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2 (1833)
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320
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A rion E mplricorüm.

ohne Hautvorsprung, samrnt den Fühlern und dem fast halbmondförmigen Munde nach hinten und in-nen zurückziehbar. Den Theil des Rückens, unter welchem die Respirationshöhle liegt, deckt einlänglich-eirunder, festhäutiger, an seinem vordem halbmondförmigen Ende freier, an seinem hinternEnde vom Rücken deutlich abgesetzter und von einem glatten, schmalen, hellgefärbten Hautsaumeumgebener, aufsen von einer fein und unregelmäßig rissigen, fein chagrinirten, den übrigen Theilendes Körpers gleieh gefärbten Haut bedeckter, im innern hintern Theile eine Lage weifser krystall-ähnlicher Kalkkörner enthaltender, schildähnlicher Körper, der den zurückgezogenen Kopf mit seinemvordem Ende von oben her schirmt. Die Sohle vom Körper durch eine an jeder der beiden Seitendesselben verlaufende, gerade, mäfsig tiefe Furche gesondert, und unter dieser Furche als ansehnlicher,den Körper säumender, mit parallelen, gleichförmigen, kleinen Furchen versehener Rand vortretend,und hinten ein den Körper überragendes, stampfspitziges, in der Mitte eingedrücktes, mit einer, einenleicht vertrocknenden Schleim, vermittelst dessen das Thier sich anheften kann, aussondernden OelT-nung versehenes Ende, eine Art Schwanz, bildend.

Anatomie (*). Der Körper enthält in zwei geraden, hinter einander liegenden Höhlen dieOrgane. Die eine der Höhlen liegt gleieh hinter dem Kopfe nach oben auf der Rückseite, ist voneiner festen, überaus gefäfsreichen Membran ausgekleidet und bildet die rundliche Respirationshöhle,die nach aufsen und rechts auf der Seite des Rückens mit einer ansehnlichen, das Rückenschild durch-bohrenden und sich in eine das Rückenschild theilcnde, schräge Spalte Verlängernden Ocffnung mün-det. An die "Wand der Höhte ist das in einem Herzbeutel liegende Herz und die sogenannte Schleim-drüse befestigt. Die andere der Höhlen ist bei weitem gröfscr und enthält die Verdauungs- und Ge-schlechtsorgaue. Das Muskelsystem ähnelt zwar dem bei Ilelix, aber es fehlen die eigenen Zurück-zieher der mehr fufsartigen Sohle. Der Kiefer hat nur einen Zahn und noch zwei undeutliche. DieSpeicheldrüsen (Taf. XXXIV. Fig. 14. c) sind rundlicher und kürzer. Der längere Darm (ebd. h h)macht eine Windung mehr als bei Ilelix. Aus der länglichen, schmalem, mehr verlängerten, festern,aus drei Hauptlappen mit zahllosen Nebenlappen gebildeten Leber (Fig. 14. 1) entspringen zwei ge-trennt in den Darm sich inserirende Gallengänge, von denen einer (a) aus dem hintern Lappen, derandere aus den beiden vordem Lappen entsteht. Athemhöhle im Vergleich zu Ilelix kleiner undrundlicher, und das in ihr befindliche Gefäfsnetz mehr netzartig als baumartig verzweigt. Das Herzfast in der Rütte der Athmungshöhle. Ilauptgcfäfse ähnlich wie bei Hell. r, nur etwas anders im Ver-lauf. Die Arterien durch ihre, besonders auf der Leber sich kenntlich machende weifse Färbung aus-

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gezeichnet. Die Schleimdrüse (Niere ?) fast cirkelförmig. Bei den Geschlechtsorganen fehlt die Taschefür den sogenannten Liebespfeil bei Ilelix (Fig. 5. z), so wie der Liebespfeil selbst (Fig. 10.) unddie am Endein zahlreiche Schläuche fingerartig gespaltenen Bläschen (Fig. 5. yy). Derllode (Fig. 14. s)ist convexer; rundlicher, aus Körnern zusammengesetzt und im Verhältnifs ansehnlicher als bei Ilelix.Er sendet einen dünnen, nur wenig gewundenen Samengang (ebd. tl) aus. Die Ruthe ist kürzer alsbei Helixy aber breiter. Das Bläschen (bei Ilelix Fig. 5. c) ist weiter. Der Ausführungsgang weiterund kürzer und mündet mehr getrennt von den übrigen weiblichen Organen. Die beiden Geschlechts-organen gemeinschaftliehe Scheide (Fig. 14. N) ist weit ansehnlicher als bei Ilelix und bildet eine

(*) Die Abweichungen zwischen Arion und Ilelix findet man selion von Cuvier Ann. d. Mus. T. VII. und Me-moires pour servir a. VAnatomie d. Mollusques angegeben, woraus sie Oken Naturgesch. Ed. 1. S. 30S. und FerussaoMoHusques terrestres et ßuviatiles p. 54. aufnahmen. Die vorstehenden Angaben beruhen auf nochmalige eigene, verglei-chende Untersuchungen, die einige Zusätze lieferten. Ueber Anatomie der Limacen vergl. besonders auch Blainvilleim Dictionn. d- sc. naturellesLimace".-