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Dieses Pflanzengeschlecht bics sonst bey den mei-sten botanischen Scribenten Ornnz 8oli5, alieineda dieser Name aus zweyen Worten bestehet, hatHerr Dnnaus l-leli^nrliu« daraus gemachet, einigehaben dasselbe auch tteIi«riop>um genennet, wel-chen Nanlen nui» ein anderes Pstanzengeschlechtführet, so von diesem sehr unterschieden ist.
Der Character ist:
Der Reich der Blume ist schuppiche, und dieSchuppen liegen wie Dachziegel übereinander.Die Blume ist strahlenförmig. Die äusserenSrrahlen smd^eidlein, die aber in der Schei-be sind Zwitter. Diese sind röhrichr, und sitzenauf dem Everstock, welcher oben mir zweykleinen Slätlein besehet ist. ?lus selbigem wirdhernach ein langlichrer, stumpfer, eckichrerSaame, wovon jeder in einer besondern Zelles!r;er, fo, daß wenn der Saame herausgestos-sen worden, die leeren Zellen einen Honigwa-ben vorstellen.
Die Sorten sind:
1. rzciice ZNNUZ. I^in. Vir. Jahr-liche Sonnenblume.
2. rsäice tereti, inttexz, perenni.I^in. ttorr. clits. Gemeine beständige Sonnenblu-me.
?. rzäice sulifvrmi. l.in. tiorc.
Hohe, breitblätterige, beständige Sonnen-blume.
4 toliig ovzti8, zcumin -,ri8, 5er-
rati8, peäicuü« WnZill'imiz. t>wr. virZ. Sonnen-blume mit eyförmigeu, spitzigen und ausgezacktenBlättern, und langen Stielen.
5. ll?.l.iäN7NU8 soIÜ8 YVZN8 creriZti8, lrinervii8,fc.'kri8, lqzmi« c.ilvcini5 ereÄ-s, !onAiru6ine clisci.rior. VirZ. Sonnenblume mit eyförmigen, gespal-tenen rauen Blättern, so drey Ribben, und einenschuppichen Blumenkelch haben.
6. toIÜ8 Ianceowri8 fel^Iibuz. l>lor.Vir^. Sonnenblume mit lanzenförmigen Blättern,so dichte am Stengel wachsen.
7 I4Ll.l^7NU8 foli,8 oblonzo-ovzti8, sczbri«,rzäice repente. Sonnenblume mit länglichteyför-migen, rauen Blättern und kriechender Wurzel.
8. Ni.18 r^ice ttibcrciH. l^-m.I^orr.
Sonnenblume mit knollichter Wurzel, insgemeindie Artischocke von Jerusalem.
Hierauf folget, was in unserer Übersetzungim ersten Theil, S. Col. i. stehet: Allediese Sorten:c. der darauffolgende Absaz aber,fangt in der neuen Ausgabe also an: Da dieerste Sorte eine »ahrliche :c.
v^ach dem Absaz : in Julio:c. stehet in derneuen Ausgabe folgender: Es giebt von dieserSorte verschiedene Spielarten, weli'e an Farbeder Blumen und am Saamen unterschieden sind.Einige haben Schwefelgelbe Blumen, andere gel-be , einige blässere und einige duncklere. Bey eini-gen ist der Saame schwarz, bey andern aschfarb,und manchmalen gestreift. Unter allen diesen Spiel,arten, giebt es einige recht gefüllte, und einige miteinfacher Blume; da sie aber immer gerne änderstspielen, und von der Sorte die man ausgesäet bat,abgehen , so hat man sie nicht für besondere Sortenzu halten. Den Saamen soll man von de.: gefüll-ten Sorten sammeln; weil die meisten Pflanzen, so
aus diesem Saamen wachsen, gefüllte Blum^bringen werden.
Der Saame dieser Sorte ist ein trefflichester für das zahme Fettervieh , wenn man also vieldesselben sammeln kan, wird man ihn, wo viel Ge-flügel gehalten wird, wohl nutzen können.
Die übrigen beständigen Sorten :c.
Der Adsa;, die neunte, zehende :c, fängt in derneuen Ausgabe also an: Die dritte, vierte, fünf-te, sechste und siebende Sorte, verdienen auch:e.
Der lczre Absaz: Die siebenzehende Sorte tt»ist ausgelassen.
S. ?98 Col. z. ist am Ende dieses Arti-ckels, zu den, Absaz: Die fünfte Sorte, nocvhinzuzusetzen: Diese zwey Sorten wenden voneinigen neuen Autoren mit einander verwechselt.
S. z9?. <Lol. 2. l. 2z. von unten, ist der er-ste Absaz also verändert: Die zei ende Sorte istin Irland gefunden worden, wie sie denn auch inandern Theilen von Europa sehr gemein ist.
Die vierte Sorte ist die schönste von allen euro^paischen Sorten, aber aucb die seltenste, indemman sie nicht leicht in einem Ga'-ten der mittägigenGegenden antrifft; weil sie eine Einwohnerin dernördlichen GrasjaMten ist. Wild habe ick dieseSorte in dem Thiergarten zu Burrough-Hull,bey Rirbv Lonsdale, dem Her? nfiz des RittersRoberr Fenwick angetroffen. Man kan sie vonden Plätzen, wo sie urspringlich wachsen, entwederin, Frühling, so bald sie zum Vorschein kommen,oder im Herbst, wenn ihre Blätter zu welcken a>^fangen, in die Gärten versetzen. Wenn man sieaber im Frühling versetzet, hat m.m so gfältigst da^hin zu sehen, daß man an ihren Wwzeln einengrossen Erdballen hangen lasse, sonst schlagen sienicht an. Man soll diese Pflanzen in schattige nasseOrte setzen, in einen starcken ungedungten Boden,da sie denn etliche Jahre dauern, und zu Ende deSSommers ihre Blumen bringen werden.
S. zsy. 1. ist der Absaz : Die eilfteS»^te, gleich anfangs also verändert: Die fünfte,secbste, eilste, zwölfte, dreyzehende, vierzehende,und funfzehende Sorte :c.
ttki.i^k0k0!i)L8 NV5V^I5. Hier wird der
Leser auf ttelleboru8 verwiesen.
S. ttelleboruL.
Neue Sorten:
!!. 55rl.l-ck0?<U8 tdliis Zl>ZuIzri5 mulei6<ji5, flo^xlobolo. I^in. Illort. Llilf. Kugelranunckel.
12. I^Ixi^k!U0KU8 ilore kolio inliäenre. l^in.
Cliff. Winterwolffswurz.
Dieser Artickel hat folgende Veränderung gelitten»
Die erste, zweyte und eilste Sorte wachsen Averschiedenen Theilen von Engeland, sondertaber in den nördlichen Grafschafften wild.^ Die e^und zweyte wachsen urspringlich in Waldernschattigen Gegenden; die eilfte aber in sehr feucht^Wiesen und an den Bächen. Ich habe diesein Menge an der Brücke zu Rirdy Lonsdale awBach gefunden.