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ZUR GESCHICHTE DES SACCHAROMETERS USW.ERSTER NACHTRAG 1
elegentlich der Veröffentlichung meiner kleinen Ab-handlung „Zur Geschichte des Saccharometers undder Senkspindel" 2 hatten die Herren Geh.-Rat Prof.Dr. S. Günther in München und E. Wiedemann in Er-langen die Freundlichkeit, mir wertvolle Hinweise zukommenzu lassen: der erstere, indem er mir den zitierten Absatz ausSchwenters „Erquickstiinden" von 1636 im Originaldruckzur Einsicht sandte, der letztere, indem er mich auf einKapitel in Al-Khazinis „Wage der Weisheit" aufmerksammachte, und mir den heutzutage unauffindbar gewordenenSonderabdruck der Khanikoffschen Veröffentlichung von 1856zur Verfügung stellte (arabischer Text mit englischer Über-setzung und Kommentar, abgedruckt im „Journal of theamerican oriental society" 1859, Bd. 6, S. 1). Beiden Herrengestatte ich mir auch an dieser Stelle meinen aufrichtigstenDank auszusprechen.
Im 9. Teil der „Erquickstunden" führt Schwenter aufS. 386 als „30. Aufgab" an: „Ein Instrument zu machen,damit zu erfahren, wieviel jedes gesaltzenes Wasser Saltz ent-halte?" Als Lösung empfiehlt er, „nach Mitteilung eines vor-nehmen kaiserlichen Befehlshabers", ein Klötzlein aus rundemHolze anzufertigen, einen Fuß lang, am unteren Ende mit einwenig Blei daran (oder „darein"?), so daß es in Wasser auf-1 „Chemiker-Zeitung" 1912, S. 629. 2 ebd., S. 385.
v. Lipp mann, Abhandl. u. Vortr. II. 12