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Während ihres Aufenthalts , welcher insgemein einAvuat lang dauert, darinnen zu wohnen. DerMann schneidet die Baume ab , und die Kindersammeln die Beeren davon in einen Topf, hernachHessen sie Wasser daran, und kochen selbige bis das^>ehl oben auf schwimmet, welches sie in ein an-deres Gesas abschöpfen, und solches wird sv vfftWiederholet, bis kein Oehl mehr da ist. Wenn sol-^es erkaltet, wird es so hart als Wachs, und hatk>»e unreine grüne Farbe. Hernach kochen sie eseinmal und läutern es in kupfernen Kesseln,Wodurch eö durchsichtiggrün wird, sodenn maÄ)enue Kerzen daraus, welche lange, aber nicht garHell brennen; doch hat man solche wegen des liebli-che,, Geruchs, den sie von sich geben, gerne, und da-^>t sie Heller brennen mögen, mischen die Einwohneriu diesem Wachs den vierten Theil Unschlir.
Bie dritte Sorte hat Herr Caresb^ in Carolmaentdecket , und den Saamen nach ^Lngeland gesen-det. Seitdeme ist auch ihr Saame aus verschiede-nen Theilen von America , wo sie ebenfals wachst,Zu uns gesendet worden, so, daß man in den Gar-ten mehr Pflanzen von dieser Sorte, als von dervorigen hat. Sie wird insgemein drey Schutz hoch.
.Die vierte Sorte hat Herr Claxron in Virai«»ien, in der Grafschaft Lancaster , an einem Fluswachsend gefunden. Die Blätter dieser Sorte sindlief ausgeschwetst, fast wie an der Milzwurz, dabepl'Nd sie schmaler als an allen den vorigen Sorten,^ie wachst nur niederig, und wird selten über drey^der vier Schuh hoch. Diese Sorten tragen alledreye Beeren, aus welchen man ohne Unterschlei)^6 Wachs auskochet. Man ziehet sie aus demsaamen der aus America angeschaffet wird ; dasle aber in Engeland vor dem Frühung nicht an-kvmmen, und also um diese Zeit eingestecket werden,^ kommen die Pflanzen vor dem folgenden Iahe">cht zum Vorschein Daher ist es am besten manstecke den Saamen in Topfe oder Küoel, ?o mitErde angefüllet sind, und setze sie so , daß sie bis umöchen oder eilf Uhr die M.cgensonne haben, wobey^ beobachten, daß man d.e Erde bey trockenem^Vttter anfeuchte, und selbige vom Unkraut remhalte. In diesem Ort können sie bis um den 6)c-tober bleiben, worauf man sie um des WintersZillen, an einen wärmeren Ort bringet; und fiele
strenger Frost ein, so ist es gut , um selbigen ab-iul)«lten, die Lrde mit Stroh oder Erbsstroy zu be-decken, mit Anfang des Merzen aber, soll man die^öpfe in ein mäßiges Mistbeet setzen, wodurch dieManzen bald zum Vorschein gebracht werden. Allediese Sorten lieben einen nassen Boden, und ver-fügen die strengste Kalte unseres Cltma.
. Die fünfte Sorte wachst urspringlich im Vsrge-. UrD der guten Hoffnung, und ist von da in dieManüischen Gärten gebraut worden, woselbst sie^reits lange befindlich ist. Man nannte sie Naurusmmor, quercus f'lw; alleine nachdemNe,geblühet hat, siehet man klarlich, daß sie zu gegen-wärtigem Geschlecht gehöre. Diese Sorte wird sechsAr stehen Schuh hoch, und hat starcke holugestamme, und die dollänoischrn Gärtner ziehen^ insgemein mit regulären Wipfcln, wie sie denn?lle il>re vflanzen gar zu gerne kugel« oder pprami-^lormig ziehen.
. Biese Sorte ist zärter, als daß sie den Winter"dir j,, Engeland in freyer Lufft dauern sollte, da-^ hält man die Pflanzen in Topfen, und sezt sie'N Winter ins Gewächshaus, und wenn man sie
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in selbigem, wie die Pvmeranzenbaume besorget,treiben sie recht wokl. Man vern.elrct sie durchEinlegung der Zweige; diese aber braus en vl terszwey Zabre'ehe sie sä bewurzeln, dcber deui' diePflanzen in den Garten nicht > ar gemeine sind.S ie behalt den Winter hindurch lhre Blätter.
S. 6?. <!>l. 2. l. 2§. ist dinzu?lisenen: sästman den Saamen diese- Sorte austallen, so wi>')der Boden um die Pflanzen berum n^ir lauter n n-gen angefüllet, so, daß sie Zu einem descl.wer-ic. enUnkraut werden.
Dieser Artickel ist ausgelassen7 und derLeser wird auf (lorch-, verwiesen.
W-s» A'-ick-l istausgelassen, unbder Leser wird auf^^m-kui-verwiesen.
Veränderung in den Sorten:
»f. NzkciS8U5 inecii^ pu>piircr>8.
Hinfache Narcisse, mit weisser Blume, so in derMitte purpmfärb ist. Dities rvar unsere j . So'r»te, rvett sie aber nunmehr zur sunfzehendengeworden, und unsere funszeht noe gur Hinrvtg-gekommen: so ist jeZund unjete ^ „ Svrre L>isZ7. u. s. f so daß der Sorten nur 46. stno
S. 7 ». Col. i. l. 5. ist nvx't) l)inzuzusty?n?Und iu sei)? sircngen Wintern, sind diejenigen ^ ee-tc, we.che viel üoer den Boden crkabeu und , derKalke mehr als sie niederigen ausgesetzet, wenn auchgleicl) oie Wege mit fauler Loy vüer rreu a g>füllet waren.
Den Sommer über, bestehet die Besorgung,welche diese Blumen erfordern blos darinnen, dußman sie vom Unkraut rein kalte, und wenn ibreBlatter vollkommen verwelcket, soll man sie mitdem Rechen wegnekmen, und die Beete reinigen;keineswegs aber soll man ihre g- üne B!ätter e en-der abschneiden, wie manche zu thun pfleaen : denndadurch werden die Wurzeln 'ehr ges, wä'! et
S 70. Col. l. ?. von unren, mrs es statt diesieben und dreysigste, nunmehr die funszehenue,hcijsen.
S. y. mus es leisten, die sieben
und dreysigste, acht und dreysigste, neun und drey?sigste und vierzigste Sorte :c.
— — l. i>. die fünf und vierzigste Sorre^seye, vier und vierzigste.
Statt des Absatzes , Diese Sorten N' siebetnunmebr folgender:
Die sieben und dreysigste Sorte, (welche unsere;8. ist ) bringt recht gefü te Blumen, so grosserals die Jonquillen sind, und deren an jedem S ten- ^gel sehr viele stehen. Die aussern B lätlein der Blu-me sind weiß, und in der Mitte sind weisse und po-meranzenfarbe Blatlein mit einander vermischet,welche ein feines Ansehen machen. Da auch dieBlumen sehr angenekm riechen, so ist dieses unterallen eine der besten Sorten. Dieses ist die Sorte»so zu e'st im Fr'kling blühet. Manchmalen steketsie um die Mitte des Lebruani bereits in vollemDdd » Flokx>