70 CHEMISCHES UND ALCHEMISCHES AUS ARISTOTELES
34. Tö.: Über die Töne.
35. W.: Wunderbare Nachrichten.
36. We.: Über die Welt (De cosmo).
37. Wi.: Über die Winde.
38. Z.: Zeugung und Entwicklung der Tiere.
39. Zo.: Tierkunde (Zoologie).
Von diesen gehören im wesentlichen an (denn eine strengeEinteilung zu geben, ist unmöglich):
Der Logik und reinen Philosophie: 1. 13. 17. 18. 33.
Der Psychologie und Naturphilosophie: 5. 21. 25. 28. 29. 36.
Der Ethik: 6. 10. 19. 31.
Der Ästhetik: 24.
Der Sprachwissenschaft: 11. 26. 27.
Der Mathematik: 14.
Der Physik und Chemie: 2. 8. 12. 15. 16. 23. 34. 35. 37.
Der Zoologie: 4. 7. 22. 32. 38. 39.
Der Politik und Nationalökonomie: 3. 20. 30.
Hierbei ist jedoch zu bemerken, daß manche der aristo-telischen Titelworte ganz anderes besagen, als was man gegen-wärtig unter ihnen zu verstehen pflegt: so z. B. bezweckt die„Zoologie" nicht sowohl die Beschreibung der Tiere, als dieErkenntnis der verschiedensten, innerhalb der gesamten Tier-welt waltenden Beziehungen; die „Physik" ist weniger Physikin jetzigem Sinne, als Naturphilosophie mit physikalischemEinschlage; die „Meteorologie" behandelt, außer ihrem heutigenGebiete, alles mögliche zwischen Himmel und Erde Schwe-bende oder als schwebend Gedachte, sowie das aus ihm Ent-stehende oder als entstehend Angenommene, usf.
Im folgenden sollen nun zunächst die einschlägigen all-gemeinen Grundsätze und Anschauungen des Aristotelesüber Naturforschung dargelegt werden, und sodann seine be-sonderen Ansichten über die wichtigsten chemischen Pro-bleme (im weitesten Sinne); ein zusammenfassender Rückblick,und eine Erörterung der Bedeutung und Nachwirkung deraristotelischen Lehren sind bestimmt, den Schluß dieser Ab-handlung zu bilden.