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2 (1833)
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339
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Die efsbare Auster.

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braune oder bräunlich-grüne, rundliche, grofse Leber (Fig. 2. hhh) umgiebt aufser dem Magen auch einengrofsen Theil der cirkelförmigen Darmkrümmung. Mit blofsen Augen betrachtet, erscheint sie locker undschwammig-flockig; werden aber starke Vergröfserungen angewendet, so bemerkt man, dafs sie aus eiför-migen oder länglichen, in ein Stielchen (wohl ein Ausführungsgang) ausgehenden, ein verworrenesDrüsengewebe bildenden Säckchen zusammengesetzt ist. Der Eierstock (Fig. 3. oooo) bestellt auszwei Hälften, deren jede im April fast als rhomboidale Masse erscheint, die fast unmittelbar hinterdem vordem Rande des Schlofsendes des Körpers und auch noch vor der Mundöffnung beginnt, aufjeder der breiten Seiten des Thieres die Leber und theilweis die cirkelförmige Darmwindung bedeckt,sich schmaler werdend gegen den Mastdarm zieht und diesen theilweis umgiebt, an der vordem Wandder Herzhöhle aber und noch mehr am linken vordem Rande über dem Munde und hinter den Kie-men wo sich beide Hälften vereinigen, die gröl'ste Entwickelung zeigt, und in eine zusammengedrücktkonische, die vordere Hälfte der länglichen Darmkrümmung umgebende, vorn mit dem vordem Kie-menende verbundene, fortsatzähnliche Masse (Fig. 3. o unter q, über m n) ausläuft, die sich nach hin-ten in einen schmalen, nach rechts von der Mitte der Darmkrümmung über dem Schaalenschliefserliegenden und über den dort befindlichen grofsen Nervenknoten hinaus sich verlängernden, gangähnliehenTheil (Eierleiter?) (*) verdünnt. Der Eierstock, in welchem man schon mit blofsen Augen die unge-heure Menge Eierchen als runde Körperchen erkennt, und selbst schon im April einzelne helle, inder Mitte ein anderes Körperchen einschliefsende Eierchen wahrnimmt, wie es auch Poli beschreibtund abbildet (s. unsere Fig. 14.), wird, womit Poli's Angabe ebenfalls stimmt, aus aderästig ver-zweigten anastomosirenden Kanälen gebildet, die in ihren traubenförmig erscheinenden Enden die Eier-chen enthalten (**). Zur Rewegung der Schaale, namentlich zum Schliefsen derselben, entspringt fastin der Mitte des Thiers ein sehr grofser Muskel (Fig. 1, 2, 3. mm, nn) aus einer seinem Umfangeentsprechenden Grube der Schaale (s. oben), und geht von einer Klappe zur andern, indem er sich,in eine seiner Ursprungsstelle ähnliche Grube inserirt. Er hat eine fast eiförmige Gestalt und zer-fällt in zwei Hälften, von denen die vordere (m m) auf der Oberfläche mehr braun, muskelähnlich, diehintere aber (n n) sehnenähnlich -silberglänzend ist. Beide sind aus ähnlichen, sehr festen, mehr seh-nen- als muskelälmlichen Fasern zusammengesetzt, die zu zahlreichen gröfsern, dicht und parallel ne-beneinander liegenden Fascikeln zusammentreten ('**). Zwischen dem vordem Theile des Schaalen-schliefsers und dem Eierstock (Fig. 3. ooo) findet sich eine längliche, auf beiden breiten Seiten desThieres nur von der zarten Mantelhaut geschlossene, sehr anselmliche, mit einer Flüssigkeit gefüllte-Höhle (Herzhöhle), worin das Herz (Fig. 3. cc') dergestalt der Quere nach liegt, dafs seine Vorkam-

r ( *I (IICUSinSer ^itschri/t. Bd. I.S. 391J würde der von Foli nicht Beschriebene Eierleiter in der

Gegend des Mundes enden. Es gelang mdessen nicht, dort etwas Gangartiges zu finden. Da aber nach Poli die Eier aus-den Kiemen entleert werden, und auch die Angaben Oken's (Göttinger gelehrt. Anz f 1S06 V, 1 -IQ i ,, .

a, ms. s »ooj a. l , s , w

Angabe wohl nicht richtig. ö

1 , ( " ) .7 0n , eInCrn Hode " lie( h Sieh 2W , ar m!t Bcs , timm,,,c;t nicI,ts "hinreisen; es fragt siel, aber, ob ein c.Venthümliche,bisher übersehenes, aus einer Menge nukroskopiseher, aderästiger Schläuchend Ii5mcl.cn bestehende,,, offenbar driisijlOrgan welches zwischen den Wanden dos vordem Theils des freien Mantelsaums in der Mu.uln inkeltalte desselben beginnt, den vordem Hand und rechten Seitenrad des Eierstockes bis zur Herzhöhle, so wie auch die schmale randart.vlrechte Korperwand L.genart,g bedeckt und gegen den Mastdarm in einen schmalen Streifen verläuft, nicht als Hode »deuten wäre? Für das Vorhandensein eines Hoden spricht die Gegenwart einer weifsen, dicklichen Flüssigkeit Z dZZeit des Laichens. ura aic

£**) Man hat wohl die Ursprungsstelle des Schaalenschliefser» in der untern, convexen Schaale anzunehmen. - üeberden Scliaalenschliefser und Darmkanal vergl. auch Pmel in den Memoire* d. socigt. diu st. nat. v . 1793.