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der Regel 4«teiligen Blüten, freiem Diskus und bei der Reife fast freien Fruchtblättern. Von ihren etwa45 straudiigen bis baumförmigen Arten ist E. hortönsis Forst, ein seiner ausserordentlich wohlriechendenBlüten wegen in der Südsee sehr beliebtes Ziergewächs. Einige Arten finden sich in unseren botanischenGärten. — Oryxa Thunb., mit der einzigen Art O. Japönica Thunb. Bis 2 m hoher Straudi mit sommer«grünen, ganzrandigen, durchscheinend punktierten, stark riechenden Laubblättern, mit an den vorjährigen Triebenin Trauben stehenden, getrenntgeschlechtigen, 4»gliederigen, kleinen, grünlichen Blüten und 4=teiligen, 1 «sämigenFrüchten. Diese den Gebirgswaldungen des mittleren und südlichen Japan entstammende Art wird in neuererZeit auch in Mitteleuropa kultiviert. — Choisya 1 ) ternäta Knuth (Fig. 1692), die einzige Art einer mexi.kanischen Gattung. Immergrüner, wild bis fast 2 m, in Kultur höchstens 80 cm hoher Strauch mit rundlichen,hellgraugrünen, kurzhaarigen, 1 .jährigen, später grauen Zweigen. Laubblätter gegenständig, 3«zählig, 5 cm lang
gestielt, mit länglichen bis länglich=verkehrt»
fjÄKS eiförmigen, zuletzt oberseits kahlen, unter.
\ seits an den Nerven dauernd behaarten
mg 7 i Blättchen. Blüten in locker zusammenge»
1^ ' f¥j setzten, end« oder achselständigen Trug»
^ dolden. Kelchblätter 5, eiförmig. Kronblätter
früchte zerfallend. Seit 1825 im wärmeren
>3, Europa an Mauern, in Gärten (Tessin), in
ßM0_ Iii \ j äSEm<ß^Y Gewächshäusern oder auch als Topfpflanze
. / MW / gezogen. — Zur Tribus der Rüteae ge«
—-—- t - i i hören die beiden auch in Mitteleuropa ver»
tretenen Subtribus der Rutinae (inMittel»
V europa durch Rüta vertreten j vgl. u.) und der
y Dictamninae (mit Diptamnus als allein!»
■2' 3 gen Vertreter; vgl. u.). — Die Tribus der
y Boronfeae umfasst meist Halbsträucher
'• unc ^ Sträucher mit stets strahligen, meist
rr "W zwitterigen und rötlichen Blüten und ge»
\VS radem, im fleischigen Nährgewebe liegendem
5ä§1 Embryo. Von der australischen Gattung
yri q T\ Borönia 1 ) Smith mit 60 Arten werden
\% seit einigen Jahren mehrere ihrer schönen
„. . . . „ ,, ., . Blüten wegen in Mitteleuropa als Garten»
Fig. 1692. Choisya ternata Kunth. a Blühender Zweig, b Blute mit ent- 1
fernten Kronblätteru. c Blüte in beginnender Fruchtbildung. und Zimmerpflanzen gezogen. Meist Sträu»
eher oder Halbsträucher, selten 1 »jährigeKräuter mit ungeteilten, 3«zähligen oder fiederteiligen Laubblättern. Blüten einzeln, achsel« oder endständig oderin Blütenständen, 4»zählig. Kelchblätter am Grunde verbunden. Kronblätter rot, weiss, purpurn oder blau.Staubblätter 8; Staubfäden breit, behaart, oben plötzlich zusammengezogen. Fruchtblätter ± getrennt, durchden Griffel miteinander verbunden, mit je 2 Samenanlagen. Frucht in 4 2»klappig mit elastisch sich ablösendemEndokarp aufspringende Teilfrüchte zerfallend. Genannt seien, B. aläta Sm., mit gefiederten Laubblätternund in endständigen Blütenständen stehenden, deutlich klappigen Blüten, an denen die Kelchblätter kürzerals die Kronblätter sind. Häufig für den Blumenhandel gezogen; 1823 eingeführt. — B. crenuldta Sm. Laub»blätter ungeteilt, verkehrtsei« oder keilförmig, oben gestutzt oder gekerbt, flach. Blüten in der Knospenlagedachig. Aus Westaustralien stammend und seit langem in Kultur. — B. denticuldta Sm. Laubblatter flach,ungeteilt. Blüten zu mehreren in einem endständigen Blütenstand. In Westaustralien heimisch, seit 1823 in Kultur.— B. p i n n ä t a Sm. Laubblätter gefiedert. Blüten in achselständigen, 3=blütigen Trugdolden. In Ostaustralienund Tasmanien heimisch, seit 1794 in Gärten gezogen. — B. eldtior Bartl. (Fig. 1693). Von den voran»gehenden Arten durch staminodiale Ausbildung der 4 vor den Kelchblättern stehenden Staubblätter unter»schieden. Zweige behaart. Kronblätter anfangs magenta», später fleischfarben, meist stachelspitzig; Staminodien mitschwarzer Spitze. In West« Australien heimisch. Seit 1874 in Europa eingeführt. Ueber weitere Arten vgl. Ascher»
*) Benannt nach Jacques Denys Choisy, Professor zu Genf, t 1859, der viele botanische Schriftenverfasst hat, u. a. einen: Prodromus d'une monographie des Hyp6ricin6es, Genf, 1821.
8 ) Benannt nach Francesco Borone (t 1794 in Athen), dem Gehilfen von Sibthorp.