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7 (1931) Gesamtregister
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Erklärung botanischer Kunstausdrücke.

Eiweissfäulnis — siehe Fäulnis.

Eiweisskörper (Eiweiss-Stoffe, Proteine) bestehen aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff undSchwefel. Die zusammengesetzten Eiweiss-Stoffe (Proteide) enthalten, sehr oft auch Phosphor. Siehaben grosse Moleküle und dürften durch Kondensation verschiedener einfacher Verbindungen ge-bildet worden sein. Durch Spaltung (z. B. Hydrolyse) entstehen leicht lösliche Amide (Säure-Amideund Aminosäuren), wie Asparagin, Leucin (Aminokapronsäure).

Eiweissorganismen — sind ausschliesslich auf Eiweiss-Stickstoff angewiesen.

Eiweissreaktion — IV/3 1644.

Eiweisschläuche der Cruciferen — IV/l 57.

Eiweisstoffe (Leitung) — I/XLI.

Eiweissverwandtschaft — IV/3 1643.

Eizelle — I/CXLVII.

Ekblastesis — seitliche Durchwachsung einer Blüte, d. h. Knospenbildung in der Achsel von Blüten-organen (siehe auch Diaphyse).

Ekelblumen — siehe Dipterenblumen.

Ektopie — abnorme Stellung eines Organes.ektotrophe Mykorrhiza — I/LVI.

Elaioplasten — Oelbildner.

Elaiosom — ölhaltige Stellen bezw. Anhängsel (I/CLV) an Samen und Früchten (siehe Myrmekochorie).Elateren (Schleuderzellen) — I 52.

Elektronastie — IV/3 1398.

Elemente, genetische — Arten gleicher Heimat und gleicher Herkunft.

Elemente, geographische — Summe der Arten gleicher oder wenigstens in den grossen Zügen ähnlicherVerbreitung.

Elemente, historische — Arten, die im gleichen Zeitraum der Florengeschichte im Gebiet entstanden oder

eingewandert sind,eleutheropetal — = choripetal.eleutherosepal — I/CXVIII.eleutherotepal — I/CXVIII.em. (latein.) — emendatio (Ausgabe).

Embryo (Keimling) — I/XLV; V/i 579.

Embryologie — Entwicklungsgeschichte des Einzelwesens (siehe Ontogenie).embryonale Generation — = Sporophyt.embryonale Zelle — I/XVIII.

Embryosack — I/CXXX; V/3 160.1.

Embryosackhaustorien — vermitteln die Zuleitung der plastischen Nährstoffe aus dem Nuzellus und denIntegumenten zum Embryo und Endosperm. Das Haustorium geht aus dem Embryosack, dem Suspen-sor, den Antipoden, den Synergiden oder aber meistens aus dem Endosperm hervor.

Emergenzen — I/XXX; III 14; IV/2 642; V/i 54.emers — über dem Wasser lebend,empfindliche Blätter — IV/3 II21.empfindliche Staubblätter — IV/i 87; VI/2 964.

Emulsin — IV/2 1091 ; V/3 1993.

Enaliden (Seegräser) — leben im Salzwasser festsitzend im lockeren Boden; sie zeigen meist geselligen

Wuchs und bilden unterseeische Wiesen.

Enantiostylie — Griffel und Narbe sind nach einer andern Seite gerichtet als die Staubblätter.

Enation (Enatie) — Bildung von Exkreszenzen (Auswüchsen) auf der Oberfläche anderer Organe (kleine

Spreiten auf Laubblättern, petalo'ide Lappen auf Petalen).

Endblättchen — das oberste Blättchen beim unpaarig gefiederten Laubblatt.

endemisch — wird eine Art bezw. Varietät für ein Gebiet bezeichnet, wenn sie einzig dort vorkommt.Endemismus, konservativer (Relikt-Endemismus, Alt- oder Palaeo-Endemismus) — kommt dadurch zu-stande, dass eine alte Sippe in einem beschränkten Gebiete sich bis heute erhalten hat.Endemismus, neogener, progressiver (Neu-Endemismus) — ist dadurch entstanden, dass in einem Ge-biete infolge geänderter Lebensbedingungen aus einer Stammform sich jüngere Sippen abgespaltenhaben.

Endemit — eine nur in einem bestimmten Areal vorkommende Art (siehe Endemismus).

Endknospe — I/LXIX.

Endmakel — II 308.

Endochylen — das Wassergewebe liegt innerhalb des Mesophylls (siehe Periehylen).

Endodermhypodermis — siehe Intercutis.

Endodermis (Schutzscheide) — I/LVII Fig. 65; LXII Fig. 75.

Endokarp — I/CXLIX.

Endoparasiten — leben innerhalb des Wirtsgewebes (intramatrikal) in den Interzellularen (interzellular)oder durchwuchern die Zellen (intrazellular).