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Die Arzneimittellehre des Dioskurides.
Mittel haben sie auf frische Wunden gelegt, legen sie in Wein gekochtauch auf Frostbeulen. Es heisst auch, dass diejenigen, welche dieselbenmit den Händen zerreiben oder die Wurzel bei sich tragen, von derYiper nicht verwundet werden.
*) Arongleich. 2 ) Kräftiger Aron. 8 ) Dafür nimmt Sprengel xoXou[ißp : .va,Columbrina, schlangenartig. 4 ) Aus dem Rhizom entspringen die Wurzelblätter mitwalzig-eckigen, am Grunde scheidigen Blattstielen, umgeben von häutigen zartenBlattscheiden.
Nach Plinius XXIV 142 hat die Pflanze ihren Namen daher, dass die Wurzelwie der Drache zusammengerollt ist; sie kommt um die Zeit, wenn die Schlangenaus ihren Schlupfwinkeln hervorkriechen (im Frühjahr), aus der Erde und ver-schwindet, wenn sie sich zurückziehen (XXV 19).
Ar um Dracunculus L., Dracunculus polyphyllus Tourn. (Aroideae), Viel-blätteriger Aron, Grosse Drachenwurz.
Vorstehendes Capitel haben alle Ausgaben in die Anmerkungen verwiesen, weilnach des Marcellus Angabe dieselbe Pflanze, nur mit anderen Worten, im folgen-den Capitel beschrieben werde, die Pflanze finde sich überdies weder bei Galen nochbei Paulus v. Aegina, noch bei Serapion. Die Codd. haben sie aber sämmtlich, nachAnguillara soll die Beschreibung von Krateuas herrühren.
Cap. 196. Hspi Apaxovtia? juxpä?. Kleine Drachenwurz. Dieandere Drakontia hat grosse, epheuähnliche Blätter mit weissen Flecken,einen aufrechten, zwei Ellen hohen, schlangenähnlichen bunten Stengel,der mit purpurnen Flecken gesprenkelt ist und die Dicke eines Stabeshat. An der Spitze sitzt eine traubige Frucht, welche zuerst grün, beider Reife safranartig ist und beissenden Geschmack hat. Die Wurzel istfast rund, zwiebelartig, ähnlich der des Aron mit einer dünnen Rinde.Sie wächst unter schattigen Zäunen und Dorngestrüpp. Die zu Saft ver-arbeitete Frucht hat die Kraft, mit Oel in das Ohr geträufelt Ohren-schmerzen zu lindern, mit Wolle in die Nase gesteckt, den Polypen zuvernichten, und als Salbe Krebsgeschwüre zu heilen. Die, welche die-selbe in der Menge von dreissig Körnern mit Essigwasser einnehmen,machen eine Fehlgeburt. Auch der Geruch der Blüthe nach dem Ver-welken soll im ersten Stadium der Schwangerschaft den Embryo tödten.Die Wurzel ist erwärmend und bewirkt leichten Auswurf der Feuchtig-keit aus der Brust, wenn sie gekocht oder geröstet mit Honig genossenwird. Käse, welcher in die Blätter gewickelt wird, bleibt vor Fäulnissbewahrt. Die Wurzel wird als Gemüse gebraucht und als diätetischesMittel 1 ), indem sie gekocht und roh gegessen wird. Die Bewohner dergymnetischen Inseln, auch Balearen genannt, mischen die gekochte Wurzelmit viel Honig und setzen sie bei Gastmählern als Kuchen auf.
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Arum italicum Lam. (Aroideae), Italischer Aron.
Die Knolle enthält wie die aller Aron-Arten Saponin, getrocknet ist sie