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[1] (1906)
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186
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186 ZUR GESCHICHTE DES SCHIESSPULVERS U.S. W.

cum urbe" (das auchLuru mope can ubre", und völlig sinn-losIura vope vir can utriet" u. s. f. zitiert wird), in solcherForm nirgendwo enthalten, so daß diese, wo sie in späterenWerken auftritt, als Fälschung angesehen werden muß. Hin-gegen hat, nach Quttmann, Oberstlieutenant Hime in einemAufsatzeOur earliest Cannon 1314 bis 1346" 1 neuerdings dar-getan, welches der Zweck der drei bisher unverstandenenKapitel derEpistolae" ist, und welches der Sinn des Ana-grammes, das richtigLuru vopo vir can utri et" lautet, undden entschiedenen Beweis für Roger Bacons Kenntnis desSchießpulvers erbringt. 2

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Guttmann vertritt die Ansicht, daß Berthold Schwarzdie treibende Kraft des Pulvers 1313 entdeckt habe (wie auchdie oben erwähnte Oenter Chronik erzählt), und daß die An-gaben, die diese Entdeckung schon in die Zeit vor 1300 ver-legen, ungenügend beglaubigt und daher verwerflich seien. Alsälteste Urkunde über den Gebrauch von Geschützen führt erein Manuskript des Walter de Millemete aus dem Jahre 1326an, das sich in Oxford befindet undDe officiis regum" betiteltist; es wird daselbst ein kleines, liegendes, flaschenförmiges,rückwärts mit einem Zündloche versehenes Geschütz abgebildet,in dessen Mündung das kugelig verdickte Schaftende einesPfeiles steckt; beim Abfeuern, das mittels einer glühendenStange erfolgte, wurde der Pfeil, der bestimmt war,ein Schloß-tor zu sprengen", herausgeschossen. SolcheKanonen" sollendie niederländischen Söldner des Grafen Wilhelm von Henne-gau mitgebracht haben, der die Gemahlin König Eduard II.bei der Entthronung dieses Fürsten unterstützte.

1Proceedings of the Royal Artillery Institution", Bd. 31, Nr. 12; ichhabe mir diese Abhandlung nicht verschaffen können. Der in ihr zitierteLenz war nach Guttmann ein Fälscher.

2Mitteilungen" 1905; Bd. 4, S. 425.