Druckschrift 
2 (1833)
Entstehung
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326
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IIelix Pomatia.

dünnes Muskelchen (Fig. 6. y.), das an die Wurzel der Ruthe tritt. Die Mundhöhle ist nach innengeschoben und wie bei den Sepien in einem dickwandigen, muskulösen, rundlich - ovalen, vorma-genähnlichen Körper (Fig. 5, 6. abd) enthalten, der nach hinten und unten in eine konische Ilervor-ragung (d) endet. In der Mitte ihrer untern Wand findet sich die Zunge in Form eines beweglichen,sehr muskulösen, mit einem hackenlosen Kriorpelplättchen bedeckten Körpers- Aus der Mitte desobern Endes der Mundhöhle über der Zunge entspringt die einige Linien lange, dünnwandige Speise-röhre, steigt gerade nach hinten und erweitert sich bald in einen eirund-länglichen, ziemlich langenund dünnwandigen, doch, wie es dem Verf. schien, deutlich aus mehreren Häuten zusammengesetztenMagen (ebd. ff und 7. ff), der in seinem Innern zahlreiche, mit Drüschen dicht besetzte Längsfaltenenthält und durch den weiten Pförtner in einen darmähnlichen, doch noch ziemlich weiten Thcil(Fig. 5. g g') übergeht, der ein gekrümmtes, kurzes Divertikel (ebd. g') macht, um die beiden Gallen-gänge (wovon in Fig. 5. nur der gröfste au", aus drei Lappen kommende, sichtbar ist) aufzunehmen,und dann in einen ziemlich gleichweiten, weniger voluminösen, dünnwandigen, im Innern längsgefal-teten Darm (Fig. 5, 6. Ii Ii) übergeht, der zwischen den drei untern, dicht all ihm anliegenden unddurch Zellgewebe befestigten Leberlappen zwei längliche AN indungen bildet und dann in einen leichtgebogenen, deutlich in seiner Wand Drüschen enthaltenden Mastdarm (Fig. 5. kk) übergeht, der amhintern äufsern Rande der Athemhöhle verläuft' und durch den mäfsig weiten Aller in die im drei-eckigen Wulst des Mantelringes befindliche Spalte (Fig. 1. a) mündet. Die braune, ansehnliche Le-iter (Fig. 5. 11') zeigt eine scliwammig-acinöse Textur und besteht aus vier Lappen, w ovon der eine (1')ganz gewunden erscheint und die obersten Windungen des Sclmeckcngehäuses ausfüllt. Die Gängeder drei untern Lappen vereinigen sich in einen Stamm (Fig. 4. a), der sich seitlich in das Diverti-kel des Darmes (Fig. 5. g') inserirt, während der aus dem obern gewundenen Leberlappen kommendeGang auf der entgegengesetzten Seite ebenfalls dort einmündet. In die obere Seite des hintern En-des der Mundhöhle, neben dem Anfange der Speiseröhre, ergiefsen sich die ziemlich ansehnlichenAusführungsgänge (Fig. 5, 6. e) ck?r weifsen, ziemlich platten, verlängert-dreieckigen, grofsen Spei-cheldrüsen (ebd. c), welche neben und theihveis auf der obern Seite des Magens liegen und mittelstdes hintern, breitern Endes miteinander zusammenhängen. Der Ilode (Eierstock Cuvier) (Fig. 5,6. s) liegt auf der innern Seite des Leberlappens (ebd. 1'), welcher die oberste Schneckenwindung aus-füllt, und besteht aus zahlreichen, länglichen, schlauchähnlichen, weifsen Säckchen (Fig. 8. s.), welcheunter dem Mikroskop betrachtet, keine Spuren von Eichen zeigten und in baumfönnig-ästige, dünneAusführungsgänge sich einsenken. Alle Ausführungsgänge vereinigen sieh in einen engen, anfangsgeraden, sich aber bald etwas erweiternden und vielfach windenden, gemeinschaftlichen engen Kanal(ebd. t, Fig. 5. t), welcher sich dicht an das untere Ende des Eierstockes (Fig. 5. A A) anlegt, sichetwas verdünnt, eine längliche divertikelähnliche Biegung (Fig. 5- k) macht und dann, sich noch mehrverdünnend, von einer, dicht neben dem Anfange des Eierleiters (ebd. B.) beginnenden, weifsen, kör-nig-flockigen, schmalen, mit dem Eierleiter in Form eines Bandes durch Zellgewebe innig verbunde-nen Drüsenmasse (Nebenhode) (Fig. 5. u u u) umgeben, nach vorn verläuft, auf diesem V\ ege sich er-weitert und, vor dem Ende des Eierleiters wieder hervortretend, als ziemlich ansehnlicher, etwas ge-bogener Kanal (Fig. 5. vv) in die Basis der Ruthe (ebd. w) sich einsenkt. Das Ende der Ruthe(ebd. x) stellt einen am Ende etwas verdickten feinen Schlauch dar, der nach Art der Fühler zurBegattung sich nach anfsen stülpt, sonst aber mehrfach gewunden im Körper liegt. Der ansehnlichewexfstiche, fast zungenförmige Eierstock (Ilode Cuvier) (*) (ebd. Fig. AA und Fig. 6. AA) liegt in

(*) Die Naturforscher folgten in der Deutung der Geschlechtsorgane meist Cuvier. Eigene anatomische Untersuchungen