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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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308
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wie auch die Malvasiere und andere herrliche, süsse

Weine, welche alle vor der Gäbrung gekochet wer,den; und diese gekochte Weine ändern sich nichtleicht, sondern je langer man si? balt, je besser werdensie; da man aber diese? in denjenigen Ländern thut,wo die Trauben, um zeitigen zu können, Wannegenug haben: so ist es wohl in denjenigen Landern,wo man Mangel an Sonnenschein hat, viel nö-thiger sich dieser Hülse zu bedienen, jedermannaber der seiner Vernunft in etwas zu gebrauchenweis, wird durch wenige Versuche leicht in denStand gesetzet werden, mit einiger ^Gcwisheit be-stimmen zu können , wie lange es nötbig seye, denMost zu kochen, damit der Wein vollkommen gutwerde. .

roETTER.

G s! z <^ol. 2. ferze nach l lZ. hinzu : Wennbey warmen, trockenem Wetter, die Blatter desKohls, '5lnmenkoh!s und anderer breitbiatterigcrPßanzen, stilapp sind, und mehr als gewöhnlich' herao bangen , ist es ein sicheres Zeichen eines bal-digen Regens.

S. 5 4. ^ol. 2. l. 18- von unren , scye starrso wird es am nächsten Tag zc. so bedeutet esschönes Wetter.

Gleich darauffelze folgendes hinzu: Herr Dza-nam saget, wenn man sich, über den Wassern,Sümpfen oder'Wiesen, nach der Sonnen Unter-gang , oder vor Aufgaug derselben, eiuen weiljcnDunst erheben siebet, so wird es den folgenden T^gschönes warmes Wetter seyn.

S 55. <Lol, 1. seye nach l. 27. von unten:Wenn sich in der Luft, oder auf dem Gras undBäumen Spinnenweben sehen lassen, zeiget solchessehr schönes Wetter an.

x ^

Dieser Arrickel ist in der neuen Ausgabe aus-gelassen.

In der neuen Ausgabe stehen nur sechs Sor-ten dieses pstanzcngejchlechtcs, und die übrigenfünf so in unserer Übersetzung benennet werden,.find ausgelassen; eben deswegen aber fehlerauch, in der neuen Ausgabe, der ienerc Absaydieses Arcickels. Die siebende, achtew. Der inunle ^er Übersetzung stehet.

In der neuen Ausgabe werden nur die erstenfccbzehen Sorten unserer Uberstrzung angefüh-ret, und darauf fangt der Arrickel also an:

Es giebt viele andere S> ielarten dieser Blume,die man seit einigen Jahren aus dem Saamen er-halten hat, und durch selbigen wird ihre Anzahljährlich so starck vermehret, daß wenn sie alle vonuns benennet werden sollten, wir kein o-nde findenwürden; daher will ich von Erziehung derselben jezthandeln, und da will ich den Anfang damit machen,wie sie aus dein Saamen zu erzieben seyen, wodurchman verschiedene neue Arten erhalt.

G. 528. Col. 2. ist nach l. 7. folgender Ab-satz einzujchalten:

vu

In diesem Platz müssen sie den ganzen Winterhindurch llcibeu,wie vorher, und im Frühling war/tet man ihrer so, wie im ersten Jahr.

XV'.OiV.

S. siy. Col. i. ist l, 1?. von unren folgendes

einzuschalten: Die erste Sorte. wel e von denEinwohnern der griechischen Zusem gebauer n ird,bringt kleine Schotten, worinnen nur wenig Wo ^enthalten ist , daher verdienet sie nicl t sowobl, alsdie andern Sorten, gebauet zu werden, auch aicbtsie keine so feine Waare- Die orte, so die gi öfteuFruchte und die feinste Wolle tränt, so ich jimalcl»gesehen, ist die zweyte Sorte; ibre Molle aber dangtso vest an dem Saamen an, daß er schwer davonabzusondern ist ; dieses bat den Einwol nern vollAmerica so viel Mühe gcmacl'et, daß s e fast denLust bekommen haben , diese t? orre nickt inebr 5"bauen ; könnte mau aber ein Insirument erfinden?vermittelst welches der Eaam-' leici tlieb davon ZUsondern wäre, so würde diese A t der Bai-n wellefür die Einwohner von Larolma eine sehr eintragtliche Wanze seyn.

Es giebt noch andere Bäumn oüensortcn in i!)s^indien, die mau in den ^n^listl »n Eolouicn vottAmerica einführen könnte, wo sie so wohl as lllibrem Vatterland wacl-sen, und der Nation- vi^lVortheil bringen würden: denn die aumu 0 e ^in Indien wächst, ist viel theurer, als die Wol-eaus der L.evanre oder die americ.n'.isel e, indemviel feinere Waare giebt, und da die englisch'!Wolicumanufacturen für jeho in gutem Nut smd,und die daselbst bereiteten wollenen Zeuge überall,g^tragen werden: so würde dieses Land g'oss ntzen davon ziehen, wenn es aus den amencanist'btUColonien mit der besten Sorte iu Menge verse!-^werden könnte,und die Zei.ge würden um viclwvb^feileren Preis, als wircklich, verkauffet werdenkönnen«

Ganz neuerlich ist der Saame zweyer indianifcbtrBaumwollensorten nach Engelund gebracht wor^den, und die Pflanzen so aus selbigen ccwaüsehen ganz anders aus, als die v rher allhier beka»»^ten Sorten ; da sie aber zur Zeit weder Bluniet!noch Früchte getragen, kau ich ihre,» Werth nichtbestimmen.

S. Col. r. ist nach l. 2 z. folgendes ein^zuschalten : die zweyte Sorte ist insgemein mehr»als die andere in Engeland zur Reife gekommen,und der Saame so hier -u Lande zeitig geworden^hat allezeit besser angeschlagen, als der, den wir a^wder Frembde erhalten haben.

Dieser Arrickel ist in der neuen Ausgabe aU^gelassen.

Unsere dritte Sorte ist ausgelassen, undsind in der neuen Ausgabe nur drey Scr^u?weil unstre vierte der dritten Stelle einwn'w 'Der erj'te Absay dlests Arcicrels hat dah^rden dorren: trockenen Boden stehet, folgeVerai :derung gelitten: Diese Sorte hateinen Stamm der über zwey E chub hoch 'und dieser ist bis au den Boden mit Blattern -fetzet. Diese sind breit, und dunckelgrüu von F^j,