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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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173
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^tt^warmen j^rt, von der Mtte oder vom Enbt^esIuniian, bis zu Anfang des Ocrobers hin-zusetzen , wenn anders das Wetter so lange gelind^ ecket ; und die Pflanzen welche so tractiret werden»blühen viel besser als diejenigen, die man beständigGlashaus halt.

Sie werden alle aus dem Saamen gezogen, den^an im Frühling in ein gutes Mistbeet säen mus,"nd wenn die Pflanzen zum versetzen taugen , sollMan jede in einen kleinen besondern Topf pflanzen ,^er mit fetter Erde angefüllet ist, und solche in einLvhbeet eingraben, auch übrigens so besorgen, wie^on andern zarten Pflanzen des nämlichen Landesgemeldet worden. Die zwey ersten Winter willnöthig seyn, daß man sie im Glashaus, im Loh--°eet halte, nachgehends aber kan man sie im trocke-nen Glashaus im Winter auf die Bretter setzen,man sie in maßiger Wärme halten kan, in wel-ker sie viel besser, als in stärckerer Wärme wach-sen werden. Sie müssen die Woche zwey bis drey-mal begossen werden, wenn sie im trockenen Glas-haus stehen; doch mus man ihnen nicht zu viel Was-!er auf einmal geben.

Graro unserer fünften Sorte stehe? nunmehr'0lgeude;

s. czule ereKo, koliis znAuIstis, kori-.

tzxe vertrcillztis. !-iii. ilort Orientali-'^e, jahrliä)e Pappel, mit eckichtm Blättern ,^^d Blumen so in lockern Wirteln wachsen.

S. 4. Col. 2. ist l. ii. starr: Sie wachst inDpanien - - wenig Schönheit, folgendes zu se-: Herr Tourneforr hat sie in der Insel Candi«Zudecket, und von daher den Saainen herausge-sendet. Sie wird in Kräutergarten gehalten; wird«der zu einem Unkraut, wenn man ihren SaainenAusfallen last.

K05K4.

. Herr Linnäus hat aus dem Namen dieses Ge-rechtes gemachet, und die^lcc.i der vorigenAutoren hat er zum Geschlecht der Pappeln gest-att, von welchem er gegenwärtige Pßanze abson-dert, weil ihr äusserer Kelch in sechs Theile gethei-lt ist; da hingegen der an der Pappel nur drey hat,und dieses ist zwischen selbigen der einige Unterschieder angiebt; da aber das ganze Ansehen dieserWanzen von der Pappel unterschieden ist, und siew lauge von diesem Geschlecht abgesondert gewesen ,v will ich ihnen auch den Namen der Rvsenpappeilassen.

Neue Sorre:il. kortenslsmzximz, folioiZcus.

M k.Die grosse Gartenrvsenpappel? mit demveigenblat.

5. Col. i. l. Z2. von umen , feye statt,Kerzen, April.

^Herr Linnäus hat die Birn, den Äpfel und dieQuitte zusammengesetzet, und alle unter einGeschlecht^bracht, auch aus den Varietäten derselben nur^ne Sorte gemachet. Den Apfel nennet er: l^r»s.^lijz serrzlis, pumis bzti conczviz. I^orr. C!Iist'.

i. der Birnbaum mit ausgezackten Blattern,^>en Frucht am Grundtheil ausgeholet ist. Wennaber die Frucht zu einem Character des Ge-flechtes mit annimmt, so mus man den Apfel von

IN, Theil.

^1 ^ >7Z

der Birue sondern, und dieser Unterschied ist in derNatur gegründet: denn wenn man diese Fruchteauf einander oeuliren oder pfropfen will, so nehmensie einander nicht an, sollte solches auch gleich aufdas sorgfältigste ins Werck gerichtet werden. Zwarhabe ich, es manchwalen so weit gebracht, daß dasAug ödet das Pfropfreis getrieben ; doch verdarbensie bald darauf, aller auf sie verwandten S«r fallungeachtet, deswegen aber nehme ich nur auch dieFreyheit den Apfel fernerhin von der Pirne abzu-sondern, wie die Botanisten vor Herrn Lmnäl Zei-ten allezeit zu thun pflegten.

N^eue Sorten.

7« Ki.5i.a8 störe pleno. <5. ö. ?. Der ApfelbaumÄnt gefüllter Blume.

8- przegrznciis priecox ren?rrimZ. k,.

1^. Der Rambour ist eine sehr

grosse Frucht, an der Sonnenseite schön roth, unsblas oder gelblichtgrün gestreift. Er wird bald reif,insgemein zu Ende des Augusts, und wird >.alSwehlicht; daher er denn auch in «^geland m^cgeachtet wird.

9. tztivz, früÄa pecliculo scrme czren-te. lllst> t<. I?.

Locly. Her kurzstielige Apfel. Dieses ist ein sehrgrosser Apfel, von langlichter Form, der einige un-regelmäßige Ecken hat, die von unten nach odenzukauften. An der Sonnenseite ist er roth, an derandern aber blas. Der Stiel ist lang und dünn>daher die Frucht allezeit unter sub hanget, weswe-gen ihn denn die französischen Gärtner so benennethaben.

10. X?zl.U5 sznvz > ?ru<Iu ludrownclo e virickipsllekerile, -,c>cj«z äulci lnst. ^ !-s. tte'ie,ke

Weisse Renette, oder französische Renette.Diese? ist eine grosse schöne Fnichtvon runder Form ,und blasgrün, fallt auch wenn sie reif istin das gelbdlichte, und hat einige kleine graue Flecken DerSasst ist zuckersüß, und sie taugt sowohl zum essenals dachen. Sie halt sich gut bis nach Weihnach-ten.

i i. X^i.us lativz, frucru lubrotuncio e viricliferruKMeo lnst K. l^. else Zieles ist einöMittelmäßige Frucht , von Form wie d?e cwldeneRenette, an der Sonnenseite aber ist sie dunckel»grau, und an der andern gelbgemischet. Es ist einsehr safftiqer guter Apfel von lieblichem Geschmack,Er Mrd im Ocrober reis, und hält sich nicht lange.

,2. Xt ^us s-itivi, , f,uciu s ^Icn ^icle purpurec».

lntt. tt.. tt. Dieses ist eine kleine harte

Frucht, an der Sonnenseite schön purpurfarb, undan der andern gelblichtgrün Es ist eine vesteFrucht,aber von schlechten, Geschmack, daher sie denn voneinigen nur als etwas besonderesgehalten wird. Sitbleibt lange gut, und macht auf einer Schale vollFrüchte eine Veränderung.

! 1. ?vi,Vi.us izci vz , fru^u intenle ruben-

kc violX ociore. Inii. k.. l?. /.e -i

Herbstcalville^ Dieses ist eine grosse Frucht vonlänglichter Form, so an der Sonne schön roth ist.Ihr Sasst ist weinartig, und die Französin achtelsie sehr hoch.

t-l. K4zl.u5 lztiv-l, krMu oblünZo e cinercoferrugineo, 5i,cckarslo znili vclore. lnti t<. t-l.

«o,-,l/er 0« 5>omw- Der Fenchel - oder Anisa-xfel. Dieses ist eine mittelmaßige und etwuö lange»-re Frucht als der güldene Pippin, von graulichcerFarbe. Das Fleisch ist zart, und schmeckt gewürz-Xr haft