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ZUR GESCHICHTE DES NAMENS „GAS". I.
Alten" (halitum . . . gas vocavi, non longe a chao veterumdiscretum). Diesen Ausspruch zitiert bereits Kopp in den„Beiträgen zur Geschichte der Chemie", 1 woselbst er aus-einandersetzt, daß van Helmont, wie in nicht wenigen seinerchemischen Erörterungen, so auch in den auf „Gas" bezüglichen,sehr verworrene und kaum untereinander vereinbare Gedankenäußert; an dieses Urteil unseres großen Historikers sei erinnert,weil die frühere achtlose Vernachlässigung einer Anzahl ander Schwelle der Neuzeit stehenden Geister, gegenwärtig einerebenso ungerechtfertigten Überschätzung Platz zu machen be-ginnt (bei Paracelsus, nach R. Kobert, auch in medizi-nischer Hinsicht), und man Vieles aus ihnen heraus und in siehinein liest, was einer kritischen Prüfung nicht immer Standhalten möchte.
Zu erwähnen wäre noch, daß des Paracelsus wie desvan Helmont oft recht unklare Vorstellungen über das Ver-hältnis zwischen Gas und Dampf, und über die Rolle derfeuchten und trockenen Ausdünstungen, in letzter Linie reinaristotelischen Ursprunges sind, wie aus meiner demnächsterscheinenden ausführlichen Abhandlung „Chemisches und Al-chemisches aus Aristoteles" deutlich zu ersehen sein wird.
1 „Beiträge" (Braunschweig 1875), Bd. III, S. 155.