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Goldeurusset, Piles Russet, Stone Pippin, Deux-Ane oder Jobaumsapfel, Oaken Pin, und einigeandere Aepfel, wenn sie sorgfaltig verwahret wer-den.
Ferner von Birnen, Black Pear of worcester,"ord CbevintZ Grcen, englisch Warden, und manch-malen Bezy de Chaumvurelle.
^Vas in der ^flanzschule vorzunehinen.
In diesem Monat müst ihr, wie in de n vorigen,beobachten - daß ihr den Boden zwischen >en Reihender Bäume in der Pflanzschule vom Un raut völligrein haltet; weit selbiges den Bäumen skr schädlichist, nichts aber elender aussehen kan, a!ö eine mitUnkraut überlauffene Baumschule; weswegen deunauch diese Vorsicht nicht offt genug angepriesen wer-den kan. Auch hat man darauf zu sehen, daß dieSaatbeete vom Urkraut rein gehalten werden.
Zu Ende dieses Monakes könnet ihr ansangen Apri-kosen , nebst einigen frühen Pfersichcn und Necta-rinen zu oculiren; doch müst ihr euch biermn-n nachder Beschaffenheit der Baume richten, von welchendie Augen genommen worden: denn wenn der Früh-ling sehr trocken gewesen , so gehen die Augen vomZweig nicht leicht los; in diesem Fall aber ist es bes-ser diese Arbeit etwas langer zu verschieben.
Beobachtet daß ihr die Streu um euere neuae-pflanzte Bäume verneuert, wo selbige etwann man-geln sollte: denn wenn bey dieser Iahrszeit das Wet-ter trocken ist, so dunstet die Feuchtigkeit der Erdeaus, und die jungen Fasern vertrocknen, wenn mannicht hierinnen mit gehöriger Sorgfalt verfahret.
Nun könnet ihr die jungen Schossen der virgini-schen Waidrebe und der Paß:ott?b!ume:e. einlegen,wobey zu oeodachten , daß ihr die Einleger bey tro-ckenein Wetter begiesset, wodurch ihre Bewurzelungsehr wird befördert werden. Auch könnt ibr verschie-dene dauerhafte ausländische Baume einlegen, undwenn ihr das junge Holz zum einlegen neh.net, wer,den sich viele Einleger bewurzeln, «o, daß mit allenraren Pflanzen, weiche man vermehren wul, ein glei-ches versuchet wenden kan, sintemal wir Nichtwissen,was für Plian-ün »,ch M ^ese Weise, etwann be-wurzeln wogten.
Beschneidet eucre immergräneBaume nach derMfich:, ha.dl, euch derselben zu bedienen: dennlastet ihr sie im Sommer wild daher wachsen, so sindsie nachgehends nicht so sicher wieder in Ordnung zubringen; und je wilder sie wachsen, je nackichter wer-den sie am Stamm aussehen.
Zu Ende dieses Monates kö- net ibr alle ans demSaamen erzogene Fichtensorteu in Beete versehen,und wenn ihr dieselben sorgfältigst begiesset und imSchatten haltet , werden sie sich zu dieser Zahrszeitbald bewurzeln; auch werden diese Pflanzen stärckerseyn , und den Winter viel bester ausdauern, alsdiejenige so man im Saatbeet stehen laßt.
IVas in dem Blumengarten vorzunehmen.
Versetzet die jahrlichen B'umen aus dem Mistbeetin die Rabatten des Blumengartens, dergleichensind: der meiansche Pfeffer, die Balsaminen, dieWinden, der Liebesapfel, asncanische und franzö-sische Sammtblumen, 'Amaranten, indianische Fe-dernelcken ;c. und nehmet solches an einem trübenTag, oder des Abends vor, begiesset sie auch etwas,damit sich die Erde um ibre Wurzeln setze.
Nun müst ihr eucre Nelcken, Federnelcken, ge-füllte Bartnelcken, und andere dergleichen Pflanzen
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mit faseriger Wurzel/ so sich durch Ableger vermeh-ren lassen, ablegen, und selbige, so bald solches ge-schehen, begicssen; doch müst ihr gelinde damit ver-fahren , sonst mögten sie aus der Erde gespühiet, oderabgebrochen werden, dieses B«',aiessen aber mus off-ters wiederholet werden; weil solches ihre Bewur-zelung sehr befördert.
Nun ist es auch rechte Zeit die Wurzeln des Sau-brodes, der Frittilarien, des Hundszähne?, desEaffrans, der persizchcn Zris,der S 1'neet: öflein,der Winterwolffswurz, des Fnchlingsaffcai-s, undanderer folä)er boilenwurzlicher Blumen aufzuhe-ben und zu versetzen , wenn ihre Blätter venvelcketsind, und die nicht am thun, wenn ihre Wurzelneine Zeitlang ausserhalb der Erde aufbehalten wer-den.
Schneidet die Stengel derjenigen Blumen ab soverblichet haben, und de'e - Stenecl venv^Icket sind;diejenigen Bimncn aber, sonoed bluten sollen,vindctan, sonderlich die bochwachsenden H?rvs?pf!anzen,welche öffters von den Winden abgeoroa en wer-den , wenn man sie nicht bey Zeiten, mit jiarckenStäben verstehet.
Nehmet euere Hyaemthenzinebeln aus den Bee-ten worein sie im vorigen Monat, um zn zeitigen,geleget worden, und reiniget sie vom Unrach, legt sieauch in einen schattigen Ort, damit sie trocknen, her-nach könnet ibr sie in Schubladen oder Schachtelnl^en, wo sie freye Luft haben müssen; weil sie fönstjuMiüieln und verderben.
Nun ist es Zeit die Tulpen, Anemonen und Na-n'mckelwurzcln auszuheben, deren Blatter verwel-cket sind, da man sie denn in einem s- attigen Ortauf Ä'atken legen, und trocknen lasten kan ; hernachreiniget sie vom Unrath, und hebet sie in Schachtelnoder E äcken auf, bis die Zeit wieder kommet sie ein-zusetzen; traget cwer auch Sorge solche so zu ver-wabren,daß weder Raycn noch Mäuse dazu können,sonst mögten sie solche, soudeUich aber Vie Tulpen-zwiebeln, auffressen.
An euern Ntlcken, welche nun aus ihren Knöpfenhervorbrechen wollen- sollt i!w die Knöpfe an zweyenoder dreyen, gl^Meil voneinander abstehenden Or-ten, öffnen, damit sich i'.vee Blumen an jeder Seitefein gleich ausbreiten können, sonst mögten sie nuran einer Seite mit thren Biumenblauein durchbre-chen ; auch müst ihr sie, sobald sich die Knöpfe öff-nen. mit Gläsern bedecken, um selbige für der Nässezu verwaisen , und bey der Ti 'geshitze können dieGlaser mit Papier oder Krautblattern bedecket wer,den, um die Blumen im der Sonnenbitze zu verwah-ren,weil ihnen beedes -ehr fchä'. licr ist; gebet auch fleis-sig auf die Ohrwürmer und Ameisen Acht: dennkönnen solche u den Bäumen kommen, werden siedieselben in kurzer Zeit zu Grund richten.
Versetzet diejenigen bestandige oder zweyjabrigePflanzen mit sastrichlen Wurzeln, mit welche,: solchesim vorigen Monat nicht geschehen , in die Beete derBlumenschule,wo man ihnen sattsamen Platz einräu-men kan, daß sie bis in den Herbst wachsen,da es denndie rechte Zeit ist, sie in die Rabatten des Blumengar-tens zu pflanzen , wo sie bleiben sollen. Dieser Artsind : die Sorten des spanischen Klees, Federnel-cken, Bartnel^cn, Leveoyen, Agiey, Nachtveil»Canterburyglocken, Rosenpapeln, Srabiosen ic wel-che alle im ersten Jahr in der Baumschule erzogen,und hernach, wenn sie blühen sollen, in den Blumen-garten gebracht werden müssen.
??un könnet ihr auch einige der Westen Sdrkenvon Rosen, welche keine Nebenschossen treiben, wo»(H) » durch