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Es bringt diese Pflanze sehr wohl reifen Säumen,wodurch dieselbe gar leicht, sowohl als durch abge-schnittene Zweiglein, in einem der Sommermonatevermehret werden ran.
In gelinden Wintern kommet die sechste Sortedraussm fort, bey strengem Frost aber gehet sie da-rauf. Um also selbige zu erhalten, soll man im Win-ter eine oder die andere Pflanze in Verwahrungbringen. Sie lasst sich leichtlich aus dem Saamenziehen.
Die 7. 8. und 9. Sorte, haben in der neuenAusgabe folgende Namen:
7. pu!>'anr!il.i8 müjor, ilore zuieo. L.!i. i'. Grosse, gefüllte, goldfarbe Ringelblunie.
8. tluribus rctlexjz. <D. ö. Ringes
blume mit zuruckgebogenen Blumen.
9. störe mixro. d. L. Bunte Rin-gelblume.
Von? ersten Absa; unserer Übersetzung, stnddie vier ersten Zeilen weggelassen , weswegener also anfangt: Dieses finülauter jährliche Pflan-zen :c.
S. >6l. Col. 2. l. 9. ist dieser Absa; folgen-derinassen verändert: Die siebende und neunteSorce sind sehr schöne jährliche Pflanzen; man kansie im Frühling in ein Beet oder Rabatte säen, wosie bleiben sollen : denn sie treiben selten wobl wennsie versetzet werden. Es können einige wenige Pflan-zen von jeder dieser gefüllten Sorten der Ringel-blume in grosse offene Rabatten gesetzet werden, inwelche die dauerhaftesten Blumensorten, so wenigWart brauchen, gepflanzet werden, wo sie denneine anmuthige Mannigfaltigkeit machen werden.
Unser Absa? : Die neunte Sorte .'c> ist wegge-lassen , an dessen Srelle aber ist folgendes ge-kommen :
Wenn man den Saamen dieser gefüllten Sortensammeln will, hat man insonderheit darauf zu sehen,daß man die am starcksten gefüllte Blumen, und diedie schönsten Farben haben, dazu wähle.
Die gemeine Ringelblume wird manchmalen zurArzeney gebraucht; sonderlich aber werden die Blu-men viel in der Küche genutzet. Zu dieser gedoppel-ten Wucht sind die einfachen Blumen vorzuziehen,indem sie starcker vom Geruch sind, und den Sup-pen einen besseren 'Geschmack geben.
Diese Sorten verändern sich gar leicht, sonderlichwenn man den Saamen nicht sorgfaltig sammlet,und wenn der Saame vsslers verändert, und auseinem Garten in den andern, der etwas entlegenist, gebracht wird, ist solches ein Mittel die Varie-täten um so viel besser zu erhalten.
Dieser Artickel ist ausgelassen, undder Leser wird auf verwiesen.
Diese Pflanze hat Pater plumier, dem JoachimCamerario zu Ebren also genennet, der em nürn-kergjscher 2)oranist und Arzt gewesen, und deni'Narrdiolum lateinisch und veursch, mit neuenAbbildungen der Pflanzen, und vielen Anmerkun-gen herausgegeben. Wir haben für selbige keiuenenglischen Namen.
Der Characrer ist:
Der Aelch der Blume ist in zwölf spigigeTheile zerrhetler; die Blume istrohrichr, undbestehet aus einem Vlaclein, offner stch oben,
und theilet sich in fünfTheile. Aus dem Grundder Rohre entspringt ein Stempfel, der einendoppelten N.eiin hat , und mir fünfkleinen La-den umgeben ist. Aus den Keimen wird her-nach eine doppelte Schöre, in welcher r>ielekleine, fchuppenweis aufeinander liegende Saa-men enthalten sind.
Die Sorten sind:
k. l^to m^rti folio. plum.k^ov. t-en«
Die Cameraria mit dem breiten Myrtenblat.
2. linariX fojjo. I'lum.I^ov.
(Zen. Cameraria mit dem schmalen Leinkrautblat.
Diese beede Pflanzen wachsen in den warmestenGegenden von America. Die erste Sorte wachstbäuffig in der Insel Luba, aus welcher mein ehe-dem werthester Freund D- tDilh. Houstoun dei»Saamen mit nach Engeland gebracht hat. Es isteine niedrige Staude, die selten über vier oder fünfSchuh hoch wird, und ihre Blumen am Ende derZweige in kleinen Dolden träfet. Wenn man dieBlatter und Stengel dieser Pflanze abbricht, gebensie einen milcbichten scharfen Saft von sich, der fastden Saft des Hundskohls gleich kommet.
Die zweyte Sorte wachst hauffig in der Insel""lamaica, wie auch in einigen französischen In-seln. Sie wird höher als die erste Sorte; aber ihrHauptstengel ist nicht so holzig.
Es werden diese Pflanzen aus dem Saamen ge-zogen, den mau aus den Orten, wo sie wachsen, an-schaffen mus : denn in Enge land wird ihr Saamenicht reif. Man kan sie auch aus abgeschnittenenZweiglein nehm, die man in einem der Sommer-monate in ein Mistbeet setzet Sie wollen ein Loh-glashans baden denn es sind sehr zarte Pflanzen;bey warmen Wetter aber mus man ihnen viel Lufftgeben.
Neue Sorten.
29. minor znnuz, folii» incilis.
»ist. Kleine jährige Glockenblume mit eingeschnit-tenen Blattern.
ZO. pcnrzsomü , störe smpülsimo.
Ibrzcicz. lnü. k. l-i. Fünfeckichte Glockenblume,mit grosser Blume.
S. 16?. Col. 2. l. 4. von unrev sene nach,machen : Die gefüllten Sorten werden nur allein«?durch Theilung der Wurzel vermehret.
Dieser Arrickel ist ausgelassen,»ind der L.escr wird auf l-surus verwiesen.
Nach dem ersten Absaz: Diese Pflanze:c.folge nunmehr: Der Hanf wird allezeit in einentiefen, nassen, fetten Boden gesaet, dergleichen esin Holland , in^incolnshire, und in den Sümpfender Insel Llv giebt, woselbst er mit grossen Nu-tzen gebauet wird , wie er den., auch in andern Geigenden von Engeland, wo dergleichen Boden ist,gebauet werden könnte; aber in einen leimigen,oder steisen nnd kalten Boden, wächst er nicht. Erwird für sehr gut zur Ausrottung des U>krauts ge-halten, saugt aber das Land gar sehr aus, so, daßman ihn nicht zweymal hintereinander in den näm-lichen Boden säen soll.
Der Boden, worein man ihn säen will, mu<5wohl umackert, und zart geeget werden ; um dieMitte des Aprils ist er gut zu säen' drey Scheffelsind für einen Morgen Landes zur Aussaal genug'
Zum