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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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151
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^ 5ch schön glatt anleget, und die Strahlen nichtNnrck zuruckwirfft, verdienet den Vorzug.

a-6. Col. >. l. 8. Was die Tiefe der Sand-anbelanget, so ist es schon genug, wenn sieoder acht Zoll hat, bey einigen ist auch eine^ lcke von e.nem Schuh schon zureichend; aber^5?enn soll man allezeit unter dem Kies eine Lagevon Schutt machen, sonderlich wo der Boden feucht' denn in diesem Satt tan man nicht vorsichtig ge-seyn» den Boden der Wege mit grossen Stei-Kiese'n, Ziegeln oder andern Dingen, so man^ besten haben kan, auszufüllen, als wodurchb'e Nässe vom Sand abgeleitet wird, daß er bey"assein Wetter, keine Lachen bekomme.

..Bey Anlegung der Sandwege, bat man sorg-Mgst auf die Ebene des Bodens zu sehen, s>,dieselben nach den Hang des Bodutv zu , av-^^'gich gemachet werden, damit die Nasse leichtHausse: denn Unterlast man dieses, so bleibt dasHasser nach starcken biegen zieinlich lang stehen,^ sie den» nicht zu brauchen find, sonderlich wenn^ Boden von Natur feucht oder fett ist. IstArider Boden eben, und ist kein Hang da, die^sse abzuleiten, so ist es gut an den Seite» der-ivege, in gehöriger Weite, Sencksteine zu setzen,A die Nä'^e abzuführen. Und wo der Boden von'Mur trocken ist, daß das Wasser bald versin-"kt > so kan man die Rinnen der Sencksteine so^richten, daß das Wasser in Teiche geleitet^erde, da es sich denn in kurzem verlauffen wird.

einem nassen Boden aber, soll man unter ders^de solche Wasserfurchen machen,, die das Was-^ in die nabe liegende Teiche und Gräben führen:^nn wenn man hiermnen nicdt gute Vorsicht l>rau-so sind die Wege niemalen schon oder tauglich.

^ 476 Col. i. l. 28. fege siarcApnl/Merzen.

Herr L.innaus hat dieses Geschlecht also benen-dem Herrn Lran. isio I^iggeiar zu Ehren,^ches der Oberausseher der schonen Pflanzengarten^ Herrn Beaumonr in -solland gewesen.

Der Characrer ist:

^!ie ist an verschiedenen pflanzen männlichenwelbllci)tn Geswlect>rcs. Der Aelch jcdes^^>chle^>ccs bestehet aus einem Blärlcin, wel-in fünf auvg<hoire Abschnitte zel theilet ist.jedes «vestHle^res bestehen aus fünf5^äclein, und sind wie ein IVasjerkrug gefor-Die männlichen Bllimen haben in ihrerk'icre eine stumpfe Drüje, die aus drey Stü-bestehet, wovon die mittlere gros, einge-rückt und gesät bcr ist. Dlese sizr unren an den^^rlein, und ist mir Zehen kleinen Laden um-«kben. Die weiblichen Blumen haben einen^ndlichtt,, Srenipfel und in der Heitre fünf. ^'ssel, woraus hernaÄ> eine raue rundeLruchtso sich an fünf Theilen öffnet, und ein^sh hat, welches mir eckichren Saamen an,^suller ist.

Die Sorten sind:

. - MZ8. I^in. I^lort. Liilk. Die Kig-

^>a das Mannlein.

v kcLlnmz. !.in. ?Iorr. Die^Welaria das Weiblein.

^Diese zweyerley Pflanzen wachsen aus einerley""d sind daher nicht für zwey vericbie-^orten ju hatten. In den englischen Gär,

kl. ,5t

ten ist die männliche Sorte die gemeinste, die an-dere aber für jetzo ziemli b rar.

Diese Pflanze ist seit etlichen Jahren in ei-nigen guten Krautergarten gehalten worden , undwar unter folgendem Namen bekannt: Kvon mosKnis ^tliiopic» 5ems,ervir^nz, fru^u qlc>bc»soscsbrc», fulij8 szliciü rißiäix ^ rrzri"-. oder der im-mergrüne unächte Spindelbaum aus Aerhiomen,mit rauer runder Frucht, und steifen ausgezack enWeidenblattern; keinen eigentlichen englischen Ma-nien aber haben wir nicht.

Es wird diese Pflanze zu einem B-um, der ?isnen holzigen geraden Stamm hat, zeken bis zwölfSchuh Hoch wird, und einen regelmäßigen Wipfelbekommet. Die Zweige sind mit lamNichten stei-fen Blattern besetzet, welche einigermassen mit denBlattern der langblätterigen Bergweide überein-kommen, so an ihrem ,)iand ausg-'zackr sind Ober aber glcich immergrün genennet wird, so fall.'Ndoch seine Blätter im Früksabr, kurz vorher ehedie neuen kommen ab, so, daß die Baume ein Mo-nat lang ooer anch langer keine Blatter haben,oder doch nur wenige an ihnen hängenbleiben. DieBlumen so gclblichtgrün sind, kommen im Ialio,und balc> nach ihnen die ,vrn ht; aber der Saamewird in Engeland nicht reif

Dieser Baum ist uripi inglich aus Aerhiopiengekommen, und ist also zu zart, den Winter hindurchin diesem Land in freyer Lufft auszubauen,; dochwill er nur gegen strenge Kälte verwahret seyn, daherman ihn denn in dem nämlichen Gewächshaus, wl>die Myrten und andere dauerhafte Pflanzen imWmter gehalten wreden, erhalten kan. Wennman aber diese hinaussetzet, kan er ebensals hinaus-gesetzet, und gleich ihnen besorget werden.

Man kan ihn durch Einlegung der zarten Schos-sen vermehren, sie brauchen aber insgemein zweyJahre, bis sie sich bewurzelt haben / daß sie vonden alten Pflanzen abgenommen werden können.Ich habe auch einige Pflanzen aus abgeschnittenenZweiglein e> zogen, die ich im Herbst eingesetzet habe;sie brauchten aber fast über ein Jahr bis sie sichbewurzelt hatten, und nur wenige schlugen davonan, ob ich gleich etliche derselben, zu verschiedenenZeiten eingesetzet habe.

Herr L.mnaus hat dieses Pflanzengeschlecht als»benennet, dem Herrn I. Ch. Zxlein aus Danzigzu Ehren, der ein grosser Liebhaber seltener Pflan-zen ist. ^ ^

Der Characrer ist:

Sie hat eine aus verschiedenen Zwitterbln-men zusammengesezre Blume , welche in einemwalzenförmige»» schuppigen Relch eingeschlos-sen sind. Die Blumen sind löbliche, und er-strecken sich etwas über den Fxelch, sind auchdaselbst in fünf Theile zerschnitten In derNArre jeder Blume siyer der Srempsil, denfünfLaden umgeben, und der hernach zu ei-nem langlichten Saamen wird, der mir einerlangen Vl?olle besetzet ist.

Die Sorten sind:

!. folüz lznccolzn'z plam'8, czule Isv!

ventricolo. I.M. ttort Llill. Die Kleinia mit plat-ten spiesformigen Blattern, und einem glatten di-cken Stengel.

2 soliis czrnolis plsnis ovztc»»vblon»

xi5. I^in. ttorr. LM. Kleinia mit langlichten, ey-Pp z. löuni,