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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
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an den ^>flan;en bangen, die mit den grünen Blät-tern dänische,' sind, ein feines Ansehen machen.

^Lenn diese Staude in einem Gedeckten Ort ste-h c, oaue-t sie !!> freyer Lussr, treib: auch sehr wohl.M.ul vei M'l'ret sie vorachmlich durch das Einlegen,weil der Saame ein ganzes Jahr im Boden blei-bet, ehe die Pflanzen zum Vorschein kommen.

In dem Characrer sind die IVorte: DiesenKennzeichen:c. ausgelassen.

Der Sorten sind in der neuen Ausgabe nurneune, weil unsere neunre ausgelassen ist, unddie zehende zur neunten geworden.

S. ;-4. Col. z. l. 20. sind die tVorce: oder

von :c. ausgelassen.

G. Col. i. ist der Absaz: Die achte:c.also vc» ändert: Die achte, eilfte, zwölfte unddreyzehende Sorte, wachsen urspringlich in den war-men Teilen von Zlmcrica, daher sie denn in En-gei -.nd in freyer Lufft nicht gut thun. Man mussie in Töpfen halten, und im Winter ins Gewacvs-ha'is setzen, und wenn sie bey kaltem trüben Wet-ter nicht in maßiger Warme sieden, lauffen sie vomDampf gerne an, wovon sodenn ihre Stengel ver-derben. Die achte Sorte ist eine kriechende Pflan-ze , daher sie unterstützet werden mus , da sie dennsxben bis acht Schuh hoch wird.

Die zwölfte Sorte wird eine grosse Staude. Ih-re Blatter smd so gros, wie die Blatter des Maul-beerbaumes , und da auch die Blumenbüschel groSsind, und am Ende der Schossen wachsen, machetsie, wenn sie blühet, ein gutes Ansehen. Wenn sieaber nicht in einem maßigen Glashaus stehet, trei-bet sie nicht.

In dem Absa;: Die neunte :c. ist die Vierze-hende Sv' te ausgelassen.

k^t'?IO><vl^. Lurninz l'korn/ » plant.Brennende Dornpflanze.

Diese Pflanze wurde vom König Iuba, demVattcr des Prolomai/ so beede in Mauritanienregieret H.Vden, also genennet. Ihr Arzt hies Eu-phordus. und sein Bruder der Anronius Mu-ss, soll Augustun, mit dieser Pflanze curiret haben.

Der Characrer ist:

Der Reich der 2)lume bestehet aus eineinDlärlein, und ist am Rand in vier bis fünfTheile gerheilct. Die 2)lume hac insgemeinvier dicke, stumpfe Vlarlein, so rief ausgezacktsind. Mitten in der 25lume siyet der Stem-pel , den viele Fäden umgeben, und welcherhernach zu einer rundlichren Frucht wird, diedrey Fächer hat, in deren jedem ein rundlich-ter Saame stecket.

Dieses Pflanzengeschlecht ist kupborbium genen-net worden ; welches der Name des Gummi ist,so in der Arzeney gebraucht wird ; weil aber Vil-nius die Pflanze KupKvrbiz genennet hat, um sievon dem Gummi zu unterscheiden, hat Herr Lin-naus glichen Namen behalten, und diesem Ge-schlecht alle die Sorten der Wolffsmilch beygese-zet; weil dü'se zwey Geschlechte dem wahren Cha-racter n>uh übereinkommen. Wir haben für die-ses Geschlecht keinen guten englischen Namen, da

eu

aber Parkinson dasselbe die brennende Dornespflanze genennet; habe ich ihn auch hergesetzet dechda der lateinische Name von den Gannern awgemeinsten gebraucht wird, will ich ihn auch beha!-ten.

Die Sorten sind:

i. ?ui>nc>kkiä, zculeata, rrjznßulzris, iubnuäZ,zrticul^r^ , ramjs pzcenribuL. I_.in ^lort.Die stachlichte, dreyeckichte, knotige Euphorbia,mit ausgebreiteten Zweigen, insgemein das wahreEuphorbium der Alten.

t.u?5Zl>kLlä zculeztz, czuzcirznliulzsi's riucl^«

l-lvi-r Die nackende, viereckichte, stachtlichte Euphorbia, insgemein das canarische Eu-phorbium.

z. aculestz nucla, triznzulzriz. arti-

culiit,, rzniis t-rcAis. Die dornichte, knotige,

dreyeckichte Euphorbia, mit ausrecht stehenden, na^ckenden Zweigen

4. zculeztz , nu6z muIrsnAuIzri^»

sculeiz geminztiz. I.in. l-iork. (.lil? DoriÜ6)teEuphorbia, mit vielen Ecken, an welchen die Dor^nen paarweis wachsen, insgemein das fackelförmi?ge Euphorbium.

s. Lui>»vksi^ zcule-tta lcminutj,. »iiAiilig obli-czue tuberculütiz l in ttort l Ijff. Die dornichtl',halbnackichte Euphorbia, mit schregknopsichten Eck-en, insgemein das Euphorbium mit dem Olean-derblat.

6. aculeztz nu6, , ieptem > zngulz-ris, lpinis sc,l>t!,rii?i subulzti« iloriserig, I-inciil?' Die nackichte, dornichte Euphorbia, mit lan-gen einzelnen Dornen, so an ihren Enden Blumentragen.

7. Kui>nc>kkiz inerwis tetiz, tuberculix imbri'catis, foliolv linearj inttru^iz l _in. l-lor^ (.lilk.Euphorbia ohne Dornen, welche Aiegeiweis mitKnoten besetzet ist, und schmale Blatter hat, ins-gemein das Medusenhaupr.

8. Luruonniä humiliz, rsmis plurimis squzmo-tiz, iloribu! tess .Iibuz. Zwergeuphorbia, mit vi l 'tlschuppichten Aesteu, und Blumen, so ohne Stengelwachsen, insgemein das kleine Medusenhaupt.

9. Lu?non,siz kumiliz, rzmulis pstull5, rubel"cul,n-. Zwergeuphorbia, mit ausgebreiteten Zwel>gen, die voll Knoten sind.

10. ereäks, nukjz, oetznZulzris spi'n,8 geminz riz , zclunci, , storibus leKililzuz. Na-ckende , ausrechte Euphorbia, mit acbt Ecken, somit kleinen krummen Dornen paarweis besetzet ist,und Blumen ohne Stiel traget.

11. kupnokMä inermis fi-uticoü», ll bnuclA,firmi! ercA» , rsmis pzruü;. clctern inzte coN'

fertir. I^ia. ^ort Lliss. Staudige Euphorbia ohr>eDornen, mit dünnen Zweigen, so sich mit Büschel«»endigen, insgemein indianische Baumwoiffsmilch.

12. kupnokLl.x inermiz fruticokl nucla,M'Z v lubilis. cicztrjcibus oppc)iitis. tic>rt,

Staudige, nackichte Euphorbia, mit glatten, krie«'chenden Zweigen, insgemein die indianische krie^chende Wolffsmilch.

,z. ^Ul>ttc>^ei^ inermis fruticolz, feminuäz, 6l>'tormis, tlzcciclz, faliis zltcrniz. I-in. t-iorr. Ll>"'

Staudige Euphorbia ohne Dorncn, mit rundenschlafen Zweigen, so unten nackend, oben aber we.^selsweis mit Blättern besetzet sind, ms^emem Bautti-wolffsmilch aus Mauriramrn.

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