daher es denn nöthig, welchen zu haben der auf denvorigen folge.
Was im Ixüchengarten wächst.
Die Sprossen vom Broeeoli, Kohl und Savoyer-kohl sind nun recht gut, wenn man sie einsammlet,eheselbig^ in Saamen fchiessen. Die junge» Schossender Steckrüben :nd die Hopfenreime; alte Artenjunger Salatkrauter, Spinat, Reuige, Spargel,gemeiner Kohl,Petersilie, Smornenkraut, Carden,Manggoltz, Setter»), ^ndivien, Sauerampfer, Pim-pinellen, Thymian, Dsopen, Wintersakurey, Koch-majorai., Ringelbiunien, brauner 'Hollattdlfcycrund Kopfsalat in warmen Rabatten, etwas Koch-salat, Körbe!, junge Zwiebeln, Lauch, Borretsch,Salbe»), Rosmarin, auck etwas Pastinal und Moh-ren, wenn man sie i- Sand verwaiset hat: deiiNsiadsie im Boden gelassen worden , so haben sie Spros-sen getrieben , und sodenn werden die Wurzeln hol,jig und zähe. Iun^c Ä.öhren, so im Herbst gesaetworden, sind nun am besten, wie auch die zartenSchossen der Haderwurz, welche von einigendemSparae' vorqezoaen werden. In Mistbeeten giebtes (^urcken, Erbsen, Faseoln, Portulae, und zuEnde des Monats, habt ihr in warmen RabattenErbsen und etwas Kopfsalat.
Was im FruchtZarten vorzui^ehmeiu
Au ?!nsang Dieses Monates, könnet ihr einige spa-te Fruchtsorten pfropfen, wenn die gute Witterungsich früh einstellet; kommt aber der Frühling bald,so ist es zu spat solches vorzunehmen.
Sehet sorgfältig nach euern jungen Fruchtbäu-men . und beaiesset sie bey trockenem Metier; bemer-ck> t ihr, daß ihre Blätter sich zusammen zu ziehenansangen, so müst ibr sie über und über gelinde ve-giessen Es kan dieses auch zum grossen Nutzen alterBäume vorgenommen werden, wenn ihr findet, daßsich ihre Blätter einziehen; dow soll solaies nicht amTaa aeschehen wenn es warn, ist ; weil die Sonnedie Blatter versengen mogle, auei) nicht am ^ibendgar zu >pat, sonderlich wenn kalte Nächte sind Be-obachtet ibr, daß die Fruchtbäume starck mit Jnse-cten besetzet sind , sollt ihr eine gute Menge Toback-stenqel in Wasser ei»,weichen und mit solchem dieBaume wasi'ben; wenn dieses soigfalcig gethan wird,werden dadurch dieZufeeten vertilgt, und den Bäu-men ist es nicht nachtheilig; oder wenn man die ver-schrumpften B ätter abnimmt und etwas gepulver-ten Toback aus die Zweige streuet ^vertreibt solchesdie Znseete, und einen oder zwey Tage hernach kauinan sie wieder abwaschen.
Diejenigen Fruchtbaume so im verwichenen Som-mer oeulirt worden,und angeschlagen haben, könnennun an: ^lamm bis auf drey oder vier Zoll über demSlua abgeschnitten werden, wenn es nicht im vorigenMonat qeschehen: denn nun werden die Augen zutreiben anfangen.
Zu Ende dieses Monates, müst ihr mssangen euerean" Mauern und Spalieren stehende^ Fruchtbäumedurchzusehen , und die seinen regelmäjjigen Zweigeanzulegen , alle vorwatts wachsende und freche aberwegzunehmen , wo wel he hervorgewachsen. Nunkan man auch die überflüssigen Aprieose», wo sie zu-dicke stehen, wegnehmen : dem» je ehender dieses ge-schiehet, je besser wachsen diejenigen, so hangen ge-blieben.
Legt Schnittlinie von Weinreben an denjeni-Sen Orten ein, wo sie bleiben sollen, und beobachtet
dabey, daß unten an jedem ein Knote vom altenHolz gelassen werde. Grabet auch dieselben 'o in denBoden ein, daß das oberste Aug mit der Ober- acl edes Bodens gleich stehe. Wird dieses gN öna beob-achtet, hat man nicht zu bejurchten, dab sie nicht an-schlagen sollten.
Sehet die Weinstocke durch so an Mauern sel-cnund nehmt alle vorwärts stehende Sc^ofzen weg,welche nun zu treiben ansangen, und wo zwe? 6 c! o s-sen aus einem Aug wachsen , soll man den scl wach-sten abbrechen , damit die übrigen Zweite um sovielmehr Früchte bringen. Zu dieser Zen kan man vieleStocke in kurzer Zeit durchgehen , und viele Müdeerspahren , die man sonst baben würde, wenn mandiese Schossen ein Monat langer daran liesse; durchdieses baldige Wegnehmen demselben, werden dieFruchtreben sebr gesia cket, die Frucht selbst aberwird durch Anlegung der Reben und Hinwegneh-mung der unnützen getrieben.
Die Erdbeerbeeten müssen nun Oqsattiqst nejättetwerden, und wenn sebr t ockcnes Wetter wäre, istes nothig sie zu begiessen, sonst bringen sie nur wenigFrüchte.
Haltet euere Rabatten,worinnen Fruchtbaume ste-hen, vom Unkraut rein, und lasset keine grosse Pflan-zen darinnen wachsen; weil davon deu Bäumen dieNahrung benommen n ird. Und wenn sich der Bo-den gerne zusammen setzet und hart wird, soll manihn mtt einer Mistgabel auflockern ; wenn man her-nach den Boden mit etwas Streu bedecket, und beysehr trockenem Wetter die Woche zw^vmal bcgicsset,wird es den Bäumen sthr nutzlich seyn, "'uch solltihr den Boden zwischen den Reihen euerer R"' en imWeinberg rein halten, sie städeln, und die Rebenanhejten, welches besser ist, als wenn man die P,ahleden ganzen Winter hindurch bey ihnen stehen lä t:weil sie im Winter mehr Schaden leiden, als imSommer; und es unnöthig ist, die Rebe» im Win-ter mit Pfählen ;u versehen-
Um die Mitte des Monates, must ihr diejenigenFeigenbäume, die im Winter gegen den Frost ver-wahret worden , ganz aufdecken, doch mus solchesnach und nach geschehen: denn sonst würde die jungeFrucht Gefahr lauffeu, wenn sie auf einmal an diefre-?e Luft käme.
Die Fruchtbaume an den Treibmauern müssennun viel frische Luft haben, nachdem nämlich dasWetter warm ist; auch sollen ihre ^weiae öffterSmit Wasser besprenget werden, dieses wird den Bäu-men dienlich seyn und die Schönheit der Frncl't be-fördern ; und wenn man auch ihre Wur-eln dannund wann begiesset, wird es ihnen sehr wohl bekom-men, sonderlich, wann sie in einem trockenen Bodenstehen.
Früchte, so mm <-m besten, oder noch zuhaben sind.
Dirnen: Franc - real ,Beroamot, Bugi,Saint-Martial, Lord Ldeincs Wintergrün , Bcss» deChaumontelle, Carmelite, und zum Kochen, Eadil-lac,Parkinsons Warden,und englisckeWarden.
Zlepftl: Golden-russet, pilcs Russet,lers Russet, Nonpareil,John-apple, Stonc-Pip-pin, und einige andere.
An den Treibmauern Kirflben,Apricosenmannlein,einige Pflaumen, und im Mistbeet, Erdbeeren.
Was in der Baumschule zu thun.
Zn Anfang dieses Monates könnet ihr die meistenSorten immergrüner Bäume versetzen, als nämlich:(E) 2 Stech-