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Es giebt noch mekr Sorten dieses Geschlechtes,üls hier anges hret worden, wevou die meiste» jähr«uche flanzen sind, so wenig Schönheit haben; ichhabe sie daher ausgelassen, indem m.ui ihnen seltenin den Garden emen Platz einräumet.
.-Die zwey und dreysigste Sorte (z?) wird in ei-nigen Gallen gebaiten um ihrer >,>>ccngen glatterwillen,ist ader mit der siebenzehenden (20) einerley.
Die letzte Sorte (unsere ;6.) wachst urspring-
in den wärmsten Theilen von 'Amerika, daherist sie zu zart in ^nZcland zu dauern, wenn mansie nicht in einem warmen Glushaus halt. Weilf>? aber w?ni.l Echt heit hat, wird sie selten in denGarten gehalten, ale um der Mannigfaltigkeit wil-len.
. Die meisten dieser angeführten Sorten verdienenln grossen Garten einen Platz, wo sie lange blühenwerden, wenn sie in einer schattigen Rabatte stehen;lind da eine Sorte auf die andere folgt, s) machensie in den meisten Sommermonalhen, ein feines An-sehen, weil ' sie recht geordnet stehe- : dem» einigeSorten fangen im April zu blühen an, andere imHlav, einige im Junis und Iulio, und blüheilden grosten Theil des Augusts fort, und da sie ohneviele Mühe zu erziehen , weil sie sebr oauerhafftsind, und in jedem Boden oder Ort wachsen, ver-dienen sie ehender in einem Garten einen Platz, alsviele andere Sorten, welche m'ehr um ihrer Selten-heit willen, als wegen ihrer Schönheit oder ihresNutzens geachtet werden.
^7unfolget unsers. Col. 2.l. 14. stehen-der Absan : T'icse pflanzen :>. welcher aber vomAnfa g also reranderr ist: Diese Pflanzen kön-nen alle durch Theilung derWurzeln ic. und unserltyrer S. z^o. Lol. r. Zch kan nicht umhin :c.Wacher den Gchlus.
Der Sorten sind in der neuen Ausgabe nurfünfe, welche, ausser unserer ersten und zwey-ten, also heissrn:
?. ViftUkXU .5 fnliiz iubrotU^i«. terrztis, ßls«i'rij!. ?lor. V>re. Americanischer MehlbüUM, mittundlichten, glatten ausgezackten Blattern, insge-mein der schwarze Hagedorn.
4. Visuznuiu ^mericanum ' zmplilsZmn folio»
liclillzmo, klonbus in limbcllz czncliclir. l)zle.
Amcricanijcher Meklbaum, mit grossen weissenBlattern, und weissen Blumen, so doldenweisWachsen.
s. VikU^u^i ämencanum lztifolium, florikuz»N umbellz csn^icZiz, mzculiz rukris »lperiis, rz."wliz rc>menrol>8. Breitblätteriger, americani-scher Meklbaum, mit weissen in einer Dolde wach-senden Blumen, so rothgefleckt sind, und dieZweig-«ein sind wollicht.
5. zsl. Lol. 2. l. »4. seye statt, wachsen,folgen.
.. folge nach dem Absay: Die gestreift«^orte zc. mir Hinwcglassung alles dessen, wasbev uns stehet:
^Die dritte Sorte ist in die englischen Garten aus^ordamerica cickommen, und wird nun ziemlichviel in einigen Pflan,sch»'len um London, unter demAamen des schwarzen Hanedors gezogen; unterwelchem Namen sie auch aus America zu uns ge-bracht worden.
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s8?»
Dieses ist eine Staude, so regelmäßig wachst,und zehen bis znols ^ ci t.h hoch »ri'd Die"Zweu»ge solgen gegen einander ubec, wie die Blatter,welche dunckelgrün, ganz, und am Rand ein wenigausgezackt juid. Die Blumen wa! sen in kleinenDolden, am Eude der Zweige, welche wci^ sind.Aus sie wachst» weiche, saffnae '>eer?n, wel^e,wenn sie reis geworden, duuckclpurpursarb aus-sehen.
Sie ist sehr dauerhaft , und vertragt daher di«Kalte unsercr Wmrer sehr wobl, wachst auch in je-dem Boden; doch darf sie den Winden n'. t zu sehrausgesetzet seyn, weil sie die Zweige gerne abbre-chen, und die Stauden sehr unscheinbar machen.Man kan sie durchs Einlegen vermehren, und dabeyeben so verfahren, wie bey der gemeinen Sorte geizeiget worden.
Die vierte Sorte siehet dem gemeinen Mehlbaumviel gleich; ihre Blatter aber sind grosser, und anbeeden Seiten sehr mehlig, aucd sind die Schossenwollichter. Den Saamen dieser Sorte habe ichaus Sübcarolma erhalte», den mir mein ehemali-ger Freund D. Thomas Dale zugesendet hat.
Diese Sorte ist dauerhaft genug in ossner Luftin Engelano fortzukommen, wenn sie in einem war-men verwahrten Ort stehet. Sie liebt einen nassen,leichten Boden, wo sie viel besser n elbt, als in einemtrockenen und sandi en : denn in Amctic.'. wä' stsie von ^atur in einem sumpsichten Boden. Esist aber am besten, man pflanze sie nicht ehender indas sreye Feld, bis sie in so weit erstarcket sind, daßsie der Äalte widerstehen können Wenn man als»die Pflanzen ans dem Saamen erzogen hat, sollman sie in Topfen halten, und imWinter unter ei-ne gemeine Einfassung eines Mistbeetes sehen, wsman ihnen bey gelindem Wetter so viel frische ?ustgeben kan, als möglich ist, und selbige nur allein»gegen strenge Kä te verwahret. Wenn sie, vomSaamen an, zwey Jahre gewachsen, sind diePflan,zen starck genup, in das Feld versetzet zu werden,welches im Fru jähr geschehen soll. Man schütteltsodann die Pflanzen aus den Hopfen heraus, undlast einen Erdballen an den Wurzeln, so lauffen diePflanzen keine Gesi.hr, und wenn der Frühling tro-cken wäre, muo man sie so lange bemessen, bis ihreWurzeln im Boden vest sitzen, nachher brauchen siekeiner andern Besorgung, als die man andern blü-henden Stauden insgemein wiedersahren last.
Man kan sie durch Einlegung der Zweige vermeh-ren, wie den gemeinen Mekll-aum; dieses aber sollnicht ebender Ltschehen, als bis die Stauden genug-sam erstarckct sind; sind sie aber eingeleget worden»und es wäre trockenes Wetter, so wird es zur Be-förderung ihrer Bewurz'.ung vieles beytragen, wennsie gehörig begossen werden.
Hierauf folget unser S. Z9?. Col. r. stehenderAbsay: Die zehendeSorte :c. mit dieser Verän-derung, daß es nun im Anfang desselben heisser.Die vierte Sorte :c. Alsdenn folgt unser Absay;Es kan diesePflanze ic. doch sind in selbigen dieN>orre: Wann sie die kleinern Topfe :c. bisdahin: weil sie sonst zu schwach wachsen, ausge-lassen.
Wann die Pflanzen älter:e.
Es kan diese Sorte !c.
Unsere fnnfre ^?orre ist ausgelassen, und diesechste an ihre stelle gekommen.
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