teln dieser Baume ge?eiget habe, wiedieselbige, ums>- recht nutzen zu können, zu ziehen seyen, so will ickElches hier nicht wiederholen. Nach diesen wirdder Rüster oder Uimenbaum für ein nutzlichesStammholz gehalten, Alleine es werden wenigesolcher Baume in Wäldern gezogen, sonderlich insüdlichen Theil von Engelanv, wo sie grösten-^eils in Baunigehägen und in solchen PlantaschenYachsen, so nahe bey Häusern stehen; in dem nord-westlichen Theil von Engcland aber, wachsen vielegrosse Ülmenbaume in den Thiergärten, und einigeauch m Waldern, als ob dieser Baum urspringlichm t^ngeland »vüchse, woran doch viel gezweifeltWird; weil er sich aber von selbsren durch seinen^aamen vermehret, kan er in diesem Land für ein-heimisch gelten.
Die Buche ist ein anderer in den Waldern gargemeiner Baum, sonderlich auf den kreidigen Ber-gen von ÄucLingdamshire, Ixcnc, Gusiex undHampshire, wo einige sehr grosse Wälder, ganzUnd gar aus dieser Sorte bestehen; von welcher ei-nige Baume sehr lange stehen müssen, wie aus demAlter derselben abzunehmen; ob aber dieser BaumUrspringlich in diesem Land wachse, darüber ist off,ters gestritten worden.
Die Aesche ist ein sehr nützlicher Baum, welchergeschwind wachst, so, daß die Bäume vom Saa-Men an, keines Mannes Alter nötbig haben, um lehrgros zu werden; und sich also ein Mensch, der denEaamen aussäet, Hoffnung machen kan, den Lohnseiner Mühe selbst einziehen zu können. Alleine die-ses ist kein angenehmer Baum bey Wobnungen;indem er spat im Frühling ausschlaget, und sein Laubam ei sten im Herbst saüen lässtauch vertragt ersich mit allein, so nahe um ihn wächst, nicht wohl,indem seine Wurzeln alle Nahrung aus dem Vodenan sich ziehen, und solche allen nahe dabey Wachstu-ben Blume»! oder Pflanzen gänzlich wegnehmen, >o,daß wenn die Aesche in den Baumgehägen wachst,diese GeHage in wenig Jahren gänzlich verderben.
Es giebt anch verschiedene Wasserbäume, die den-jenigen, welche mederiges, sumpfichtes Land haben,woselbst härtere Holzsorten nicht wachsen wollen,sebr nutzlich seyn können. Dahin gehören aber ver-schiedene Sorten des Pappelbaumes, die Weide,die Erle, :c. Da ich aber von diesen und allen andernBaumsorlen,sowohl in Ansehung ihrer Fortpflanzungund ihres Nutzens, als auch in Ansehung des verschie-denen Bodens, wvrinnen jede wachst, unter ihrenTiteln, bereits umständlich gehandelt habe, so willich, den mehreren Unterricht verlangenden Leser, da-hin verwiesen haben, nunmehr aber von der War-tung der Wälder, aus was für Bäumen dieselbenSuch immer bestehen mögen, überHaupts bandeln.. Wo junge Wälder sind, hat man für die Um-zäunung derselben vornehmlich zu sorgen: denn kandas Vieh zwischen die Bä'.ime hineinkommen, wirdsolches in kurzem, durch Abfressung der Zweige,»der Abshalung der Bäume, unsäglichen Schadendarinnen anrichten. In den ersten zehen Jakrenihres Wachsthumes, mus man selbme auch für denHaasen und Kaninichen verwahren, sonst werden siebey strengem Frost, oder wenn der Boden mitSchnee bedecket ist, da es ihnen an anderem Futterhangelt, in die Wälder geben, die Rinde an deniun ^n Bäumen abfressen, und alle Zweige, die sieerr-n !-en können, benagen, so, das? wo es viele die-ser Thiere giebt, in wenig Tagen von selbigen unterden jungen Bäumen, so grosser Schaden wird an-
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gerichtet werden,daß solchem nickt änderst w steuern,aleidaß man siean dem Boden abhaue; darüber abergehen zwey bis drey Jahre verlohren. D'.esemnachsoüen diejenige, denen die Besorgung junger Heizun-gen oblieget, bey kaltem Wetter dievaume auflasfleißigste durchgehen , und die Löcher in der Ver-zaunung vermachen, um alle schädliche Thiere abzu-halten.
Ferner ist bey jungen Holzungen auch dafür zusorgen, daß man die Baume von Zeit zu Zeit dünnemache, wenn sie an Wachsthum zunehmen. Dochhat man , wenn solches vorgenommen wird, vielerVorsicht nöthig: denn es mus nach und nach ge-schehen, damit durch gar zu vieles Oeffnen . er Bau-me, die kalte Luft nicht so srarcken Zugang bekomme,als wodurch ihr Wachsthum ziemlich würde gebem-met werden. Auch mus man die Baume nicht sodicke stehen lassen, daß sie wie schlancke Mayenbau-me aufwachsen. Man hat vielmehr hierinnen dieMilielstrasse zu wählen, und also soll man nur alleJahr^ etliche, und so viel als nöthig ist, aufhauen,keineswegs twer diejenigen stehen lassen, welche et-wann die benachbarten Bäume an ihrem Wachs-thum hindern lönnten, und allezeit dabin leben, die-jemaen Baume zu erhalten, welche am meisten hof-fen lassen.
Die jungen Baume dieser Wälder sollen nichtbeHauen, oder geü neidelt werden , denn >e mehrman sie schneidelt, je weniger nehmen sie zu, u»d je-der Ast der abgehauen wird, nimmt dem Baum, soviel nach Proportion an Nahrung, als er gros ist.Diesemnach soll der Art nicht in den Wald zu kom-men erlaubet seyn, als wenn sie erfahrne Leute >uh-ren.
Ist einem mehr um das künftige Wohl der Stam-me, als um mittelbaren Profit zu thun , so soll mandas Unterholz ausrotten, wenn die Bäume zuneh-men , damit die Wurzeln der Erde völlig gemejjen,den Stämmen aber die freye Luft zu gutem komme;sonst sind die Stämlm insqemein mit Moos bede-cket, und dadurch wird ihr Wachsthum gehemmet,wie man an allen denjenigen Waldern sehen kan,wo viel Unterholz stehen gelassen worden. An der-gleichen Orten wird man selten finden, daß die Bau-me gros werden sollten. Will man also hohe Stam-me haben, so müssen die Baume Platz haben, ihreWurzeln und Ameiae auszubreiten, sonst kan mansolches nici)t hoffen; aber viele lassen ihr Unterbolz,so lange als es dauert, aus Geitz stehen: denn wenndas Bauholz zunimmt, so stehet das Unterholz nachund nach ab, weil es von den grossen Bäumen be-schattet und betropfet wird. Hiedurch aber leidetdas Bauholz in etlichen Jahren viel mehr Schaden,als das Unterholz werth ist; will man also beedeShaben; kan keines so gut seyn, als wie wenn jedesbesonders gehalten wird.
Wenn reiche Leute sorgfältigst dahin bedacht wa,ren , in ihren Baumgehägen Baume zu ziehen, sokönnten sie dadurch mit der Zeit ihrer Erben Glückmachen, indem die in dem Gehäge wachsende Stäm-me mehr werth seyn können, als die Einkünfte vomGut selbsten, wie es sich schon mehrmalen mit Gü-tern gezeigct hat , da die Eigenthümer ihr Holzfällen lassen , um ihrer jünqern^ ölme Glück da-mit zu machen, und da dieses off!er> gestbeben, sosollte man sich dadurch ermuntern lassen, enras auf-mercksamer auf das Wachsthum und die Eibaltungdes jungen Holzes zu seyn, weil solches nicNvielFfffs Mühe