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[1] (1906)
Entstehung
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252
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252 VERBRENNUNG EINER UHRFEDER IN SA UERSTOFFGAS

wo und wann jenes Original erschienen ist, aus dem vermutlichLichtenberg schon anfangs 1782 schöpfen konnte, läßt sichaber auch aus Wiesners Buch und seiner Zusammenstellungder von Ingen-Housz veröffentlichten Schriften (S. 244) nichtersehen.

Zusatz 1

In einer Besprechung meines obengenannten Aufsatzes 2 kamDr. Diergart kürzlich 3 zu dem Ergebnisse, daß die Urheber-schaft Ingen-Houszs (und zwar in derZeit von 1780 bis Anfang1782) zwar sehr wahrscheinlich, aber nicht nachgewiesen, undauf dem eingeschlagenen Wege auch nicht nachweisbar sei.

Soweit es sich nun um die Originalarbeit von Ingen-Housz handelt, stimmen unsere Ansichten überein, denn dieseist, was auch ich hervorhob, bisher nicht aufgefunden, obwohlmir ihre Auffindung durch einen Forscher, der Zeit und Ge-legenheit hätte, die alte Literatur zu durchsuchen, keineswegsvon vornherein aussichtslos scheint. Der Ausführung, daßauch die Urheberschaft des Ingen-Housz unsicher sei,vermag ich hingegen nicht beizupflichten. Zunächst steht fest,daß Ingen-Housz einer der Ersten war, die gleich nach Ver-öffentlichung der Priestleyschen Entdeckung (1773, nachS. 61 von Wiesners vortrefflichem WerkeJan Ingen-Housz")deren volle Wichtigkeit erkannten; seine chemischen Unter-suchungen ferner, die er im Verlaufe der bis 1773 zurück-reichenden Vorarbeiten zu den 1779 erschienenen »Experimentsupon vegetables" anstellte, betrafen fast ausschließlich die Oase,namentlich den Sauerstoff, seine Natur und Eigenschaften,seine Darstellung und Bestimmung (ebenda S. 62, 192, 196);in den Abhandlungen endlich,Eine Art, durch die dephlo-gistisierte Luft das prächtigste, blendendste Licht hervorzu-bringen" undVon der Brennbarkeit der Metalle" schildert

1Chemiker-Zeitung" 1905, S. 1185. 2 Ebenda, 1905, 29, S. 849.3 Ebenda, 1905, 29, S. 1143.