Worte«, und manchmalen in einem einigen bestehen, nicht rorl ey gelassen oder
übersehen habe; was aber die neuen Arttckel anbelanget, w snd dieselben alle,
mit eben dem Ziels und ;nit eben der Sorgfalt, von mir übersetzet worden, mitweicher ich die beeden ersten Theile ausgefertiget habe.
Unterdessen mus ich doch auch melden, daß ich ein paarmal einen Fehler be-gangen, indem einige Absähe cus neue Zusähe von mir übersehet worden, weichees doch nicht sind, und bereits in den beeden ersten Theilen stehen. Dieser Fehlerwird mir, wie ich hoffe, um so viel ehender zu vergeben seyn ; weil der Auetordieselben in der neuen Ausgabe an einen andern Ort gesehet, als derjenige ist,in welchem sie, in dem Exemplar, nach welchen! ich meine Übersetzung gemachet,gestanden hatten. Da ich sie nun in der neuen Auegabe fand , in meiner Über-setzung aber vermißte, so hielte ich selbige für neu, übersehte sie also , und schicktedie Bogen, dem eilfertigen Setzer ,und fand erst, alt sie bereits abgedruckt waren,im Fortgang meiner Arbeit, daß ich umsonst gearbeitet hätte.
Dieses ist vornemlich in den Artickeln Mauer und vws geschehen; und ob ichsolches gleich nicht ohne Verdrus innen wurde, verminderte sich derselbe doch wie-der in etwas, als ich wahrnahm, daß ich diese Absähe, das zweytemal, fast miteben den Worten, als das erstemal übersehet halte; weil ich glaubte, ich hattedurch diese gedoppelte Arbeit doch in so ferne etwas gewonnen, daß sie zu einemBeweis dienen könnte, es wäre meine Übersetzung mit gehöriger Sorgfalt aus-gearbeitet worden.
Da Herr Miller seiner neuen Ausgabe auch den, von ihm znfammengetra»genen, und besonders in kleinerem Format herausgegebenen Gärtner-Kalenderam Ende beygefüget hat: als habe ich auch solchen diesem dritten Theil anzuhängennicht für überfinßig gehalten: denn obgleich in jedem Artickel des Werckes selbst,die Zeit,zu welcher eine Pflanze gesäet, versehet, in die Winterung gebracht ?c. wer-den mus, bereits angezeiget worden: so kan doch, ausserdem daß ein vorsichtigerGärtner, in diesem Kalender, alles beysammen findet, was er in jedem Monatzu thun hat, die Durchblätterung desselben , auch deswegen nühlich seyn; weilm sochem mancherley gute Regeln und Handgriffe vorkommen, welche man theilsleichtlich beyDurchiesung eines Artickels überstehet; theils aber auch in dem Werckselbst nicht alle findet: überdem aber, so hat auch der Herr Verleger geglaubet,es würde dieser Band, durch Hinzusehung desselben, ein besseres Ansehen, undeine, den beeden andern Theilen mehr gleiche Dicke erhalten.