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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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keiten sehen; denn übrigens haben diese Pflanzenvöllig einerley Ansehen.

Die zwey ersten Sorten bringen ihre BlumenHtn Ende der Schossen, die erste in einer langenMre, und die zweyte in Form einer Dolde; dieDritte Sorte aber trägt ihre Blumen an den ^no-'eil des vorjährigen Holzes in Büscheln, so, daß derAanze Baum mit Blumen bedecket zu seyn sch met,"tun sie offen sind. Sie blühen alle dreye im Mu>-,^nd bleiben manchmalen, bey küklem Weiter, bis'kl den ^unium schön, eben deswegen aber stehen>le bey den Liebhabern in Achtung.

. ^iese Stauden sind keines andern Belchneidens^nöthiget, als daß man alle abgestandene Zwe!ge,Abst denen die unordentlich wacbien, wieauchdie^ebenschossen, alle Aa^re wegnehme: den» last man^ese stehen, so schwä'bcn sie Ne alten Pflanzen durchEntziehung der Nahrung. Auch so^i man alleFrüh-Ag den Boden zwischen ii)nen al.swctern , um vieWurzeln starckcr wachsen zu mache» ; alle drey-6ah> e aber kan man etwas verfaulten Mist mit un-tergraben , da sie denn sekr starck blühen werden.

. Die zwei) americanischen Spierstauden sind vorkurzem aus pensvlvanien in die englischen Gartengekommen. Es sind niederige Stauden, die seltentiber drey Schuh boch werden. Ihre Zweige sinddünne, und die Blumen wachsen am Ende dersel-ben ahrenweis. Sie blühen selten vor Ende desJuli», oa die andern Sorten bereits verblühet ha»ben , und eben deswegen werden sie auch mehr ge-achtet. Man kan sie durch Einlegung der Zweige »b»e die gemeine Sorte, vermehren, man mus sieaber in einem warmen bedeckten Ort sctzen, sonstdtrderben im Winter ihre Schossen von der Kalte.

In der neuen Ausgabe sind nur drep Sorten,nämlich unsere erste, Hernact) unsere zwey-te und denn unsere fünfte , der Anickcl aber hatAgende Veränderung gelttren, daß er mir dem^ ^ol. i. befindlichen Zlbsaz: Die fünfte^vrte :c. anfangt, welcher aber fblgenverrnas-verändert ist : Die fünfte Sorte hat D-^W»^oustoun zu Campeche entdecket, und den Saa-ten nach Engela»»d gesendet. Diese Sorte hatWeiche und biegsame Zweige, und treibt insgemein^iel Nebenschossen aus der Wurzel, daher sie denndicken Busch formiret. Die Schossen wach-sn sehr unordentlich, daher können die Wanzen^>chl regelmäßig gezogen werden. Die BlumenSachsen in kleinen Büscheln am Ende der Zweige,Worauf platte Blasen folgen, die eine blätterigeEinfassung haben, die Saamen sind klein und rund.

^Diefe Sorte ist sehr zart, und kan also nicht den^Linker hindurch in Eng» land echa ten werden,^enn man sie nicht in ein warmes Glashaus sehet,/^an kan sie durch Einlegung der zarten Zweige ver-mehren, welche sich in einem Zabr bewurzeln , undhernach kan man sie in besondere Topfe pflanzen,in das Lohbeet im Glashaus eingraben, wo-^rch ihre neue Bewiirzelung befördert wird. ImSommer wollen diese P Ganzen viel frische Lufft ba-?en, wenn warmes Wetter ist; im Winter aberWen sie warm gehalten seyn, sonst verderben die^Nanzen bald.

hierauffolgen unsere drey Absatte, lo.^? 290.».stehen: Der erste;c. Die zweyte Sorte ic.Aese beede Sorten :c. in diesem lezten?lbsaz^er, ist l. 6. statt Merzen, Octvber ZU seyen,

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und KM Ende dieses Absatzes, sind die S. 29O.Ccl. stehende N)olc» : Die deste Zeit:c. alsozu andren: ^. ie beste Zeit diese Baume zu verse-tzen ist im Herbst, wenn andere Baume, so das Laubfallen lassen, versetzet n^roeu ; und hernach enoi-ger sich der Arrictel, nur Oem Avsaz: Sie wach-sen in Engeland insgemenl:c.

6^!icL.

Neue Sorten.

6. bitirznic-,, i'cor?onerX kolio. l'oVrN»

Portugiesische Scenclcken, mit dem Scorzoneren-blat.

7. luiitznicz ^ czpi'!lzceo foliu m^jor.I'ouni. Grössereportugie>lsche Sce^elcke, mit schma-lem Blat.

8. ^rärice m?ririm>i l^imillimz, f»!ii czpillzc^o

rigiuv. l oui-ii. Die niederigste Secnclcke, mit sehrschmalem steifen Blat.

S. Z02. ,st Cot. ». nach !. 6. von unten,folgender Avjaz. elnZl!jci>».ti^n:

Die sechste, siebende und achte <?orte, wachsenurspringlich in porcugail und Spanien , sind aberdauerhaft genug, in offener Lust in E' geland zuwachsen. Diese Sorten werde» in de» Garten der-jenigen gehalten , welche Liebhaber von Sammlungrarer Pflanzn fmo; weil sie aver wenig G hoiiheithaben, werden sie in andern Carlen nicht viel ge>zogen.

STATUEN.

G. zo?. Col. 1. lezte L.in» ftye statt, L-cusia^Leucosia; und, Col. l. l. t>. von unren, Ari»sta^eus, setze: AristäuS»

Neue Sorten.

7. fruciu spinoso rotrinc^a, KorkÄlbo p!eno. lnit li. » Skecha fel, mit runder,stachlichter Frucht, und gesüilter weisser Blume.

8. XH.il ,kzricum, f.u5^u

köre limplici z!l)o. Malabarischer Stechapfel,Mit glatter Frucht, und einfacher weister Blume.

Die ersten vier Zeilen des ersten Absatzes die-ses Arcictcls sind wegzustreichen.

S. ?os. Col. 1. l 14 ist der Absaz: DieseSorte wird !c. ganz wegzustreichen»

Die siebende So.te ist von verschiedenen botani-schen Scribentcn , nur blos für eine Abänderungder ersten gehalten worden. Wer aber die g.^-eBeschassenbeit der Wanze betrachten will, der wirdan den Blattern und Blumen dieser beeden Sorten,einen besondern Unterschied wahrnehmen.

Die achte Sorte wachst urspringlich in Matapbar , wie auch in verschiedenen orientaliftj'en Lan-dern. Die Frucht dieser Sorte hat keine Skai-be',',aber ihre Oberfläche ist voll Beulen. Die Blume»sind klein und weislichtgelber Farbe. Den saa-men dieser Sorte brauchen die Persianer, und an-dere, bey denen diese Wanze in Menge wachst, die-jenigen, denen sie Schaden thun wollen, damit zuvergifften ; sie nennen sie Durro.

Diese beede Sorten sind sehr zart; daher sie dem»bald im Frühling in ein Mistbeet geiaet werden sol-len , und hernach mus man die Pflanzen eben sotractiren , wie be» der sechsten Sorte qezeiget wor,den» Bey dieser Wart werden sie reifen Saamenyp L brm-