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2 (1833)
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299
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Sepia . Diiitenfiscli.

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DECAPODA. Zelmfiifser.

Zehn Fangarme mit gestielten Saugnäpfchen. Körper im Rücken mit einem Knorpel (Clion-dronata Brandt.), einer geraden Schaale (Orthostraca Br.), oder einer spiralförmigen, fächrigen(iheilweis äufsern?) Schaale (Spirostraca Br.).

ORTIIOSTRACA. Geradschaalige.

In der Rückenwand von einer eigenen Kapsel eingeschlossen eine gerade Schaale ohne Fächer.

SEPIA. (Dintenliseh). Akistot. Lam. Cuv. Blainv. u. A. SEPIA Linn. Z. T.

Wesentlicher Charakter

Natürlicher Carakter. Kopf grofs. Maulöffnung rnnd, in der Milte des vordem Kopfen-des, von einem dreifachen, ringartigen Saume (einer dreifachen Lippe) (Taf. XXXI. Fig 4. a, h, c.)umgeben. Jede der Lippen nur mit ihrem untern',' hintern Rande mit dem Kopfe zusammenhängend,sonst frei. Die äufsere Lippe (a), die gröfste, ungestreift, mit etwas unebenen, freien (vorderen)Rande, an jeden der acht kürzern Fangarme einen mit Muskeifäsern versehenen, zur Annäherung de!Arme an die Maulöffnung beitragenden, Fortsatz abschickend, und über diesen Fortsatz, dem Zwischen-räume, welcher die kursen Fangarme trennt, gegenüber in einen kurzen Zipfel endend. Die mittlere(zweite) Lippe (b) der innern genähert, hautartig, viel dünner und kürzer als die äufsere, aufrecht,mit deutlichen Muskelringen, am obern Rande abgestutzt. Die innerste (dritte Lippe) (c) viel dickerals die beiden vorigen, die mittlere Lippe weit überragend, aus einer Menge auch äufserlich sich mar-kirender Bündel bestehend, die mit einem kugelförmigen Zipfel nach vorn frei enden, weshalb dervordere Rand dieser Lippe hefranzt erscheint. Um die Mundöffnung stehen in einem Kreise achtkürzere Fangarme. Aufscr diesen entspringt aber jcderscits zwischen der Basis der beiden unternderselben, aus einem bis zur Basis des Trichters gehenden, häutigen, in eine freie dreieckige Oeffnungnach aufsen endenden und dort von einem ansehnlichen Hautsaume umgebenen Canal jederseits nochein längerer Fangarm (*). Die S (4 Paar) kürzern, denen bei Octopus analogen, Fangarme (Taf. XXXI.Fig. 4. <1.) betragen etwa nur f der Länge des Körpers, oder etwas darüber, haben eine zusammen-gedrückt-kegelförmige Gestalt und enden sehr spitz-dreieckig. Ihre Spitzen sind frei und meist ge-krümmt, während sie mit ihren Basen nach innen durch einen bis zu \ ihrer Länge gehenden Haut-saum verbunden sind. Die hintere, äufsere Fläche derselben ist convex und besonders gegen dieSpitze hin leicht zusammengedrückt, die vordere, der Mundöffnung zuwendbare Fläche dagegen flach,,von einem schwachen Hautsaume umgeben und von einer Menge gestielter, in zwei oder in vierReihen stehender, in je zwei Reihen untereinander alternirender, au der Spitze der Arme kleinererSaugnäpfchen besetzt. Das unterste (d. h. auf der Bauchseite unter den längern Armen stehende)Paar der kürzern Arme ist das längste der kürzern Arme. Die längern Armpaare, die nicht selteneine ungleiche Länge besitzen (Taf. XXXI. Fig. 2.), sind im vollkommen entwickelten Zustande solang, oder etwas länger, als der Kopf und Körper zusammen, und in ihrem gröfsten Theile rundlich:mit schwacher Zusammendrückung, nur am Ende erscheinen sie breiter und tragen auf dieser etwa

Leach Zoolog M iscell. Vol. III. p. 137., Dassalines d'Orbigny, Tableau. methodique de la Classe de Cophalopode;ä Paris 1826. 4.

(*) Die längern Arme (oder Tentaceln?) der Sepien, die Swammendam Eibl. nat. Lugd. 1738 . fol. p. 877., Bra~chia nennt, im Gegensatz zu den kiirzcrn, die er als Fiil'se betrachtet, bezeichneten die Alten (Aristot. Hist. Anim. Lib.

IV. c. iJ als ^oßoa*iSiq.