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A rion E mpiricorum.
II ist. naturelle des Mollus<jues terrestres et flaviatiles de la France p. 122.PI. IX. fig. 3, 4, 5. — Sturm Deutschlands Fauna Abtli. VI. H. 1. T. 1. — ListerPhilosoph. Transact. Vol. IX. 1674. n. 105. — Pfeiffer Naturgeschichte Deut-scher Land- und Süfs wasscrmollusken Abtli. I. S. 19. n. 1. — Limax rufus. Linn.Syst. nat. ed. 12. p. 1081. n. 3. — Lamarck Anim. s. vert. Tom. VI. P* 2. p. 49. —Razoumowsky, Ilist. nat. du Jorat. Tom. L p. 268. n. 13. — Draparnaud Hist.nat. d. Moll. p. 123. PI. IX. Fig. 6. — Sturm Fauna Heft 1. T. 2. — Pfeiffer Na-turgesch. Ab Iii. I. S. 19. n. 2. — Limax succineus. Müller Hist. verm. p. 7. n. 203. —Gmelin Syst. nat. T. I. P. \ I. p. 3100. — Limax rufus s. succineus. Oken. Natur-gesch. Bd. I. S. 310. — Limax lulcus. Razoumowsky, Ilist. nat du Jorat. T. Lp. 268. n. 14. —• Limax margincllus. Schrank Fauna Boi'ca, Würmer, p. 252.n. 3158.
Wesentlicher Charakter. Fühler schwärzlich; die Sohlenränder mit kleinen parallelen,linienförmigen, schwarzen Streifen.
Beschreibung. Kopf der Länge und Quere nach gerunzelt; besonders zeichnen sich vierFurchen aus, welche vom Ilalse ausgehen, und von denen zwei an die Wurzeln <ler grofsen Fühler,zwei andere aber zwischen diesen Fühlern zum vordem Kopfrand verlaufen. Die zahlreichen Fur-chen, welche überdies noch auf ihm sich finden, geben ihm, wenn sie contrahirt sind, ein hückrigesAnselm, dadurch erscheint die Mundgegend wie mit kleinen Wärzchen besetzt, die dem Thiere beimAufnehmen der Nahrung zu Statten kommen. Uebrigens ist der Kopf stets dunkler als der übrigeKörper gefärbt. Die vier Fühler sind schwarz. Die Augen sieht man nur mit Mühe, Die Athem-0 Urning ist sehr grofs, rund und fast immer offen. Die Sohlenränder sind sehr breit und stets miteiner Menge paralleler, linienförmiger, schwarzer, mehr oder weniger sebief nach hinten gerichteterStreifen versehen. Die Farbe ändert sehr ab. Es giebt schwarze (Taf. XXXIII. Fig. 5,), braun-schwarze (ebd. Fig. 4.), schwarzbraune (ebd. Fig. 3), braune (ebd. Fig. 6.), rothbraune, bräunlichrolhe(ebd. Fig. 7.), rolhe (ebd. Fig. 9.), gelbbraune, gelbliche (ebd. Fig. 8.) und selbst grünliche (ebd.Fig. 10.). Die Gröfse beträgt 4 — 5", die Breite bis f".
Vaterland. Ganz Europa, von Island und Norwegen bis Italien und Spanien, namentlichauch Deutschland.
Lebensart wie im Gattungscharakter angegeben.
Nutzen. Man hat die Wegschnecke innerlich gegen Schwindsucht und Keuchhusten sehrempfohlen, auch brauchte man sie mit Erfolg bei skrophulösen, flechtenartigen und syphilitischen Ge-schwüren und selbst zur Zertheilung von Geschwülsten. Zur Innern Anwendung benutzte man diedaraus bereiteten Brühen oder Gallerten, welche letztere man wohl auch in Tafeln formt (Schnecken-schi eimtafeln). Der Schneckenschleim soll weniger Wallungen erregen, als andere thierische Nah-rungsmittel (*),
COCIILEATA. Geliäuseschnecken.
Körper am vordem und hintern Körperende verlängert, gerade, auf der Rückenseite gewölbt,auf der Unterseite abgeplattet, auf der Mitte des Rückens aber eine eigene, spiralförmige Erweiterung(eine Art natürlicher Hernie bildend) und in dieser den gröfsten Tlieil der Eingeweide enthaltend.
(*) Ueber den Gebrauch und Nulzen der Schnecken s. besonders Richter Arzneimittellehre. 1. S. 1S5. ff.