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2 (1833)
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Sepia Elegans . Zierlicher Dintenfisch.

2. SEPIA ELEGANS. Zierlicher Dintenfisch.

Italienisch Sepia mezzana,

Synonym. Sepia elegans. Blainville Dictionnaire des scienc. nat. T. 48. Seche p. 284. (*).Sepia mucronata. Raffinesque ?.

Wesentlicher Charakter. Oberhaut des Körpers glatt. Die am vordem Ende schmalen,selbst nach hinten nicht sehr breiten Flossen am hintern Körperende nicht zusammenstofsend.

Beschreibung. Körper eirund, zusammengedrückt, vor der Mitte des hintern Endes miteiner von der Rückenschaale gebildeten Spitze endend, die langen Fangarme fast \ länger als derKörper und Kopf zusammengenommen. Flosse vorn eelir schmal, sich hinten nicht mit der derentgegengesetzten Seite vereinend. Oberseite des Körpers und der Arme bläulichbraun. Unterseiteschmutzig weifs, roth punktirt. Seiten violett. Soll nicht über 6 Zoll lang werden.

Vaterland. Bei Sicilien und wohl noch an andern Stellen des Mittelmeeres.

Lebensart wohl der der Sepia ofßcinalis ähnlich.

Nutzen. Diese Art liefert wohl auch ein Quantum der in den Handel kommenden Schaalen.

Erklärung der Kupfertafeln.

Taf. XXXI.

Fig. 1. Sepia ofßcinalis der Schriftsteller nach Carus (in Acta Acad. Caes. Leopold. Carol. a. a. O.)von der Seile, a, a. der Trichter. Fig. 2. Sepia elegans Blainv.? nach einem Exemplar aus Rom, welcheswir (1er Gefälligkeit unsers Freundes, Prof. D'Alton in ßcrlin, verdanken, von der Rückenseitc. Fig. 3. Das-selbe nach weggenommener Rückenwand der Sehaalenkapsel,'so dafs die Schaale selbst frei liegt und die Rük-kenfläche zeigt, mit ihrem Fortsatze e (dem Rudiment einer Schaalcnwindung). Fig. 4. Das Kopfende dessel-ben Thieres. Daran a äufsere, b mittlere, c innere Lippe, welche letztere die mit den schwarzen Spitzen vor-ragenden Kiefer umschliefst, ferner d die kürzern Fangarme, c die theilweis abgeschnittenen längern Fanganne,und f der Trichter. Fig. 5. Oberes, vergröfsertes Ende eines langen Fangarmes derselben mit den Saugnäpf-chen. Fig. C. Die Rückenschaale von der Unterseite; aa vorderer Rand, bb hinterer Rand, c hintere Spitze,dd der herzförmige Eindruck mit den, Wellenlinien darstellenden, Erhabenheiten, ee das zweischenklige Plätt-chen (Fachrudiment), i die unter dem hintern Ende befindliche Grube zur Aufnahme des häutigen Fortsatzesder Sehaalenkapsel.

Taf. XXXII.

Fig. 1. Sepia elegans (?), woran der Mantel pr bei r aufgeschnitten und als pp zurückgeschlagenist. Man sieht die Fangarme aa, den Trichter b b' mit seiner freien öeilnung b', den hintern gr.ofsen, zumTrichter gehenden Muskel (c), die ohrähnlichen Knorpel (d, d) auf dem Trichteranhange (e), in welche die in derNähe des vordem Mantelrandes gelegenen länglichen Knorpel (s s) sich legen, ferner die Kapsel, welche die Leber (f)einschliefst, die Kiemen (gg, gg), die gemeinschaftliche Ocifnung (u) des Dintenbeutels (o o') und des darunterliegenden Mastdarmes, und die Oeffnungen der Hohladcrsäcke (i, i) so v\ie der Eierlciier (kk).- Fig. 2. Eine

Sepie

(*) Die schmalen, hinten nicht zusammenstoßenden Flossen und die mit der Angabe Blainville's nicht gerade inWiderspruch stehenden andern Merkmale lassen vermuthen, dafs das auf unserer Taf. XXXI. Fig. 2. und 3. abgebildeteThier die Sepia elegans Blainv. sei» allein bei dem Mangel einer Abbildung und eines Orig-inalexeroplars wagen wir esnicht, mit vollkommener Gewifseit es auszusprechen.