Augustus.
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stellen, bis sie sich bewurzelt haben: nachgehends kan»nan sie wieder an die Sonne setzen, bis es Zeit ist,sie in das Glashaus zu bringen; doch müst ihr sieden starcken Winden nicht zusehr ausgesetzet seynlassen, weil sie von solchen, wenn sie erst kurz verle-set worden, wieder aus den Topfen konnten gerissenwerden.
Jezt sollt ihr auch etwas Erde aus den Kübeln
<>oer Topfen der Pomeranzenbaume herausnehmen,und solche wieder mit fetter frischer ^>rde ansüßen,dieses wird sie in Stand setzen ih>e Früchte, den Win-eer über, um so viel besser zu tragen.
Waschet und reiniget die Blätter und Stämmeeuerer Cosseedaume und anderer ausländischer Pflan-zen von» Unralh, indem sich solcher um diese Zahrs-zeit leichtlich auf selbigen sammlet; werden sie abernicht Zcreiniget/so wird daourch zum grossen Nach,theil der Pflanzen, das <>?eschmelv herbeigelocket.
Zu Ende dieses Monates , könnet ihr die Fackel-disteln, Euphorbien, und andere sichtige Pflanzen,welche hinaus gesctzet werden, wieder m das Glas-haus bringen: denn um diese Zeit sangen die Nachteschon au talt zu werden, auch regnet es manchma-len viel, dieses aber ist oen Pflanze», wenn sie draus-sen stehen, sehr schädlich.
pflanzen so nun im Gewächshaus undGlashaus blühen.
Verschiedene Storchenschnabelsorten, verschiedeneArten Ficoides, Fritiliaria crassa oder asrixanischeSchwalbenwurz, verschiedene Sorten der Aloe,der Hauswurz, des Nabelkrames, der Myrten,^ommeranzen, Cistenrößiein, die aetiopische Blas-leinssenna, mancherley Sorten der Paßionsblume,Fühlkraut, indianische Feigen, Oleander, Aloen/mancherley Sorten der Netmia, Blmblume, Lar-dinalsblume, aegyprischer Seelavendel, kleiner Lö-tvenfthwanz, die Sorten von Anemonospermos,Hartheu ( Xt)'rrciciitu5) amerwanischePurgiernuSmit dem Läuskrautklat, mit c>em vielspalrigen Blat,srembde Federwinde, spanischer Zasmin, arabi-scher Jasmin , azonscher Jasmin , gelber india-nischer Jasmin, Jasmin mitKirschlordeervlattern,Zasmin mit Steineichenblättern, die Hunoskohl-sorten, Acacien, alexandrmijche Senna, verschie-dene Caßiensorten, spanische Kleesorten, die Sortendes kleinen Mehlbaumes, der Sonnengoldblume,gefüllte indianische Kresse, Jacobskrautsorten, dieDoriasorten, Kreuzkraut nnt dem stumpfen Blat,indianisch Blumenrohr, Bohnenkaper, blauesdoldentragendes Halskraut, Seelavendel mit M.lz-wurzblättern, sicilianischer Seelavendel, Turnera,mancherley Sorten der Winde, Plumeria, ameri«canischer Nachtschatten, Solanvides, Poley, dieNachtschattensorten, crccischer Silbersteinklee,Martynia, indianische Pfeilwurz, Bastartjasmin,^nrericanische Affodilllilie, Basella, Baumwollen-staude, die Jndigpflanze, Myrten, Cu,ava, aradi-scher Costus, Wasserdosten, Löwenschwam, dieSorten des gelben Sternkrautes, Papaya, Flöh-krautsorten, die Fackeldisteln, Euphvrbien, Melonen-disteln, nebst einigen andern.
I I I. Theil.
Mas im Ixüchengarten vorzunehmen.
itAnfang dieses Monates könnet ihr euere Bla-nienlohlpftanzen , die im vorigen Monat ge>^ " saet worden, ausheben, und sie entweder aufalt?Gnrcken- oder iNelonenbeete pflanzen: denn wennman sie in ^cete seyet, darinnen sie unten keinen Misthaben,so wühlen sie die Würmer aus der Erde heraus:wäre aber kaltes Wetter, und euere Wanzen sindnoch zurück, so ist es mit etliche neue Beeten anzule-gen, wozu ftifthn- Mist ;u nehmen, welcher sie sel-ben wird. In diesen Beeten sollen die Pflanzn indrey 7.0U weit voneinander abstehende Reiben, undin dcn Reihen, zwey Zoll weit voneinander gesetzetwerden, so aber wert en sie Platz genug haben bisin den (lXtober zu wachsen, woraus man sie wiederin ihre Winterbeeten setzen mus.
Um die Mitte dieses Monates müst ihr etwas Saa-men vom Kopfsalat, schiesischen und braunen hol,ländischen Salat säen, um solchen unter Einfassun-gen oder Glocken zu pflanzen. Bey strengem Frostkönnt ihr sie bedecken , so, daß wenn die in warmenRabatten verdorben sind , diese noch erkalten wer-den können, und wenn jene davon kommen, so folgendiese aus sie, und so tan die Tafel um so viel besserversehen werden.
Um die Carden , so im Junis verletzet worden,soll nun die Erde aufgebauffet werden, und dabeymüst ihr ihre Blätter mit Heu zusammenbinden;hernach leget die Erde um jede Pflanze achtzehen Zollhoch an, und gebt Acbt, daß ihr das Herz nichtdamit bedecket. Dieses soll allezeit bey trockenemWetter vorgenommen werden.
Nun könnet ihr Champignon - oder tzrdschwamm-beete machen, dazu aber müst ihr solchen Mist neh-men, der bey drey Wochen^ oder ein Monat lang 5auf einein Haufen beysammen gelegen, und so seinegröste Warme verlohren bat; die Brüt aber laßtin einem schattigen Ort drey oder vier Tage langliegen , damit sie trockene, ehe ihr sie in das Beet,bringet.
Frettet und reiniget die Steckrüben und denSpi-"nat, so im vorigen Mönat gesaet worden, vom Un»kraut , und schneidet die Pflanzen ans, wo sie zudic?sieben. Nehmet solches , wo möglich bey trock- nemWetter vor, sonst wird das Unkraut wieder Wur-zeln gewinnen, und i'ehr beschwerlich werden. Aucl>sollt ihr euere Zwiebel und Möhrenbeete, nebst denKohlsorien, so im vorigen Monat gesaet worden,jag-ten : denn laßt man das Unkraut wachsen, wird etiselbige bald überlauffen und ihnen die Nahrung neh-men.
Hauffet die Erde um eueren Salbei) auf, wen»er höher wird, und nehmt solches a'lezeit bey trocke-nem Wetter vor; gebt aber Acht, daß ihr keine Erdein das Herz der Pflanzen bringct, weil sie solcheshindern würde hoch zu wachsen, und vielmals faulensie auch davon.
Zu Ende dieses Monates kennet ibr die meistenSorten bestandiger aewürzhaster Pflanzen ganz si»'cher versehen. Dergleichen smd der Rosmarin, La-vendel, (Klöchaskraut welche sich noch , ehe derFrost kommet und sie hindert, wieder bewurzelnwerden. Doch verstehet sich dabey, wenn ein Regengefallen und den Boden angefeuchtet hat, sonst ist es(M) des-