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2 (1913)
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370
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370 ZUR GESCHICHTE DES NAMENSGAS". II.

einHerauskehren" der inneren Teile des Wassers, die dabeiSchwefel, Salz und Quecksilber ergeben, ohne daß aberdurch diese räumliche Trennung, sowie durch solche Heraus-kehrung der inneren Teile nach außen, eine Veränderung seinereigentlichen Natur statthat, und läßt schließlich das geistigeWesen, den subtilen Wassergeist, den Wasser-Mercur, zumHimmel aufschweben, wo er zur Wolke wird, die das Wassernoch als Regen wieder herabfallen lassen kann. Erst durchdie ungeheure Kälte der obersten Himmelsregionen, und durchihre verschiedene Einwirkung auf Schwefel, Salz und Queck-silber des Wassers, entsteht der allersubtilste Dunst, das eigent-liche Wassergas oder Gas des Wassers, das für sich alleinnicht wieder in Wasser übergehen kann, aber auch nichtidentisch mit Luft ist. 1 Der Dunst (halitus) der Wolken wirdalso durch die hochgradige Kälte, (die auch mit dem Windeoder dem örtlichen Klima zusammenhängen kann), allmählichzu Gas ausgedehnt, verdünnt, und unsichtbar gemacht, undin dieser Verdünnung erscheint uns das Gas, wegen seinerdicken Schicht, in azurblauer Farbe: 2 das Firmament istLuftgas, 3 der Raum als Körper ist Gas, ist Luft, gleich-bedeutend mit dem Himmelsraume und seiner bisher un-bekannten Materie von angeborener höchster Kälte undTrockenheit. 4 Damit du recht einsiehst was Gas sei, ... be-achte also, daß Gas vom Wasser und Wasserhauch nicht durchSubstanz und Wesen verschieden ist, sondern nur durch eineVeränderung der Eigenschaften, . . . weil nämlich die Gas-werdung den Schwefel (Sulfur) des Wassers herausgekehrt hat,den das Salz (Sal) und der Geist (Mercur) der Luft beim Auf-steigen des Dunstes in sich eingeschlossen haben. 5 Doch istdas eigentliche und ursprüngliche subtile Himmelsgas oderLuftgas nicht als rein ölige, trockene Ausdünstung, alsävufrvfit'c«Tig, vorhanden, sondern enthält immer noch einen

1 Rixner, S. 54 bis 58; Strunz, a. a. O. 2 ebd., S. 87ff. 3 ebd.,S. 237. 4 ebd., S. 78, 86. 6 ebd., S. 87 ff.