreisrund, stachelig ge»zähnt oder ganzrandig, n 'cht(oder nur wenig) gewellt sind. Fig. 1826. Verbreitung von llex Aquifolium L. (nach Friedrich Oltmanns).

Diese Form, bei der es sich

möglicherweise um einen Bastard von I. Aquifolium und (einem kultivierten Exemplar von) I. Perädo handelt,st bisher nur am Lago Maggiore bei Canobbio (Oberitalien) festgestellt worden. In Westasien ist I. Aqui.folium in der var. angustifölia Hohenack. (Laubblätter im getrockneten Zustand bräunlich, Seitennervenoberseits meist deutlich), in Zentralchina in der var. Chinensis Loes. (Kronblätter rötlich, nur bis 3 mm lang)vertreten. Ausserordentlich gross'ist die Anzahl der kultivierten Formen von I. Aquifolium L., was leicht ver.ständlich ist, da sie sicher schon seit Mitte des 16. Jahrhunderts in Gärten usw. gepflanzt wird. Die Unterscheidungder oft ineinander übergehenden Formen gründet sich vornehmlich auf die Gestalt des Blattumrisses, desBlattrandes und auf die Art der Bestachelung. Systematisch wenig verwertbar sind Färbung, Zeichnung(Panaschierung) der Laubblätter, Färbung der Früchte, Wuchsform der Pflanze. Als häufiger gezogene Formenwären etwa zu nennen ; Zur f. vulgaris Ait. (vgl. oben) gehörend: subf. pendula (Moore) Loes. Zweigehängend, oft auch mit panaschierten Laubblättern. subf. variegdta (Du Mont) Loes. Laubblätter hell odergoldgelb oder grau oder andersfarbig berandet oder ebenso gefleckt, oft auch längs der Mittelrippe gezeichnet.In gärtnerischen Verzeichnissen als I. Aquifolium argentea-marginäta, aürea, älba«arg6ntea u. ä. bezeichnet.subf. macrophylla (Goepp.) Loes. Laubblätter gross, wenigerstark gewellt. subf. chrysocärpa Loes.( I. Aquifolium f. citriocärpa Murr). Früchte i gelb. Kommt z. B. In der Gegend von Feldkirch (Vorarlberg)sowie am Beatenberg oberhalb der Beatushöhle (Bern) auch wild vor. Ferner f. echinäta (Mill.) DC.

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