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^>) oder vier Schub hoch, und können also unter^ere vom gleichem Wachsthum gemischet werden.^>e lieben eine schattige Lage, und einen nassen-Soden.
. Man kan sie entweder durch abgeschnittene Zweig-en, ^oder aus Einlegern ziehen, wie bey den vori-gen Sorten gezeigt worden, und wenn sie sich be-wurzelt haben 7 können sie zwey oder drey Jahrein eine Pflanzschule gesetzet werden, damit sieetwas erstarcken, ehe nian sie dahin setzet, wo siebleiben sollen.
Die lezte Sorte ist eine grasartige Pflanze, wel-alle Jahr bis an die Wurzel abstehet, und wie-der im folgenden Frühling aufgehet. Sie wachst^ustg in den meisten Gegenden von Nordameri-ka, woselbst man die Wurzel lange für die Ipeca-Aana gebraucht hat, mit welcher diese Pflanze vielÄhnlichkeit zu haben scheinet: denn ans einigem^»ckenen Mustern von der wahren Jpecacuana, sozugesendet worden, scheinet zwischen veedsn inWsehung der Blätter und des Wachsthums derGanzen , wie auch der Früchte, wenig Unterschiediu seyn ; die Wurzeln aber sind an Form sehr un-terschieden.
In America wird diese Pflanze Fiebetwurzelbenennet; Doetor Tinkers ^raut aber, von dem^rzt, der solche zu erst gegen die Lieber gebrau-chet. Herr Dillenwo hat sie im i-tor v Kimmen-I'rivlieospermum geuennet, weil in jeder frucht^ey Saamen stecken.
Es ist eine sehr dauerhafte Pflanze, und vertragtalso die g.öste Kalte unseres Landes unter freyemHimmel, liebet auch einen leichten nassen Boden?
schattigen Ort, wo sie blos die Morgensoune^a.en kan. Sie treibt aus einer Wurzel verschie-dene Stengel, welche zwey Schuh hoch und auch^her werden. Diese sind mit la^lichten Blatternbesetzet, so in der Mitte breit sink, au jedem Ende^er in eine Spitze ausgehen. Sie wachsen paar-weis , und der Hintere Theil der Blatter umgiebt^e Stengel ganz dichte. Die Blumen wachsen andem Stengel herum , wo die Blatter ansitzen, wir-kelweis, und sind dunckelpurpurfarb / und wie ander Lonicera geformet. Auf sie folgen gelbe saffti-Le Beeren, in deren jeder drey Saamen stecken.
Man kan sie aus dem Saamen ziehen, welcher",ber insgemein ein ganzes Jahr im Boden bleibet,Ke er aufgehet, sonderlich wenn man ihn bis in denFrühling ausserhalb der Erde aufbehält , daher esdenn am besten ist, man säe ihn im Herbst, sobald^s er reif geworden. Man kan sie auch durch Thei-Wg der Wurzel vermehren; dieses aber soll nichtMr, als nur alle drey Jahre vorgenommen wer-ben, weil solches die Pflanzen schwächet.
l.vIU5.
Neue Sorten.
3» l-.orus liliquolz marilims lutes , fzci'6.
V-Ur. Meersteinklee, so wie der Cytisus aussiehet.ic>. l^cii^,8 siliczuis geminis, pereZNn». Loerk.
Frembder Steinklee, der an jedem Sten-gel zwey Schoten hat.
S. 516. Col. i» l. 2. von unten, ist dasVVort,'ünfte, wegzustreichen.
f ^ Col, 2. endiger sich der Abs«; : Auch die-f ^ ^ 5?» mir dem Vi?c»rc, reif, und hernach, .^mnien folgende Absäne : Die vierte Sorte ist^mhaft genug in gelinde» Wintern fortzukom-
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men, wenn sie in einem trockenen Boden an einemwarmen Ort stehet. Sie bringt jährlich vielenSaamen.
Die fünfte Sorte ist unter allen die schönste. Siewird bey drey Schuh hoch, und treibt holzige Sten»gel und Aeste, welche mit langen, schmalen, grau-en Blattern besetzet sind. Die Blumen sind duuckelkupferfarb, ja fast schwarz. Sie dauern, indemauf die erstm imme- andere soiqen, beo neun Mo-nate, so , daß die Pffanzen niemalen ohne Blumensind, als mitten im Winter, und dieses machet sieschazbarer.
Man kan sie aus dem Saamen ziehen, den manbald im Frühling in ein mäßiges Mistbeet säen seil,und wenn die Pflanzen zum Versetzen taugen, sollman jede in einen besondern kleinen Topfpflanzen,der mit leichter Eroe angefüllet ist, und in ein fri-sches Mistbeet eingraben, um sie zu treiben; manmus sie aber incht gar zu eingeschlossen halten: dennsolches wurde sie schwachen; <Wch mus man sie ab-hatten, damit sie die freye Lufft vertragen lernen,worein mai> sie im ^umo setzen kan , und im vjuliowerden sie zu blüben anfangen. Den Sommerüber können Sie Pflanzen m einem besecklen Ort,drausen stehen bleiben' im Herbst aber mus man siein die Winterung bringen: denn wenn sie unterfreyem Himmel stehen , machen sie die frühen Frö-ste bald verderben. Im Winker sollen diese Pst-m«zen in einer recht trockenen Glascasse gehalten wer-den , wo sie von Dunsten frey seyen : denn in dum-pfigem Wetter schimmeln sie gerne, und verderbenvon solchen auch össters. Daher sie denn selten ineinem gemeinen Gewachshaus Erhalten werden kön-neu, und sezt man sie in das Maehaus, so werdensie gerne schwach, und dauern nicht lange DerSaame dieser Pflanze wird insgemein in Engt landwohl reif, wenn die Sommer warm sind ; sollte eraber nicht gerathen , kan man die Pflanzen aus ab-geschnittenen Zweiglem ziehen, tie man in Töpfepflanzen , und in ein Mistbeet eingraben mus, wo-rinnen sie sich bald bewurzeln, wenn man sie beyder Tageshitze im Schatten hält, und aehörig be-gießet ; nachgehends aber mus man ihrer so warten,wie von den Saamenpflanzen gemeldet worden.
Die sechste Sorte :c- nun foi'ger rvas in unse,rcr Überfettung stehet, bis ans Ende des Ar-nckels.
Neue Zusiltze.
Die neunte Sone^ist eine zwevjährige Pflanze.In Portugal! und Spanien voird sie wild gefun-den, wo sie an den S^eküsten wachset. In Enge-land steht diese Sorte den Winter unter freyemHimmel selten aus, daher man denn die Pflanzenin Töpfe setzen, und selbige im Winter unter dieRahm eines Mistbeetes stellen soll, da man ihnenbey gelindem Wetter so viel möglich freye Lufft ge-ben kan, sie aber auch vor dem Frost verwahrenmus. Man kan sk durch Aussaung des Saamens imApril vermehren, welches in einem Beet von leich-ter Erde geschehen soll, und wenn die Pflanzen zumVersetzen taugen, kan man einige davon in kleineTöpfe pflanzen5 und in einen schattigen Ort setzen^bis sie Wurzeln gewonnen haben. Hernach kanman sie den ganzen Sommer über an der Sonnelassen, und ini Herbst in Verwahrung brin '.en^ ei-nige wenige Pflanzen aber kan man in das sreyeFeld setzen, an einen warmen Ort, wo sie in einen;gelinden Winter ohne Bedeckung bleiben können;diese draussen stehende Pflanzen blühen viel besser,und bringen gewisser Saamen, als die m den Töpfen.
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