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7 (1931) Gesamtregister
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Erklärung botanischer Kunstausdrücke.

Antipoden (Gegenfüssler) I/CXLVII.antizymotisch V/3 1661.

Aperzeit = schneefreie Zeit (vom Ausapern bis zum Einschneien),apetale Blüten (Apetalie) Blütenhülle fehlt.

Apfelsäure (Aepfelsäure) IV/2 512 (siehe auch Säuren).

aphotische (dunkle) Tiefenstufe der Wasservegetation in dieser vermögen nur noch nicht assimilierendeOrganismen zu leben.

aphotometrische Blätter sind in ihrer Lage von der Richtung des einfallenden Lichtes unabhängig; sie sindöfters gezwungen, ein Uebermass von Licht, Reflexion, Absorption, Zerstreuung des Lichtes) abzuwenden.Aphyllie vollständige Unterdrückung der Laubblätter (siehe auch Rutensträucher und Succulenten).Apicalöffnung an Laubblättern I 150.

Apidenblumen = Bienenblumen (I/CXLV).

Apilarie Unterdrückung der Oberlippe bei normal zweilippigen Blüten.

Apogamie Entstehung eines Sporophyten aus vegetativen Zellen (Nucellus) des Gametophyten (siehe

Parthenogenese) (IV/2 804, 944; VI/'i 456; VI/2 1079, 1146, 1187).

Apogamie der Pteridophyten ist eine besondere Form der Adventivknospen-Bildung, die im wesent-lichen in der adventiven Bildung kleiner Farnpflänzchen auf den Prothallien besteht (ohne dass bei derEntstehung derselben ein Befruchtungsakt vorausgeht).

Apogamie, generative die Kerne der Mutterzellen des Sporophyten besitzen die haploide Chromo-somenzahl.

Apogamie, somatische die Zelle bezw. der Zellkomplex, die den Sporophyten liefern, besitzt die diplo'ide

Chromosomenzahl.apokarpes Gynaeceum I/CXXVII; VII Fig. 987.

Apomixis (Geschlechts- oder Zeugungsverlust) Verlust der ursprünglich vorhanden gewesenen sexu-ellen Fortpflanzung, der durch einen nicht mit einer Kern- bzw. Zellverschmelzung verbundenen Ver-mehrungsprozess ersetzt worden ist (IV/2 181, 744, 982).

Apophyse heisst die Verdickung der Zapfenschuppe bei Pinus-Arten (I 97).

Apophysis vegetative, zentrale Durchwachsung eines Blütenstandes.

Apophyten (Abtrünnige) ursprünglich einheimische, durch den Menschen aber verschleppte Arten(IV/r 69).

Aporogamie der Pollenschlauch dringt nicht durch die Mikropyle ein (I/CXLVI).

Aposporie Entstehung eines Gametophyten aus einem Sporophyten ohne Vermittelung von Sporen.

Apostasis Verlängerung der Blütenachse und Uebergang der wirteligen Blattstellung in die spiralige;

ferner die Trennung einzelner Blütenphyllome von den benachbarten gleichwertigen Gliedern,apotrope Samenanlage IV/i 25.

Appetitfärbung I/CLIV.apud (lateinisch) = bei.

aquilonare Periode siehe xerotherme Periode,arcestida siehe Beerenzapfen.

Archaeophyten seit prähistorischer Zeit auf Kulturland und Ruderalstellen eingeschleppte fremde

Pflanzen (V/2 942; V/3 2088).

Archegoniatae I 2; VII 144.

Archegonium I 2, 52, 72.

Archespor innere Zellschichten der Mikrosporangienanlage (= Sporensack), aus denen sich die Pol-lenmutterzellen und weiter die Pollenkörner entwickeln (I/CXXIV, CXLVII).

Archichlamydeae= Sympetalae (Gamopetalae, Monopetalae).

Areal Wohngebiet, Wohnbezirk der Art bezw. Gattung.

Arealrelikt IV/2 594.

Areolen der Cactaceen V/2 680.

Aretia-Typus IV/2 570.

arid = dürr, trocken (Klimabezeichnung für Steppen und Wüsten).

Arillus (Samenmantel) I/CLV; IV/3 1645 (siehe auch Scheinarillus).arktotertiäre Disjunktion IV/3 111 5.

Armpalisaden I/XCVIII.

Arretierungseinrichtungen bei Früchten bezwecken eine verzögerte, jedoch für die Samenverbreitung

erfolgreichere Entleerung der Früchte.

Artbastarde durch Bastardierung von 2 verschiedenen Arten entstandene Formen (I/CXLII).

Asche (Aschensubstanz) wird durch den unverbrennlichen Teil der Trockensubstanz gebildet.

Ascidien (Blattschläuche) IV/i 31, 250; IV/3 1729; V/3 2059 Fig. 3037.

Ascus schlauchförmige Zelle an einem Pilzgeflecht, die aus ihrem Innern in der Regel 8 Sporen entlässt.asexuelle Nektarien siehe extranuptiale Nektarien.