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Schriften über Culturen und œconornische Verhältnisse publicirt hat ; die Separat-Abzüge bilden zusammen viele Bände.
Seiner langen und eifrigen Arbeitsamkeit bat man es denn auch zuzuschreiben,dass van Gorkom sowohl von Personen aus Holland, als aus anderen Ländern fort-während um Rath und Auskunft gebeten wird.
Dass die niederländische Regierung ihn hochschätzte, bewies sie durch diewichtigen Aufträge, welche sie ihm sogar nach der Rückkehr in Holland gab unddadurch, dass sie ihn 1874 zum Ritter des Niederländischen Löwens ernannte.
Natürlich hat es ihm auch von anderen Seiten an Beweisen der Hochschätzungnicht gefehlt. Die « Nederlandsche Maatschappij ter bevordering der Nijverheid »erwies van Gorkom die höchste Auszeichnung, indem sie ihn 1870 zum Ehrenmit-glied ernannte.
Zur Sammlung des berühmt gewordenen Kolonial-Museums dieses Vereinsin Harlem hat van Gorkom durch werthvolle Sendungen aus Indien ansehnlich bei-getragen. Für dieses Museum bearbeitete er auch einen systematischen Catalogder Produkte der Hauptculturen Indiens.
Im Jahre 1869 schenkte die « Société impériale d'acclimatation de Paris » ihm diegrosse goldene Medaille für seine vielen Verdienste um die Acclimatation des China-baumes. Sechs Jahre später nahm dieser Verein ihn unter seine Ehrenmitglieder auf,was die höchste Auszeichnung ist, welche sie schenken kann.
Im Jahre 1872 wählte die « Koninklijke Akademie van Wetenschappen, te Am-sterdam » van Gorkom zum Correspondenten für die Abtheilung der Naturwissen-schaft.
Zu gleicher Zeit wurde er von der Kaiserlich Leopoldinisch - CarolinischenAcademic der Naturforscher, unter dem Namen Gay-Lussac II, als Mitglied auf-genommen.
Andere Auszeichnungen können unerwähnt bleiben. Doch die grösste Satisfac-tion wurde ihm gewiss von der Universität Utrecht gegeben, als diese 1880 bei derFeier ihres 250-jährigen Jubiläums den ehemaligen Zögling honoris causa zumDoctor der Pharmacie promovirte.
Obwohl ins 59. Jahr eingetreten, beharrt van Gorkom unermiidet bei seinerLiebe zur Arbeit, bleibt der Rathgeber vieler und bespricht die grossen Fra-gen, welche in Betreff der Culturen und der œconomischen Verhältnisse an derTagesordnung sind und die damit im Verband stehenden politisch-kolonialen Gegen-stände.
Utrecht, Juni 1893. D' H. F. Jonkman.