Trum po-Pottwal 1. 97
CatodonJ. J. Pioberlson in Philos. Transact. Vol. LX for the Year 1770. pag. 321.lab. 9. (Original-Fig.). — Pennant British Zoology, Class. IV. Fish, Lond. 1776. 8. p.61. (pl. VI. No. 21. Roberts. Fig. fast unkenntlich). — Shaw Gen. Zool. ol. II. P. 2.p. 497. pl. 228 (Pennant's Fig.). — ? Sperma Ceti TVhalc. 1)u<11 ey Philos. Transact.Vol. 33. for tlic Yeavs 1724, 1725. Nu. 387. p. 258. — Physeter gibbosns. Schreber (*)Säugtb. tab. 338 (Pennants Fig. illum.). — Parmacitty JVhaJe or Pot Ual Fish.Dalc bist, of Harwich app. p. 413 (?) — Lcviatliaw Jobi s. Cetus Jonae . T. Hasaeusde Liviathan Jobi el Ceto Jonae discpiis. Brem. 1723. 8. tab. II. (**).
ist. Fabricius (Faun. Grönl. p. 44.) hatte nämlich blols einen Unterkiefer mit 22 gekrümmten, sichelförmigen, bis zurSpitze hohlen, beinahe Fingerlangen Zähnen, deren mittlere grofser u. deren vordere und hintere kleiner waren u. kaum biszum 3ten elfenbeinweifsen, zusammengedrückten u. kegelförmigen Theil hervorragten mit scharfer nach innen u. etwas zurückgewendeter Spitze, j aber waren versteckt, breiter, vorn u. hinten zusammengedrückt u. besonders an der Seite der Kehlegleichsam gerinnt. Er machte daraus PA. microps (Grönld. Ard.lu.li) , welcher also viel unzuverlässiger ist als der vonSibbald, besonders da Fabricius aus dem Bericht der Grönländer, das Thier habe auch im Oberkiefer Zähne gehabtund gehöre überhaupt zu den kleineren Arten, selbst argwöhnt, es könne auch wohl ein Delphin sein. Man tliut daherwohl, nicht mit lionnaterre ( CeCol■ p. 16. und pl. 8. f. 4, wo er einen Zahn abbildet) dem Fabricius zu folgen,Bondern (wie Desm. p. 525. z. Theil thut) Sibbald's Beschreibung unvermisclit zu lassen, am wenigsten aber alles zuverwirren, ohne es zu sagen (wie La Cepede Celac. p. 230.). Sibbald hatte sehr ausführliche Nachrichten von Augen-zeugen, und liefs auch eine Figur anfertigen (t. 1. unter dem Namen ISalaena. macrocephala). Diese ist der von Schre-ber ( Säugth. C. 339.) colorirt dargestellte und später von Bechstcin (Naturgeschichte des In- und Auslandes, Abbil.2 tes Hundert oder %er Band, T\ümh. 1S00. 8. t. 59.) copirtc Ph. microps Linn. — Da bei Schreber aber der Textfehlt, so hat Cuvicr (oss. foss. p. 337) die Figur nicht erkannt und schliefst aus der blofsen Figur, dafs es wohl einalter Delphin sein möchte, der seine Oberkieferzähne verloren haben könnte. Dem widerspricht aber wohl Sibbald's (mehrals die Figur zu berücksichtigende) Beschreibung: Totallängc 52 — 53'; Kopf fast die Hälfte der Totallänge (denSchwanz abgerechnet), länglich-rund, oben etwas zusammengedrückt. Der untere Theil der Schnauze etwa 2i' und derobere fast 5' den Unterkiefer überragend. Unterkiefer 10' lang, mit 42 Zähnen, welche sichelförmig, rund und etwas zu-sammengedrückt sind, in der Mitte dicker und mehr bogenförmig werden, dann allmälig abnehmen, oben in einen spitzenKegel nach innen enden, und unten ebenfalls dünner werden; die mittleren sind gröfser und schwerer, die aufseien kleiner;einer der gröistcn war 9'' lang und der kleinste 1" lang, alle mit einer groisen Höhlung. Kehle sehr weit. Von derSchnauzenspitze bis zu den Augen 12'; Augen sehr klein. Ueber der knorplichen Augenhöhle eine 9" lange Hervorraguu-.Etwas oberhalb der Mitte der §chnauze (?) das Spritzloch, welches zwei mit einem einzigen Deckel verschlossene Gängehatte. Brustflossen etwa 4' lang (also -fj). Von den Kiefern zur Ruthe 20'. Von der Ruthe zum After 3'. Vom Afterzum Schwanz 14'. Schwanz 9' breit. Haut schwarz.
Noch ist die Japanische Art übrig, welche, wie die später zu nennenden Japanischen Walle, nach von Abel Re-musat mitgetheilten Zeichnungen gemacht und von Lacepede ( Mem. du Museum d'hisl. nat. T. IV. p. 471; nole Surdes Cetacees des Mers voisines du Japan' 1 ) unter dem Namen Physeter sillonne beschrieben ist, nämlich:
P1IYSETER SüLCATüS ( Cachalot sillonne Des mar. p. 526.). — An jeder Seite des Unterkiefers 6 inclinirteFalten. Kopf j der Totallänge. Spritzlöcher über der äufsersten Maulöffnung. Rückenflosse kegelförmig, nach hinten ge-krümmt, über den Brustflossen stehend, ihnen an Länge gleich. Körper schwarz, an den Kiefern und flössen mit \\ eils.
\Venn diese Angaben auf ganz richtiger Beobachtung beruhen, wie wohl zu vermuthen ist, da die Chinesen undJapaner sehr genau und schön zeichnen, so ist diese die eigenlhümlichste Form und es wäre zu wünschen, dals sich baldBeobachtungen noch anderer ähnlicher Thiore anschlössen, woran das Japanische Meer gewifs noch sehr reich ist. Nochgiebt uns A. Cleyer zwei alte Beobachtungen: „ de Ceto minore ambrophago" (Ephem. Acad. Leopold. Dcc. II. Ann.8. I\orirnb. 1690. 4. p. 69. Obs. 21. u. Dec. II. Ann. IX. p. 456. addenda parerga perfuncloria 1. M. I*abri ad obs.21.) ,, circa. Insulain Japonensium." Der erste soll einen ungetheilten Schwanz haben, ein Horn über der Nase und amEnde mit weifseil Flecken, wie auch oben auf der Nase, um die Zähne (?). Der andere hatte einen zweilappigen Schwanz(fig. 4.). Uebrigens sieht die 2te Figur eher einem Cachelot ähnlich wie die erste, welche nach oben gekrümmte Zähneim Oberkiefer zu haben scheint.
(*) Da bei Schreber zu den Cetaceen der Text fehlt, so konnten wir anfangs gar nicht errathen, woher sein P.gibhosus stamme, bis wir endlich Pennant bekamen und Schreber's Quelle erkannten, die freilich schlecht genug ist,da Pennant die l'igur Robertson'» ganz unkenntlich wiedergiebt. Auch Shaw hat sie auf s, Platte v. P. macrocephalus.
(**) Hier (§• 5.) sind sehr schätzbare Nachrichten über einen Cachelot, dessen ungeheurer Kopf, die kleinen Brust-flossen (welche nur Ii' lang waren, also noch nicht einmal xi der Totallänge) und die beiden Rückenhöcker ihn alsTrumpo zu charakterisiren scheinen. Die ansehnliche Gröfse von 70' deutet auf ein ausgewachsenes Thier. Der Kopf wird