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Des Pedanias Dioscuvides Arzneimittellehre in 5 Büchern
Entstehung
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VIII
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VIII

Vorwort.

Dass die vorliegende Arbeit einen nur beschränkten Interessenten-kreis finden wird, verhehle ich mir keinen Augenblick; um so grössereAnerkennung verdient die hochangesehene Firma Ferdinand Enke inStuttgart, welche sich zum Verlage und zur Herausgabe derselben er-boten hat. Man sagt so oft, derartigen Werken fehle jeder Anschlussan die neuere Zeit; gewiss nicht, denn wer Augen hat zu sehen, wirddarin gerade auf dem Gebiete der Arzneimittellehre und der engerenPharmacie viele und interessante Anknüpfungspunkte finden, es sei nurauf die Bereitung der Extracte (III 7) und auf die Darstellung undReinigung des Wollfettes (II 84) hingewiesen.

Gern statte ich den Verwaltungen der Königlichen Universitäts-bibliotheken zu Göttingen und Marburg, sowie der Direction der Kaiser-lichen Universitäts- und Landesbibliothek zu Strassburg, welche stetsin der entgegenkommendsten Weise durch Büchersendungen mich unter-stützt haben, meinen verbindlichsten Dank ab.

Goslar, im October 1902.

J. Berendes.