Asiatische Zibethkatze.
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p.285. tab.VII. fig-2. (Kopie n. Buffon). — Zibetha orientalis . Oken LehrL. d. Naturgesch.Th.III. Abtli.2. Jena 1816.8. S. 1007. — Le zibet. Buffon bist. nat. T.IX. k Paris 1761.4. p.316. pl.31, 32, 33. — Cuvier le regne animal, a Paris 1817. 8. T.I. p.156. — En-cyclop. method. pl. 88. fig.2. — Geoffr. et Fr. Cuv. hist. des mammif. ä Paris 1824. fol.T.II. (Illumin. Abb.) — La civette. Pomet hist. gen. des drog. ä Paris 1694. fol. L.II. c.5.(m. Holzschn.) — Vulpis indica. Bontius bist. nat. et med. L.Y. — Animal zibethicum Orientaleamericanum. Valentini Materialienkammer, Frankf. a. M. 1714. fol. S. 450. (mit Fig.)—Zibethicum animal americanum. Hernandez rer. medic. nov. Hisp. thes. a Nard. Anton.Recchi digest. et a Fabr. Lynceo illustr. Romae 1649. fol. p. 538. (mit Abb.) — Felis zibethi.Olear. Goltorfische Kunstkammer, Schlesw. 1674. 4. p.7. tab. 6. fig.3. — Felis zibethica. Blasiusanatome animal. Amstelodami 1681. 4. p.390. u. 74. tab.XXI. fig.9. (Kopie aus Olear.) —Hyaena odorifera americana. P. Castelli de hyaena odorifera exetasis. Francof. 1668. 8.p.36. tab.2. (Wiederabgedruckt in Jonst. quadr. Heilb. 1755. fol. p.214. und in Ruyschtheatr. anim. Amstelod. 1718. fol. p. 151.) — De Civet kat. Yalentyn Omstandig Verhaalvan de Gescbiednissen etc. zo in Amboina etc. Dortrecht u. Amsterdam 1726. fol. T. III.p. 270. (wichtig) (*).
Wesentlicher Charakter. Fell bräunlich - birken weifs und eichelbraun mit rufsbraunen undpechschwarzen Fleken und Bändern. Kehle weifslich, auf jeder Seite mit pechschwarzen winkligenStreifen. Mähne klein. Schwanz kurzhaarig, pechschwarz und weifs geringelt.
Beschreibung. Kopf dreieckig, zwischen Hunde- und Marderkopf. Lippen von den Eck-zähnen übe rragt. Schnauze spitzer als bei der folgenden Art, auf der Oberseite verlieft, mit langen,weifsen Barlhaaren besetzt, beim Männchen stumpfer (Yalentyn). Nase stumpf, mit grofsen seitlichenOeffnungen. Gebifs hundeähnlich; in jedem Kiefer sechs Schneide-, zwei Eck- und zwölf Backenzähne,die untern Schneidezähne in einer Linie; die drei vordem Backenzähne des Oberkiefers jederseits fastkegelförmig, seitlich zusammengedrückt, unächt, der vierte ein fast dreispitziger Reifszahn, der fünfteund sechste höckerkronig ; im Unterkiefer jederseits vier unächte Backenzähne, ein starker zweispitzigerReifs- und ein breiter Höckerzahn. Zunge dünn, abgerundet, mit kleinen, runden Papillen und scharfenhornigen, nach hinten gerichteten Warzen besetzt. Augen im Dunkeln leuchtend, wild, schiefslehend,bei Tage halb geschlossen; Iris bräunlich; Sehe senkrecht. Ohren rundlich, aufrecht, behaart. Halsschlank. Rücken vorn niedriger als hinten. Leib schlanker als bei der folgenden Art. Zitzen sechsbis acht Paar, davon zwei Paar auf der Brust, die andern auf dem Bauch. Glieder kurz und dünn;fünf abgesonderte Zehen mit halbmondförmigen, scharfen, gelblichbraunen Krallnägeln, die, weil siezur Hälfte in eine kleine Scheide zurückgezogen werden können, sich nicht abschleifen. An der Innen-seite der Vorderfüfse über der Tatze eine Warze (Tab. 1.2?.). Die Daumen von den übrigen Fingernabgerückt, besonders die der Hinlerfüfse (Tab.I. C.). Schwanz dünn, länger als bei der afrikanischenZibethkatze, mit wenig abstehenden, bei Männchen längeren (Yalent.) Haaren bekleidet. Unterhaar desFells weich, kraus, kurz, dünn, aschgrau. Oberhaar weich, an Länge verschieden, am Rücken und ander Schwanzwurzel am längsten , kürzer auf der Schulter, dem Halse, der Brust, dem Leibe und denSchenkeln, noch kürzer im Ohr und am Schwanz, am kürzesten auf dem Kopf und den Unterbeinen.Die einzelnen Haare sind bräunlichweifs, oder bräunlich weifs mit schwarzen Spitzen, oder rufsbraun,schwarz oder pechschwarz, oder am Grunde aschgrau und in der Mitte birkenweifs, oder eichelbraunund an der Spitze pech- oder rufsschwarz oder auch birkenweifs. Die Grundfarbe des ganzen Pelzes ist
(*) Das von Buffon, Gmelin und Desmarest a.a.O. für die V. Zibetha gehaltene Animal de musc des la Pey-ronnie {Hist. de l'acad. royale de Paris, a. 1731. 4.) rnufs wohl für die V. genetta genommen werden.
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