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5,1 (1925) Dicotyledones : (III. Teil)
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subsp. ' nglicum (Mill.) (= L. Leönii 1 ) F. s * ultz - Adciotourn Leonii Rdib.).

= L. lsve Scop. y Leonii Rouy, = L. pertone L su ^ h nlich nur 10'cm hoch, zierlich, zur Fruchtzeit

Fig. 1673. Stengel zur Blütezeit aufsteigend, meist niedrig, 8

niederliegend, massig dicht beblättert. Nichtblühende Sprosse se ir

dünn, dicht und fein beblättert (oft auffällig an die Kurztrie

Taxodium distichum erinnernd). Laubblätter linealisch, ie un-® ren

meist abstehend. Wickel meist nur 1» bis 3« (bis 5<)blütig. u en

stiele auch zur Fruchtzeit steif aufrecht oder doch nur s wa

gebogen. Kronblätter keilförmig, etwa 3 mal so lang as ie e

blätter. Reife Samen breiteiförmig, glänzend dunkelbraun, se r

fein eingedrückt punktiert, nur unter der Spitze des etwas e er

gefärbten Innenrandes schwach und undeutlich hautran ig.

trockenen Hügeln (Oolithkalk). Nurim westlichen Gebiet in Lo ring

um Metz, Chätel, Ars, Ancy, Onville, NovcSant, G° rze ayon "

ville, Waville, Verdun, ausser in Frankreich auch Ini England.

Neuerdings von A. Kneucker auch in Baden au e en a

am Apfelberg zwischen Hochhausen und Gamburg au em

Tauberufer entdeckt, in Gesellschaft von Althaea hirsuta, Linum

folium, Fragaria viridis, Calamintha Acinos, Ajuga amaepi ys,

Allium sphaerocephalum usw. Die Zugehörigkeit ieser .

nur auf Frankreich und England beschränkten Pflanze zu ^

alpinum ist nicht erwiesen (vgl. auch L. Petryii paf

Pflanzengeographisch stellt sie einen selbständigen Typus

während sie systematisch zu L. perenne überleitet.

dar,

Fig. 1673. Linum alpinum Jacq. subsp. A n g 1 i -cum (Mill.). a, b Habitus.

1803. Linum perenne L. (= Adenolinum perenne Rchb., = Linum Baväricum F. S(hu ^= L. leeve Scop. ß Bavaricum Rouy, = L. Darmstadinum Alefeld). Stau en

1674 und 1675.

Ausdauernde, 20 bis 60 (100) cm hohe, kahle Pflanze mit hellgelblidier, spindelförmig**Wurzel und reichästigem Erdstode. Stengel mehrere, senkrecht oder schie au re t, coder im obersten Teil verzweigt, ziemlich dicht beblättert, stielrund. Laubblätter lineaWan»zettlich, zugespitzt, 1= bis 3 s nervig, am Rande von feinen Zädcchen et^as rau . uziemlich reichblütigen Wickeln auf ziemlidi kurzen, die Kelchblätter an Lange meist e wasübertreffenden, aufrechten Stielen. Aeussere Kelchblätter eiförmig=elliptisch, sehr stump , c wa3,5 bis 5 mm lang, schmal weisshautrandig oder aber ohne Hautrand, mit kleiner, autgesetzterStachelspitze; die inneren breit eiförmig=rundlich, 4 bis 8 mm lang, breit weisshautrandig, mwinzigem, aufgesetztem Stachelspitzchen, deutlich länger und breiter als die äusseren Kron=blätter verkehrt=eiförmig=keilförmig, vorne stumpf, abgerundet, 1,5 bis 2 cm lang, e au o er rolieh, ausnahmsweise weiss, am Nagel gelblich, sich mit den Rändern ihrer ganzen Länge nachdeckend. Staubblätter in den langgriffeligen Blüten etwa 4,5 mm lang, am Grunde verbunden,kahl, oberwärts meist stahlblau; Staubbeutel gelblichweiss. Griffel bei den anggriffe genBlüten etwa 6 mm lang; Narbe keilförmig=kopfig. Frucht fast stets eiförmig- uge ig, is7 mm lang, bis fast doppelt so lang als die Kelchblätter; Scheidewände behaart, bameneilänglich, etwa 4 mm lang, flach, braun. VI, VII, vereinzelt bis X.

Selten auf Trocken» und Frischwiesen, an Waldrändern, an steinigen Hängen, auf Kalk»,Sand» und Lössboden. Nur in den Niederungen und ursprünglich nur in Oesterreich (Nieder»und Oberösterreich, Krain) und in Süddeutschland. Ausserdem gelegentlich gartentluch ig.

In Deutschland zerstreut im südlichen und mittleren Teile, nördlich bis a ,+, inöer .

in die Rheinfläche (zwischen Darmstadt und Weinheim). In Bayern zerstreut auf der unteren Hochebene (üar* gund Sempierheide, bei Landshut, bei Weltenburg, Regensburg, Straubing, Entau bei Bogen,

*) Benannt nach dem Pflanzensammler L<5o, der die Pflanze in Lothringen entdeckte.