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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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, . j er Qerstc zusammen; in

abm.h* lh auszudresdien. Die Nordgr.uze S.mn.u» -= «, N,to

-1." Alpen (z. B. im Eng.dln) pht der Ftad» * <" b »^, en Srhneesdrmelz« die .n d«n sonnigenallerdings etwas unierslülzi werden, indem abe lreu i werden, was dann zur »8^ Mhmen

Halden angelegten Aecker im Fruh)ahr Hölie zurückgetragen we

talwärts gerutschte Erde später wiederum mühsam m - 1

wird Flachsbau besonders im Süden und Osten(Tabor, Kamenitz, Pilgram), östlich von Prag und umPoliczka betrieben.

Als zwei wesentliche Formen sind zuunterscheiden Schliess- oder Dreschlein bezw. aser«flachs (var. vulgare) und Spring- oder Klangleinbezw. Samenflachs (var. humile oder var. crepitan.

Eine Vereinigung von Samen« und Faserflachs^eine Pflanze zu gewinnen, die gleichzeitig asernund Samen erzeugt, ist bis heute noch nicht gelungen.

Beim Schliesslein ist der Stengel höher, aber weni^,verästelt, die Blüten und Früchte sind kleiner undweniger zahlreich, der Fruchtansatz gering,

Samen dunkler, die Früchte nicht aufspringend. DieseForm wird in der Regel als Faserpflanze benutzt.

Doch geht ihr Hauptvorzug, der höhere und starverzweigte Stengel in der Kultur leicht verloren,so dass in den meisten flachsbauenden Ländern stetsneues Saatgut gezogen werden muss. Enorme (Juan»titäten werden zu diesem Zwecke in Mitteleuropaaus Russland (Baltische Länder und Südrussland)eingeführt. Im Jahre 1918 hat Russland 400000Tonnen Flachs erzeugt, 1920 zirka 2 MillionenTonnen. Als beste Sorten gelten der Rigaer undPernauer Flachs, dann der Finnländer, Libauer undArchangeler. Flier wird der Lein nur der Samenhalber gebaut und deshalb selbstverständlich nurSchliesslein kultiviert. Beim Springlein ist der Stengelkürzer, aber ästiger, die Blüten und die elastischaufspringenden Kapseln sind grösser, die Samenheller. Diese Rasse dient vorzugsweise zur Samen«und iinri Oc>lV»f>rc>Hnnc< Äiticpri

LinumusitatissimumL., kultiviert.Phot. B. H a 1 d y , Mainz.

r. Diese Rasse dient vorzugsweise zur sam<

gewinnung und Oelbereitund °T e,Se , ZUr

^nen sog. .Früh.Lein" <2L ^7 Z " aApril gesät) und wird im Marz und

amerikanischen " Spat " Lein " (dieser wird im Mai und Juni gesät und eignet sich für Gebirgslagen), einen

den Sizilianer"' ri° T ' Sdlen Und schlesi schen weissblühenden Lein, einen kurzstengeligenSteppen-Lein", sowie(Fig 16761 1 ° " En hodlsten 8 e,i 8en (bis 1,25 m hoch)Rosenlein" und den zweijährigen Alpen.Winterleinauch Römischei- Z L erer ' ^ < ~ >berbayern > ln Kärnten, Krain, im Bündner Oberland und in Norditalien (dortdie junie' S Pf^ ^ 8enannt ' kull »viert wird, wird bereits im September ausgesät. Jm Frühjahr zeichnen sich

Triebe sidi anzen dadurch aus, dass der Erdstock gewöhnlich 3» bis 5»köpfig ist und dass die jungen

ist fast il ' fi ZU£rS h ^ em ^°^ en an ' e 8 e n, um dann bogig in die Höhe zu wachsen. Die Blütezeit und die Reife

lein die s' e ' m ^ omnler ' e ' n - Die Kapseln sind etwas kleiner (7 mm lang und 6 mm breit) als beim Sommer-

wickelt^ e k enfa " s (*M bis 4,2 mm lang und 2,05 mm breit); letztere haben auch meist ein schwächer ent-

Unters^h P ' tZC ' len ' '^ e ' 3er diesen Winterlein hat kürzlich E. Krem er (Faserforsdiung. Bd. III, Heft 3) eingehende

un^en angestellt. Nach Georg G ent ner hat dieser Winterlein grosse Aehnlichkeit mit dem Pfahlbautenlein.

er heutige Stand des Flachsbaues erfordert zu unterscheiden zwischen dem Flach

' J" ztom Lein als Industriepflanze.

spitzchen. Ueber diesen Winter lein nai kuiz-uu. z - ^ a P hnlichkeitmit dem r iai..^-

ungen angestellt. Nach Georg Gent ner hat dieser Winterlein gro ^ Jem F i adlS) jer noch heute

Der heutige Stand des Flachsbaues erfordert zu unterscheide lndustriepf i anze . Der letztere be>

als bäuerliche Hauspflanze verarbeitet wird, und zwischen em ein fl an delsprodukte treten die aus

nötigt eine ungemein sorgfältige, zeitraubende und aufmer same T ro tz ihrer grösseren Dauerhaftigkeit

der Hauspflanze erzeugten Garne und Gewebe immer me rzuru en en Textilobjekten Baumwolle un

und Festigkeit konnten die Flachsfasern gegenüber den beiden billig g dl£n oder flandrischen Produkte,

Jute die Konkurrenz nicht aushalten. Zu den besten Sorten ge ren beste Q ua i itat , wird aber wenig

die meist nach England ausgeführt werden. Der irische Fla s ga . und ägyptische Flachs (Ben Sai ,exportiert. Weitere Sorten ausser den bereits erwähnten sin er i