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Theil 3 (1758) Worinnen die in der neuesten Londnischen Ausgabe dieses Werckes befindliche Verbesserungen und Zusätze Nebst dem Gärtner-Kalender enthalten sind
Entstehung
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Dorbencht des Ubersttzers.

N H ls ich die von mir verfertigte Übersetzung des GättNerLepicoNs, Herrn Philipp Millers, im Jahr 1751. zu Ende gebracht und

herausgegeben hatte, kam bald darauf, in London, eine neue undum vieles vermehrte Ausgabe von diesem, nach aller Kenner Aus-spruch, vortrefflichen und höchstnützlichen Werck zum Borschein.Gleichwie nun aber meine Übersetzung mehr Beyfall gefunden, als ich vermutbet:so verlangten die Herren Liebhaber der Gartenkunst, da sie von der neuen undvermehrten Londmschen Ausgabe Nachricht bekamen, die in derselben befindlicheVerbesserungen und neuen Zusähe, ebenfalls deutsch zu lesen , und in dentingischen Anzeigen vom Jahr t 75z. wurde ich solche nachzuholen und ebensaiszu übersetzen aufgefordert.

Dieses bewog mich dem Herrn Verleger meiner Übersetzung davon Nachrichtzu geben; doch zeigte ich ihm zugleich an, daß ich lieber eine ganz neue Übersetzungmachen, als die mühsame Arbeit, die bereits herausgegebene nebst der neuen en-glischen Ausgabe durchzugehen, und aus dieser Auszüge zu machen, übernehmenwollte. Alleine Derselbe lies sich viel geneigter finden, die Verbesserungen undZusähe in einem besondern Band heraus zu geben, als eine neue Übersetzung desganzen Werckes drucken zu lassen; zumahlen da er glaubte, diejenigen Liebhaber,welche sich das Werck bereits angeschaffet hatten, würden ihm mehr Danck wis-sen, wenn er ihnen die Zusätze lieferte, als wenn sie ein bereits erkauftes Buchnoch einmal bezahlen sollten. Da ich nun diese seine Meynung nicht mißbilligenkonnte, lies ich mich leicht von ihm überreden, die Ausfertigung dieser Zusätze zuübernehmen.

Unterdessen gieng wohl ein Jahr vorbey, bis die neue englische Ausgabe zurHand geschaffet werden konnte; ich aber wurde während dieser Zeit, mit vieler-lei) andern Geschafften überhäuffet, wozu, nebst der Besorgung verschiedener zurNatur -Historie gehöriger und allhier herauskommeuder Wercke, auch noch sol-che Verhinderungen kamen, die ich so wenig vorhersehen können, als wenig ichselbsten dazu Gelegenheit gegeben habe; eben deswegen aber konnte ich nicht chen-der, als mit dem Herbst des 1756. Jahres, meine neue Arbeit, im Ernst, anfan-gen, und hoffe daher, die Herren Liebhaber werden den Verzug, ihr Verlangenzu stillen, nicht so wohl meiner Nachlaßigkeit, als vielmehr der nur, aus angezeig-ten Ursachen, entzogenen Gelegenheit und wenigen Müsse zuschreiben.

Daß es mir an Eyfer, durch meine Arbeit ihr Vergnügen zu befördern, nichtgemangelt, werden sie leicht innen werden, wenn sie diesen dritten Tbeil durchge-hen, und die darinnen enchalt-'ne Verbesserungen und Ansätze durchlesen wollen:denn da werden sie finden, daß ich in den, von dem Anetor, verbesserten und ver-mehrten Articteln, auch so gar diejenigen Veränderungen, welche nur in et'lchen

)( 2 Worren,