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1 (1829)
Entstehung
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140
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140 Gallus Bankiva.

Scheitelgegend einen grofsen, tief zahnförmig gespaltenen Fleischkamm fcrista carunculosa), und un-ter der Kieferwurzel jederseits einen ganzrandigen Fleischlappen (Kehllappen, Fleischhaul, palea)bildet, und die dann, einen Theii der Kehle überziehend, in die Haut des Halses verläuft. Augengrofs, kugelrund; Iris orangefarben, etwas bräunlich; Sehe schwarz. Augenkreis fast kahl, mit sehrkurzen, schwarzen Wimpern besetzt. Wange mit kurzen Federschaften, die nach oben und hinten zulänger werden (Schneppen), dann Fahnen bekommen und einen zurückgekrüinmten Kamm an derKammwurzel bilden und hinten in die immer länger werdenden Federn des Hinterhaupts und Nak-kens übergehen. Ohriiffnung mit dem Auge fast in derselben Höhe, von einem Büschel kurzer, abste-hender Federchen bedeckt. Kehle (gvia) ein nackter, dreieckiger, nach unten und zur Seile von denHalsfedern begrenzter Raum, der nur kurze, an der Spilze nur Fahnen tragende, sehr dünne, einzelneFederschäflchen trügt. Der übrige Theil des Halses mit am Rande weilfasrigen, iheils gutli-, theilsorangegelben, metallglänzenden Federn, (*) die auf dem Hinterkopf, dem Genick und zur Seite derKehle kürzer, linien-lanzettförmig, auf dem Nacken, dem Halse und der Schuller aber viel längerundfast lanzettförmig sind, und zu den Seilen des Halses lang herabwallen. An den Seiten der Spitzender Fahnenbärle sind sie mehr goldgelb, und an dem Wurzellheil, so wie längs des Schaftes mit ei-nem keilförmigen, schwärzlichbraunen Streifen bezeichnet. Vorderrücken (interscapulium) und oberstekleine Flügeldeckfedern (tcctrices minores) mit eiförmig-länglichen, an der Spitze dreieckigen Fe-dern, von denen die obersten ganz braunschwarz mit violettem oder grünen, metallischen Reflex sindund die untern an der weitfasrigen Spitze einen dunkel-goldlackbraunen, weilfasrigen Saum bekom-men. Untere Flügeldeckfedern und unterste Schulterfedern nur an der W 7 urzel braunschwarz, amübrigen Theil braunroth mit dem schönsten goldlackfarbenen, weilfasrigen Saum und einzelnen meistan der Spilze zerslreulen, grünlich-schwarzen Flecken. Unterrücken (tergum) mit länger zugespitztenFedern, die nach dem Bürzel (uropygium) zu immer spitzer und schmaler werden, und die mit die-sem schön guttigelben und orangeroth schatteten, mit einzelnen grünlich-schwarzen Flecken gezeich-neten Spitzenlheilen zur Seite der Wurzel des Schweifes über das Ende der Schwungfedern Ister u.2ler Ordnung bogenförmig herunterwallen. Bürzel niedriger als der Rücken. Bürzelfedern länger alsdie Federn des Unterrückens, von ähnlicher Färbung und mit diesen bogenförmig herunter sich nei-gend. Schwanzfedern 14, quer, lang, wenig aufsteigend, braunschwarz, mit grünem Reflex, zuweilenmit braunem Rande, die beiden obersten die längsten, mit ihren Spilzen nach aufsen gebogen, diedarunter liegenden steif, gerade, allmälig kürzer werdend. Die obern Deckfedern bedeutend kürzer,schwächer, über die Wurzeln der vorigen und zur Seile derselben bogenförmig herabgekrümmt, ebenso wie die sehr kurzen Unterdeekfedern des Schwanzes, von der Farbe der Schwanzfedern (Steuer-federn). Steifs (crissum) mit kurzen graubraun-schwarzen fast flaumartigen'.Federn. Mittlere und grö-fsere Deckfedern (Tcctrices mediae et majores) braunschwarz mit grünem und blauen Reflex.Schwungfedern der zweiten Ordnung (rejnigcs seeundi ordinis) gleichbartig, der äufsere Bart miteinem keilförmigen, dunkelrostbraunen, bei den letzlern noch dunklern Streifen, der den Rand bildet,vor der Spitze der Feder aber endet. Der innere Bart, so jvie ein Streifen des äufsern Barles nebendem Schafte und den Spitzen der ganzen Federn schwärzlich-braun. Schwungfedern erster Ordnung8 in jedem Flügel, die erste die kürzeste, und die vierte und fünfte die längsten, ungleich-bartig, der

(*) Bei einem jungen männlichen Individuum (s. uns. Taf. d. hintere Fig.) war der Hals mit langen schwarzenFedern mit grünem Reflex bedeckt. Am Hinterkopf bemerkte man die hervorbrechenden orangefarbenen, und am Halsebrachen sie schon einzeln hervor. Die Oberrückenfedern, die untern kleinem Deckfedern, die Kücken- und Bürzelfedernzeigten noch brennendere Farben (weil sie eben liervorgesprofst waren). Der Kamm war klein und die Kehllappen we-niger entwickelt.