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oder Monate bis in den Februcnimn , ^amit fort-Walren. Diejenigen aber, welche man ;u En^e desV^veii^.bers, oder Mit Anfang des Decembers"necket, kan man an einen schiefen Hu^el etwasder Hecke entfernet pflanzen: denn w^iiu es ge-undes Wetterist, werden sie nicht vor Weihnachten^workommen, daher sie denn auch nicht so vielGe-Mr als die erste oder zweyte Eaat auszust.ben ha-'en, welche um diese Zeit schon ziemlich hoch seynwerden. Die nämliche bereits gegebene Anweisung!vird hinreichend genug seyn ; nur ist nocb zu beob-achten, daß die grösseren Bohnen weiter von eiian-gepflanzet werden müssen, als die kleineren; wie5"ch , daß diejenigen, welche zu erst gcpflanzet wer-^n, näher beysammen stehen müssen, aus Furcht>>e wogten misrathen. Wenn man also nur eine ein-^ln? Reihe pflanzet, kan man die Bohnen zwey Zoll^lt von einander Hecken , beym dritten oder vier-en Pflanzen aber können sie drey Zoll weit von ein-leider stehen. Und wenn man sie, quer über einen^ugel, reihenweis p^anzet, so-ien die Reihen dritt-halb Schuh von einander gemachet werden; beyWlndsordobnen aber soll man zwischen den. u'ihen um einen Schnh mehr Raum lassen, und^ den Reihen die Bohnen fünf oder sechs Zoll weiteinander pflanzen Manchen wird diese Weite^os zu seyn düncken, ich kan aber, vermög einer^kljährigen Erfahrung versichern, daß das namli-."'e Stück des Bodens mehrere Bohnen bringenwenn sie in dieser Weite gepsianzet werden,^ wenn inan doppelt so viel Bohnen gestecket hat-In Wartung der lezeren Saat, bat matt vor-'^Mlich dafür zu sorge», daß sie vom Unkraut, undander« Pflanzen rein gehalten werde, weil sie ih-An die Nahrung nehmen könnten; daß man die^de um sie aufHaufe, und dieselben, wenn sie blü-oben abkneipe: denn laßt man den obern Theil^wachsen, nimmt er den untern Blüten die Nah-Mg, und dieses hindert die Bohnen an ihremWachsthum, so, daß nur die obern Theile derRan-tragen. Auch hat man bey Pflanzung der le-Urn Bohnen noch zu beobachten, daß man vor die-j den fettesten Boden wähle: denn pflanzt man sieein trockenes Erdreich, so wird selten viel aus ih-nen.
. Dieses lezere Pflanzen soll vom Februario an bisdie Mitte des Mar , alle vierzeben Tage vorge-kommen werden, nach welcher Zeit es insgemein^MPflanzen zu spat ist, wenn man nicht einen recht'eilen und feuchten'^oden hat- denn in einem war-trockenen leichten Sand, werden alle die lezernlohnen, von den s^warzen Jnsecten insgemein an-griffen, welche den ganzen obern Theil der Ran-gen bedecken, und solche bald verderben machen.. Wenn man den Saamen dieser Bohnen zum Aus-halten sammeln will , so!! eine genügsame AnzahlReihen nach d r Menge, die man verlangt, da-ausgesetzet werden. Diese muß man eben so war-ben, wie diejenigen, die man zum Verspeisen bestim-mt hat. Doch soll man keine von diesen sammeln,es gleich so sparsame Leute giebt , n elche alle früh-ulkige Bohnen zum verspeisen sammeln, und diespa-zum Aussäen aufbeben: denn diese werden nie-mals s» gros und schön als die ersteren, so, daß wennman sie verkaufst, sie lange nicht so viel gelten als die^dern , und was man also in Ansehung derer, soverspeiset, gewinnet , das geht wieder an de-"en.die man zum Aussäen sammlet, verlohren.
VZenn der Saame reis ist, soll man die Rancken^Wehen, und an eine Hecke hangen, daß sie ttvck-
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nen , webe» zu beobachten, daß man selbige allezeitum di n den dritten Tag umwende, damit sie fein gleichtrockenen. Hernach kan man sie ausdrescken, undzum Gebrauch reinigen, oder so lange in eine Scheuerbringen , bis man mehr Zeit hat sie auszUdreftken.Hernach soi! man den Saamen durchgehen, wasnicht A on ist heraus nehmen , und den besten zumGebrauch, vder Verkauf aufheben.
Es ist sehr rathsam den Saamen aller Vohnensor^ten zn verandern, und in den nännichen Boden nichtlange einerley Saamen zu säen, oder von solchenaufzubehalten: denn er schlägt nicht so wohl an»Wenn also der Boden, worein man Bohnen pflan-zet, fett ist, so ist es gut Saamen au? einem rech-teren Boden zu nehmen, und so auch umgewandt.Auf diele Weis? werden nicht nur meh'', sondernauch schönere Bohnen wachsen, welche nicht so leichtausarten.
Nachdem ich nun gewiesen haben , wie die Gar-?tendohnen zu ziehen seyen, so wil! ich auch zeigen,wie man die Rosbohnen in den Feldern bauen soll.
Die Rosbohnen lieben einen starcken nassen Bo-den nnd eine offene Lage: denn in einem trockenenwarmen Erdreich, oder in kleinen umzäunten Or-ten , wo sie gerne brandig werden , wachsen sie nie-malen gut, werden auch vielmals von einem schwa -zen Jnsect angegriffen, welches die Pachte denscbwurzen Delphin nennen. Diese Znsecle findensich offt in solcher Menge ein, daß sie die Ranckender Bohnen, sonderlich den obern Theil, gänzlich be-decken, Uud wenn dieses geschiehet, wird selten etwasaus den Bohnen; im freyen Feld hingegen, wo fetterBoden ist, geschiehet solches selten.
Diese Bohnen säet man insgemein in einen frischumgerissenen Boden, weil sie das Erdreich zart ma^chen und das Unkraut ersticken, da den» der Bodendurch eine solche Saat von Bohnen viel beßer fürdas Korn gemachet wird, als er vorher gewesen ,sonderlich wenn sie nach der nenen Art gesäet undbesorget werden , mit dem Grübleinspsiug (Vi-ill-plou^b) und der Frettpfiug (ttc-rle köe) derenmansch bedienet, den Boden zwischen den Reihender Bohnen umzurühren, wodurch das Wachsthumdes Unkrautes gehindert und die Erde zu Pulverzerrieben wird, da man sich denn mit mehrerer Ge-wisheit Hoffnung machen kan, eine grössere Mengevon Bohnen einzusammeln ; der Boden aber wirdzu allem, was man in ihn zu säen willens ist, beßerzubereitet.
Die Zeit, die Bohnen zu säen, ist von der Mittödes Fcbi narn an , bis zu Ende des Merzen, nach-dem der Boden seiner Natur nach beschaffen ist.Ein starcker und nasser Boden soll allezeit zulezt be-säet werden. Insgemein braucht man, einen Mor-sgen Landes zu besäen , drey Scheffel Bohnen; al-leine man muß doppelt so viel säen , sonderlich nachder neuen Art; ich will aber zuerst zeigen, wie mannach der alten Art zu verfahren habe, und denn eineAnweisung geben , wie man nach der nenen damitumgeben soll. Nach derManier, nach dem Pflügenzu säen, da man in die Furchen saet, müssen dieFur-chen nicht über fünf, oder aufs böcbste <1"! s Zoll tiefgemacbet werden. Wenn der Boden kürzlich um-gerissen worden > so pflegt man ibn insaemein baldim Herbst zu pflügen , und läßt ibn in Beeten bisnach 'Meibnacbren liegen, bernacb wird er mit en-gen Furchen gepflüget, und der Boden glatt anae-legt. Dieses zweymalige Pflügen macht den ^odenfür die Bohnen zart genug, und das vrittemal M'-Ce » gtt