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2 (1913)
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368
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368 ZUR GESCHICHTE DES NAMENSGAS". II.

dem Chaos geboren, in alle Glieder, 1 und das schwebendeChaos vergiftet den Lufft im Menschen; 2 daher kommen, wievon einem Corpus, der sich an die Lungen anhängt, die Krank-heiten der Lunge, die den Chaos einzieht und däut (verdaut),denn die Lunge ernährt sich aus dem Chaos zwischen Himmelund Erden, als dem allein dazu geeigenten Element, diesesaber wird regiert, gekocht und zurechtgesotten durch dasElement des Himmels (das Feuer), und durch die Kraft derGestirne. 3 Deren Dünste und Räuche führen das Chaos auchein in die Mineralien der Erde, daher speist der Chaos auchden Stein, nährt als Chaos mineralis die unbeweglichen Ding,und tritt bei manchen Krankheiten im Harn auf. 4

Auch der menschliche Leib enthält die vier Elemente,er ist in vier Teile geteilt, . . . und der Lufft ist sein Chaos, dasChaos corporis; 5 in der Hülle des Leibes liegt der Chaos, einLufft ist in uns gleich einem Chaos, der liegt ganz so inmittendes Leibes, wie mitten zwischen Himmel und Erden. 6 DerChaos ist ein Lufft, verteilt im ganzen Körper, . . . gleicheinem Wind; 7 aber die besondere Region des Chaos ist derBauch, und wie die Winde im Chaos zwischen Himmel undErden, so gehen sie auch in ihm auf und ab; es entweichtauch mit dem Unrat ein Chaos, stinkend, gleich dem Atemder zum Mund herausgeht. 8 Dieser Teil deines Leibes istChaos, hie bist du ein Teil Terenjabin, 9 denn wie Erde Blumengibt, Feuer Meteore, Wasser Mineralien, ein jedes seine Spezies,so kommen aus Chaos Tau, Reif, und Terenjabin. 10 DesLeibes Schweiß ist sichtlich und greiflich, . . . und wird dochso subtil, daß er einem Chaos gleich kam. 11

Neben der Weissagekunst Geo-, Hydro-, und Pyromantia

1 Bd. I, S. 196. 2 Bd. I, S. 369. 3 Bd. I, S. 643, 644. 4 Bd. I,S. 644, 745; 780, 773; Bd. II, S. 112. 5 Bd. I, S. 619. 6 Bd. I, S. 524,682, 66;Paramirum", a. a. O. ' Bd. I, S. 183, 458. 8 Bd. I, S. 559, 465.9 Terenjabin ist eine Art Manna; es sollte als Tau aus der Luft fallen, undspielt bei Avicenna (d. i. Ibn-Sina) und anderen arabischen Ärzten einegroße Rolle. 10 Bd. I, S. 216; 268, 269, 458, 920. 11 Bd. I, S. 63.